Sonntag, 27. November 2011 (22:31 Uhr)

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Tag Vier: Hammerhart – heute war Zappo kurz vor dem Sieg


Guten Tag!

Rhein-Neckar, 18. Juli 2011. (red) Unsere Kolumnistin Marietta Herzberger hört auf. Jetzt. Einfach so. Ihr reicht es. Sie will nicht mehr… rauchen. Dafür schreibt sie ab sofort, wie es ihr geht. So, wie sie sich fühlt. Sie schreibt übers Aufhören, um ein Leben ohne Zigaretten anzufangen. Oder ists umgekehrt? Schreibt sie übers Anfangen, um aufzuhören? Wir alle drücken ihr die Daumen, dass sie es schafft. Welche Hürden sie dabei zu überwinden hat, schreibt sie auf. Ganz egoistisch, um sich zu motivieren. Aber auch für alle, die es auch schon lange tun wollen: “Einfach ausdrücken”. Tag Vier – “Ersatzfressen gibt es nicht mit mir”, sagt Marietta – oder doch?

Von Marietta Herzberger

Nichts wie raus! Das einzige was hilft gegen die Schmacht.

Was ein Tag! Solche Tage braucht kein Mensch. Schon gar nicht einer, der gerade Nichtraucher werden möchte. An und in allen Ecken lauerte Zappo und grinste hämisch, schürte meine Rauchlust, schürte mein Verlangen nach diesen Drecksröhrchen. Warum erst heute, warum nicht gestern oder am ersten Tag? Weil Zappo nicht doof ist und man sich selbst an schlechten Tagen nur bis zu einem gewissen Grad selbst überlisten kann. Kommen ungünstige Faktoren zusammen, knallt es eben.

Tausendmal passiert nichts an der roten Ampel, welche man schon oft übersehen hat. Bis eines Tages von rechts ein anderes Auto im ungünstigsten Moment den Weg kreuzt, den du auch gerade nimmst. Den kurz nach der roten Ampel.

Nun, heute ist mein Weg mit roten Ampeln gepflastert, von überall her tauchen sich auf mich zu bewegende Hindernisse auf und vom vielen Ausweichen bin ich ganz hibbelig.

Das ist nicht gut. Zumal die eigene Brut genau spürt, wenn Mama gerade eben mal nicht gut drauf ist. Das wird gnadenlos ausgereizt.

Natürlich habe ich Tochter und Mann grundlos und übertrieben angekläfft. Den Hund jagte ich in den Garten, weil er gerade da lag, wo ich gehen wollte. Und überhaupt, warum zieht der Nachbar die Rollläden so laut hoch, dass man denkt, nebenan entgleist gerade ein ICE?

Ich bin gereizt! Aber auf dem richtigen Weg.

Also ab in die Sportschuhe, laufen gehen. Eine Stunde und zwanzig Minuten.

Da hatte es mich wieder, mein ersehntes Erfolgserlebnis. Das Laufen fiel mir leichter. Wieder konnte ich etwas länger laufen. Wieder spürte ich die frische, saubere Luft. Das spornt an und macht Mut und beweist: Ich bin auf dem richtigen Weg.

Zu allem Überfluss jedoch wurden wir kurzfristig eingeladen. Am Nachmittag. Zu netten Leuten. Kleines Kuchenbuffet im Garten, Kaffee, Sekt, Bowle, Bier, achtzig Prozent Raucher.

Also saßen wir im Garten. Ich nahm mir ein Stück Streuselkuchen und streuselte gedankenverloren daran herum. Langsam wollte ich ihn genießen. Sehr langsam. Ungefähr so langsam, wie die Zeitspanne, in der wir dort waren. Streuselchen für Streuselchen wurde das Stückchen weniger. Ganz langsam. Ich bin ja nicht bescheuert. Ersatzfressen. Nicht mit mir!

Den ganzen Nachmittag würde ich an diesem Brösel rumstreuseln. Eine halbe Stunde später lud ich mir Linzer Torte auf und trank vier Tassen Kaffee dazu. Irgendwann gaben die Raucher es auf, auf mich zu warten bis ich mit dem Essen fertig war. Genüsslich rauchten sie, entspannt zogen sie den Rauch tief in ihre Lungen und pusteten ihn langsam, sehr langsam wieder aus. Steckte sich einer eine Zigarette an, machten die anderen mit. Kumpelhaftes Kollektivquarzen. Toll!

Der Versuch, die Raucher erhaben zu beobachten, wie sie sich langsam aber sicher in den Tod qualmten, sich in vollem Bewusstsein das Blut verdickten und die Lungenbläschen einräucherten, scheiterte kläglich. Nichts erschien mir in diesem Moment so erstrebenswert, wie mit diesen netten Leuten zusammen einige nette Zigaretten zu rauchen. Ich fiel über den Nusskuchen her. Die letzten beiden Stücke der Schwarzwälder gehörten mir!

“Ich muss gehen. Sofort.”

Nichtrauchen fühlt sich an wie Hunger. Und nein, ich habe es nicht verwechselt. Ich habe mit Absicht Kuchen bis zum Overload in mich reingestopft. Wenn ich esse, rauche ich nicht. Dann fing es an zu regnen. Wir saßen unter einem Sonnenschirm, der den Regen nur in Teilen abhielt. Langsam, aber sicher wurden wir nass. Das Kuchenbuffet war geplündert. Die Hausherrin erschien mit etwas herrlich Duftendem. Blätterteig mit Schinken gefüllt, mit Käse gefüllt, mit Zwiebeln und Sourcreme, mit -€¦.“Schatz“, hauchte ich kurz vor der Ohnmacht, „ich muss gehen. Sofort.“ Wir gingen. Sofort.

Heute war also kein guter Tag. Ständig quälte mich die Schmacht. Mehrmals war ich kurz davor, mir Zigaretten zu besorgen, mein Kind an die Wand zu nageln, meinen Mann zum Teufel zu jagen, den Hund auszusetzen und mich einfach nur mit einer Stange Zigaretten und drei Litern Kaffee gepflegt zurück zu ziehen, um mir die Birne voll zu quarzen.

Es ist jetzt 20 Uhr am Abend. Ich habe nichts davon getan. Mein Augenstern malt ein nettes Bild für mich, mein geliebter Mann brütet über der Steuererklärung, der Hund schläft selig und ich schreibe. Danach werde ich schlafen gehen. Sehr früh.

Denn: Heute war Zoppo kurz vor seinem Sieg. Aber den Erfolg gönne ich ihm nicht. Nachts sind alle Katzen grau und alle Zoppos harmlos.

Zu guter Letzt: Der Tag hatte etwas Gutes:

- Sportliche Bewegung fühlt sich leichter an!
- Heute hohe Fettverbrennung durch lange Sporteinheit!
- Längere Sporteinheiten seit dem Nichtrauchen kein Problem. Klasse!
- Ich kann tiefer einatmen! Auch bei 10 Std/km. Das ist ein tolles Gefühl!

In diesem Sinne

Eure Marietta

Anmerkung der Redaktion:
Unsere Kolumnistin Marietta Herzberger macht den Selbstversuch – sie beginnt neu als Nichtraucherin. Und hört auf, Raucherin zu sein. Darüber schreibt sie so, wie sie das möchte. Am Anfang vermutlich täglich, so hat sie sich das vorgenommen, später immer dann, wenn es “was neues” gibt. Die Texte sind einen Tag “versetzt”, weil sie ja erst am Ende des Tages schreiben kann, was sie in ihrem neuen rauchfreien Leben erlebt hat.

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“Einfach ausgedrückt” – Marietta hört auf


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Braucht eine gut aussehende Frau ein Kippe, um "cool" zu sein? Das Leben zu genießen? Marietta sagt: Nein. Nach 30 Jahren Raucherei. Wird sie es schaffen?

Guten Tag!

Weinheim, 07. Juli 2011. (red) Unsere Kolumnistin Marietta Herzberger hört auf. Jetzt. Einfach so. Ihr reicht es. Sie will nicht mehr… rauchen. Dafür schreibt sie ab sofort, wie es ihr geht. So, wie sie sich fühlt. Sie schreibt übers Aufhören, um ein Leben ohne Zigaretten zu beginnen. Wir alle drücken ihr die Daumen, dass sie es schafft. Welche Hürden Sie dabei zu überwinden hat, schreibt sie auf. Ganz egoistisch, um sich zu motivieren. Aber auch für alle, die es auch schon lange tun wollen: Einfach ausdrücken.

Von Marietta Herzberger

Ich bin Mitte Vierzig, sportlich, nicht wirklich übergewichtig, arbeitende Mutter, Ehefrau, Hundebesitzerin, Kolumnistin. Und Raucherin. Seit gut 30 Jahren.

Ich habe sehr früh begonnen, rauche seitdem, hüstel, 20 bis 30 Zigaretten am Tag. In Gesellschaft auch mehr. Beim Wein sowieso.

Während der Schwangerschaft und einmal wegen des Sports habe ich gut drei Jahre nicht geraucht. Heimlich habe ich schon oft aufgehört und doch weitergeraucht.

Warum will ich ausgerechnet morgen das Rauchen sein lassen? Warum nicht an einem bedeutungsvollen Tag? Zum Beispiel am Tag meiner Geburt, dem Geburtstag meiner Tochter, Hochzeitstag, Namenstag oder an dem Tag, wo mein geliebtes Kind sich in eine einwöchige Ferienfreizeit verabschiedet.

Warum miete ich mich nicht mutterseelenallein in eine Finca ein, schreibe wie eine Blöde, springe ab und an in einen Pool und rauche dabei NICHT?

Langes Elend ohne die richtige Zeit

Weil es für mich persönlich nicht der Weg sein kann, ein Ziel in der Zukunft zu suchen und mich dann langsam darauf vorzubereiten. Das verlängert das Elend nur noch. Da ist dann nix mit Vorfreude, sondern nur mit Vorpanik.

Und: Weil es keine „richtige Zeit“ , nicht den „richtigen Tag“ zum Aufhören gibt. Es gibt nur das Aufhören – egal wann. Am besten sofort. Ohne großes Gedöns. Schnappzack. Weg mit. Aufhören. Und gut ist.

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Letzte Züge: Marietta liebt die Spaziergänge mit ihrem Hund. Aber sie "liebt" auch die Zigaretten. Auch in der Natur. Warum nur?

So, nun fixiere ich hier schriftlich vor aller Welt meinen Willen. Und mache Nägeln mit Köpfen.

Ab morgen höre ich auf. Punkt.

Dabei höre ich gar nicht auf zu rauchen. Ich fange einfach nicht wieder an. Dafür rauche ich heute noch mal was das Zeug hält. Jetzt auch. Moment – ich stecke mir gerade eine an. Glas Rotwein dazu. Lecker.

Irgendwann gehört die Zigarette dazu. Zu allem.

Lecker? Ja, der Rotwein. Die Zigarette nicht. War noch nie so. Aber sie gehört dazu. Für mich. Zum Rotwein.

Heute noch.

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Noch macht Marietta Faxen - Raucher können nie genug kriegen. Ist das Aufhören einfacher, als man denkt oder knallhart?

Auch zum Kaffee. Nach dem Essen. In der Pause zwischen Fenster putzen und Boden wischen. Beim Autofahren am offenen Fenster. Am Computer. Beim konzentrieren. Nach dem Kino.

Morgen nicht mehr.

Und wo soll ich ab morgen mit meinen Händen hin? Ersatzbeschäftigung suchen. Bierdeckel und Post-It-´s zerpflücken, in der Nase bohren. Letzteres kommt allerdings in Gesellschaft nicht so gut und scheidet daher aus.

Hypnose? Vielleicht hilft es.

Na ja, ich gebe zu, so ganz ohne Unterstützung traue ich mich nicht. Eines möchte ich versuchen. Hypnose.

Lachen Sie nicht!

Diese Hypnotiseure sollen sich da irgendwie einen Weg in dein Unterbewusstsein graben können, legen dann dort einen Schalter um und – schwupps – magst du keine Zigaretten mehr. Vereinfacht ausgedrückt.

Ich bin sehr skeptisch, möchte es aber dennoch einmal ausprobieren. Wer weiß. Erdbeeren mit schwarzem Pfeffer sollen ja auch ganz gut schmecken.

Vergangene Woche hatte ich ein Gespräch mit einem Mentaltrainer. Am nächsten Montag, den 11. Juli 2011, werde ich für schweineteueres Geld bei ihm eine Hypnosesitzung haben.

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Die Zigarette - so lange gehörte sie dazu.

Er meinte, dass ich weiterhin rauchen kann, mir aber zwischendurch immer mal wieder eine Situation ohne Zigarette vorstellen und auch mal leben solle, in welcher ich mich sonst mit Zigarette befinde. Habe das vier-, fünfmal praktiziert und muss sagen, die Vorstellung gefiel mir.

“Eine rauchen”

Dann zündete ich mir eine an. Man muss es ja nicht gleich übertreiben.

Da ich 24 Stunden vor der Hypnose sowieso keine rauchen darf, kann ich eigentlich auch ab morgen keine mehr rauchen. Ich muss sowieso in die Schule meines Kindes und drei Stunden Kuchen verkaufen. Davor bin ich im Büro und zwischendrin gehe ich mit meinem Hund joggen. Das spielt sich sowieso alles ohne Glimmstengel ab.

Manchmal kommt dann eins zum anderen. Heute Morgen erzählte ein Kollege, dass es unglaublich hart für ihn wäre, seinen Vater im Krankenhaus zu besuchen. Dieser wäre erst 64 und habe COPD. Vom Rauchen. “Chronic Obstructive Pulmonary Disease” – Chronisch obstruktive Lungenerkrankung. Schauder.

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Wer ist mächtiger? Die Frau...

Er schilderte den Verfall seines Vaters sehr plastisch, sehr erschreckend, dramatisch erschütternd. Kurz danach ging meine Kollegin „eine rauchen“. Ich wollte nicht mit, so sehr steckte mir die COPD-Story in den Knochen.

Dabei habe ich vor einem Jahr meine Lunge überprüfen lassen. Röntgen und Lungenfunktionstest. Die Zeit nach der Untersuchung im Wartezimmer war die Hölle. Um mich herum hustende, gräulich gefärbte Gesichter und die Frage: Hat der Mann dort drüben, der so hoffnungslos vor sich hin starrt Lungenkrebs? Habe auch ich Lungenkrebs? Was, wenn die Diagnose „Lungenkrebs“ lautet?

Meine Hände waren feucht, mein Puls erhöht und ich hatte das Gefühl, die Leichenstarre lag schon vor mir auf der Lauer. Ehrlich? Ein absolutes Scheißgefühl.

Dann die Diagnose: Alles in bester Ordnung. Lungenvolumen sogar überdurchschnittlich. Sport und gute Gene. Ein paar mahnende Worte vom Arzt und der Entschluss, nicht mehr zu rauchen begleiteten mich bis ans Auto.

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...oder die Zigarette?

Dann zündete ich mir eine Zigarette an. Vor Erleichterung.

Bin ich eigentlich total bescheuert? Ich mache Sport – schon immer. Und rauche – schon immer?

Zwischendurch habe ich mal nicht geraucht. Habe wegen des Sports aufgehört, um nach drei Jahren wieder anzufangen. In der Schwangerschaft habe ich nicht geraucht, um nach der Stillzeit wieder anzufangen.

Noch bescheuerter! 30 Jahre! Mein Gott!

Ich stelle mir jetzt einfach nicht die Frage, ob bei mir noch was zu retten ist, oder das leichte Stechen auf dem linken Rippenbogen von der Wirbelsäule kommt.

Ich werde keinen Nichtraucherkalender führen oder das gesparte Geld in eine Rauchsau werfen. Ich werde das Rauchen ab morgen nicht mehr zum Thema machen, außer hier im Blog.

Soweit der Vorsatz. Die Zigarette sollte kein Thema sein, nicht einmal ein unwichtiges.

Denn es gibt wichtigeres im Leben. Ich mag mich mit diesem Stinkezeugs nicht mehr befassen müssen.

Ha! – “Müssen” – Falle!

Ich muss gar nix! Ich will es einfach nicht mehr.

Wenn ab morgen die Zigarette in mein Hirn will und meine Lunge nach dem Gift lechzt, werde ich “Halts Maul und zieh Leine!” schreien. Egal, wo ich bin und wer das hört. Einfach ausgedrückt: Ich mache mich lieber unmöglich, als dass ich mir wieder schnell “eine anstecke”.

Drückt mir Daumen!

Eure Marietta

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Herzlich willkommen bei einem der besten Terminkalender der Region


Guten Tag!

Rhein-Neckar, 18. März 2011. (red) Jedes unserer Blogs für die Orte Heddesheim, Hirschberg, Ladenburg, Viernheim und Weinheim hat einen eigenen Terminkalender – und die erfreuen sich einer wachsenden Beliebtheit. Der Grund: Unsere Terminkalender sind einfach zu bedienen und von jedem Internet-Computer zu jeder Zeit kostenfrei abrufbar.

Obwohl zum Beispiel der Terminkalender vom Rheinneckarblog aktuell gut 200 Termine im März ausweist, ist er trotzdem einfach zu bedienen und verschafft schnell einen tollen Überblick. Und auch die Terminkalender in unseren “Ortsblogs” für Heddesheim, Hirschberg, Ladenburg, Viernheim und Weinheim sind gut sortiert und sind ein klasse Angebot.

Ob Fest, Vereinstermin, Sport, Kultur, Politik, Kultur, Freizeit – unsere Kalenderinformationen wachsen stetig.

Sie können sich die Termine wochen- oder monatsweise oder in einer täglichen Übersicht anschauen. Und wenn Sie nicht an allen Terminen interessiert sind, können Sie nur die Kalender anzeigen lassen, die Sie sehen wollen.

Ein Klick und Sie sehen wo die Veranstaltung ist.

Ein Klick öffnet den Termin, sofern eine Straße angegeben ist, können Sie sich den Terminort per Google Maps anzeigen lassen. Und wer dann noch mehr will, kann sich sogar die Route anzeigen und berechnen lassen.

Gegenüber der Zeitung haben elektronische Kalender noch viel mehr Vorteile: Sofern Sie selbst einen kostenfreien Google-Kalender haben, können Sie interessante Termine einfach per Klick in ihren Kalender übernehmen – auch in Outlook beispielsweise. Dafür müssen Sie nur ihren Outlook-Kalender mit ihrem Google-Kalender synchronisieren.

Sie sparen sich Zeit, müssen keinen Termin per Hand eintragen.

Und es geht noch besser: Wenn Sie den Kalender als “Feed” kostenfrei abonnieren, erhalten Sie jedes Mal eine Nachricht per email, wenn ein neuer Termin hinzukommt. Interessiert Sie der Termin, übernehmen Sie ihn, interessiert er nicht, löschen Sie die email.

Die Termineinträge sind oft sehr informativ – nicht wie in der Zeitung nur ein paar Zeilen. Wir bieten meist umfangreiche Beschreibungen mit Telefonnummern und Ansprechpartnern.

Sie wollen Freunde auf einen Termin aufmerksam machen? Kein Problem – per Kopieren und Einfüngen übernehmen Sie den Termin in eine email und ab damit.

Und wenn Sie Hinweise auf Termine haben, die noch nicht im Kalender stehen, dann schreiben Sie uns eine email an termine (at) rheinneckarblog.de – natürlich auch, wenn Sie einen Fehler feststellen. Niemand ist perfekt und wir freuen uns über solche Hinweise, weil wir umgehend korrigieren, was wieder allen zugute kommt.

Die Zeitung bietet Ihnen einen solchen Service nicht – die müssen Sie für teures Geld kaufen oder abonnieren.

Der Terminkalender Rhein-Neckar - klicken Sie auf das Bild, um ihn aufzurufen. Sie finden auf allen unseren Blogs links oben in der zweiten Menüzeile den Link "Termine" - dort werden dann die lokalen Terminkalender angezeigt.

Einen schönen Tag wünscht
Das rheinneckarblog

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Petry bewegt Dich: Keine Angst vor Mucki-Buden!

Guten Tag!

Weinheim, 21. Februar 2011. Schweiß, Stahl und Stöhnerei – stimmt dieses Image von “Mucki-Buden” noch? Unser Kolumnist Matthias Petry meint: Nein. Das Fitnessstudio ist längst offen für Leute wie Dich und mich.

Von Matthias Petry

Fitnessstudios? Das sind doch diese Folterkeller, in denen irgendwelche Muskelprotze Eisenhanteln stemmen und dabei fürchterlich schwitzen und stöhnen. Was hat das denn mit Gesundheit zu tun? Das ist wohl eher nichts für mich!

Stimmt! Bodybuilding von früher hatte nichts mit Gesundheit zu tun. Und Arnold Schwarzenegger hat auch als Schönheitsideal längst ausgedient. Das ist alles schon eine Weile her – und trotzdem assoziieren viele Menschen, wenn sie Fitnessstudio hören, diesen Begriff sofort mit Schweiß, Stahl und Stöhnerei. – und sind negativ eingestellt.

Dabei haben sich Fitnessstudios schon lange gewandelt – und mit ihnen ihre Klientel. Die meisten Anlagen bieten heute ein komplettes gesundheitssportliches Angebot. Von Kinderturnen bis Rückentraining für Senioren. Von Zirkeltraining an Geräten bis Speck-weg-Wochen. Entspannung und Wellness sowieso. Und natürlich Geselligkeit – Leute kennenlernen, quatschen, gemeinsam Spaß haben.

Um sich zu erzeugen, sollten Sie einfach in einem Fitnessstudio Ihrer Wahl einen Besichtigungstermin vereinbaren. Sie werden möglicherweise überrascht sein. Keine dunklen, schlecht gelüfteten Kellerräume warten da auf Sie, sondern ein helles, lichtdurchflutetes und freundliches Ambiente. Kunden sollen sich wohl fühlen und gerne kommen.

Was sofort auffällt: Hier trainieren „Leute wie Du und Ich“. Der nette Nachbar von gegenüber stärkt seinen Rücken – die Friseurin radelt ihre Pfunde weg. Kontakte sind schnell geknüpft, wenn das gewünscht ist. Wer lieber seine Ruhe haben will, bleibt für sich – Kommunikation kann, muss aber nicht sein.

Vorbei an Bistro und Getränkebar stehen auf der Trainingsfläche vorne meist die Ausdauergeräte, mit denen Herz-Kreislaufsystem gestärkt und Kalorien verbrannt werden: Fahrradergometer, Laufbänder, Ruderergometer, Stepper und sogenannte Crosswalker oder Elypsentrainer, die besonders viele Muskelgruppen ansprechen.

Vielseitigkeit erhöht die Motivation

Die Parole heißt Abwechslung. Das Ausdauertraining lässt sich vielseitig gestalten – das erhöht die Motivation. Damit das Treten nicht allzu zäh und langweilig wird, kann der Blick auf TV-Monitore oder durch ein Panoramafenster nach draußen gehen.

Nach den Ausdauergeräten kommt das Herzstück der Anlage: der Gerätepark: Krafttrainingsgeräte für jeden Muskel, meist thematisch geordnet und nummeriert. Moderne Geräte führen die Bewegung kontrolliert – Fehler fast ausgeschlossen. Gewichte lassen sich ganz leicht einstellen und verändern.

Zum Gerätepark gehört auch ein Kurzhantelkomplex mit Spiegelfront, der natürlich etwas an die alten Zeiten erinnert. Doch Übungen mit Kurzhanteln gehören einfach für den fortgeschrittenen Fitnesssportler dazu. Eine Ecke mit Gymnastikmatten für Bauch- und Dehnübungen ist ebenfalls obligatorisch. Damit schließt man meist den Trainingsdurchgang ab.

Gute Studios haben gute Trainer

Und wie funktioniert das alles jetzt? Dafür gibt-´s die Trainer. Sie führen ein erstes Gespräch mit Ihnen, bevor Sie das Training aufnehmen. Das ist wichtig, denn hier informieren Sie Ihren Trainer über etwaige gesundheitliche Beschwerden und Einschränkungen.

Diese Informationen fließen dann zusammen mit Ihren Fitnesszielen – mehr Kraft, mehr Ausdauer, mehr Beweglichkeit, weniger Gewicht – und einem kleinen sportmotorischen Test in den Trainingsplan ein, den Ihnen die Trainer an die Hand geben.

Die ersten Monate sollten Sie nur nach Ihrem Trainingsplan trainieren, dann kommen auch schnell die ersten Erfolge. Die Trainer erklären Ihnen, wie Sie die Geräte bedienen, kontrollieren Ihre Bewegungsabläufe und stehen für Fragen zur Verfügung.

Training ist besser als Medikamente

Ein individuell abgestimmtes Krafttraining wirkt besser als jedes Medikament. Sie können sich dadurch fit für die Belastungen von Job und Alltag machen und bestimmte gesundheitliche Beschwerden dauerhaft ausschalten.

Ohne ihn geht es auch nicht mehr: den Gymnastikraum für das wöchentliche Kursangebot. Wem das Gerätetraining an Ergometern und Kraftmaschinen zu einsam oder zu langweilig ist, der kann unter vielen Sportkursen auswählen:

Aerobic und Stepp zu flotter Musik, Wirbelsäulengymnastik, Pilates und Bauch-Beine-Po für Schwachstellen und Problemzonen, Indoor-Cycling auf speziellen Standfahrrädern für die Ausdauer – oft zielgruppenspezifisch, aber immer in der Gruppe mit anderen.

Unschlagbar sind die Wassergymnastik- und Aquajogging-Kurse in großen Anlagen, wenn diese über entsprechende infrastrukturelle Bedingungen – sprich ein Hallenbad – verfügen.

Die Sportmöglichkeiten sind vielseitig und wetterunabhängig. Outdoorsportangebote bilden das Tüpfelchen auf dem „i“: Walking, Lauftraining, Mountainbiking, Tai Chi im Garten. Raus ins Freie und in die Natur.

Zum Training gehört heute oft Wellness

Was noch fehlt: Entspannung und Wellness. Kaum ein Studio mehr ohne Sauna und Ruheraum. Viele haben eine eigene Wellnessanlage in Betrieb, die keine Wünsche offen lässt. Perfekt für die Belohnung nach dem anstrengenden Sport.

Fitnessstudios sind meist in privater Hand. Allerdings gibt es auch immer mehr größere Vereine, die eigene Studios erfolgreich betreiben. Wie auch immer: Ein monatlicher Beitrag fällt natürlich an, doch der ist meist gut investiert.

Alles unter einem Dach. Für jeden Geschmack. Für jedes Alter. Für Einsteiger und für Fortgeschrittene. Für Dünne und für Übergewichtige. Wäre das vielleicht doch was für Sie?

Sind Sie neugierig geworden? Dann machen Sie doch gleich in einem nahegelegenen Studio einen Termin aus – und dann woanders noch einen. Und vergleichen Sie. Nutzen Sie ein Probetraining. Und dann ran an-´s Eisen, äh -€¦ natürlich an die Geräte.

Mit sportlichen Grüßen
Matthias Petry

Zur Person:
Matthias Petry ist Sportwissenschaftler und als Dozent im Gesundheitsbereich tätig. Matthias Petry gibt Antworten auf Fragen rund um Sport, Fitness und Gesundheit und möchte dazu motivieren, dass Menschen wieder mehr Bewegung in ihren Alltag einbauen und dadurch schrittweise gesünder werden.

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In eigener Sache: rheinneckarblog istlokal.de


Guten Tag!

Rhein-Neckar, 25. Januar 2011. Ende 2010 haben die Journalisten Stefan Aigner und Hardy Prothmann sowie der Diplom-Medienpädagoge Thomas Pfeiffer das Netzwerk istlokal.de gestartet. Das Netzwerk unterstützt journalistische Angebote im Internet, die lokal oder regional informieren.

Von Hardy Prothmann

Die lokale Berichterstattung bietet die exklusivsten Nachrichten der Welt. Was vor Ort passiert, betrifft die Menschen, die dort leben. Egal ob in München, Berlin, Köln, Stuttgart, auf dem platten Land oder in einem Ballungsraum. Oder in New York, Los Angeles, Paris, London, Mailand, Barcelona.

In den vergangenen zwei Jahren sind in vielen Orten Deutschlands lokale “Blogs” oder digitale Internet-Zeitungen entstanden und auch 2011 werden viele neue Angebote dazukommen. Mal sind es politisch engangierte Bürger, mal Journalisten, die das “nebenbei” machen. Aber immer mehr Angebote werden mit dem Anspruch der Herausgeber betrieben, von dieser Arbeit auch leben zu können.

Kritischer Zustand des Journalismus.

Jeder, der ein kommerzielles Angbot betreibt, steht dabei vor denselben Problemen: Der lokale und regionale Werbemarkt im Internet ist noch nicht befriedigend entwickelt, noch nicht einmal ausreichend.

Das Portal von istlokal.de bietet vernetzten Journalismus.

Aus gutem Grund. Die Presselandschaft in Deutschland ist überwiegend monopolisiert. Bis auf wenige Ausnahmen gibt es fast nur noch “Einzeitungskreise” – sprich, es gibt keinen journalistischen Wettbewerb mehr vor Ort. Die Monopolzeitungen bestimmen, über wen was wann wie berichtet wird.

Wozu das führt, zeigt das Beispiel Stuttgart21 deutlich. Die Stuttgarter Zeitung hat kaum kritisch berichtet – aus gutem Grund. Wie der stern mit dem Hintergrundbericht “ Fahrt auf schwäbischem Filz ” offenlegte, gehört die Zeitung zur Südwestdeutschen Medienholding (SWMH), die vor einiger Zeit die Süddeutsche Zeitung gekauft hat.

“Fahrt auf schwäbischem Filz.”

Ein schwerer finanzieller Brocken, der das Unternehmen in Schwierigkeiten brachte. Über die Landesbank Baden-Württemberg nahm man ein Schuldscheindarlehen über 300 Millionen Euro auf, so der Bericht.

Darin heißt es: “Die LBBW war hierfür ein idealer Partner. Vorsitzender ihrer Trägerversammlung ist Ministerpräsident Mappus. In ihrem Verwaltungsrat hat die Politik das Sagen. Vorsitzender ist der CDU-Landtagsabgeordnete Peter Schneider, Präsident des baden-württembergischen Sparkassenverbands. Mitglieder des Verwaltungsrats sind unter anderem der Stuttgarter OB Wolfgang Schuster, die CDU-Landesminister Wolfgang Reinhart (Berlin/Europa) und Willi Stächele (Finanzen), die Unternehmer Heinz Dürr und Dieter Hundt und Claus Schmiedel, Chef der SPD-Fraktion im Landtag. Der hielt Stuttgart 21 bis vor kurzem für “menschenfreundlich, umweltfreundlich und relativ schnell realisierbar.”

Solche Verbindungen lassen vermuten, dass eine objektive Berichterstattung nicht mehr gegeben ist.

Der stern berichtet über die Verfilzung von Medien, Politik und Wirtschaft.

Zurück zum Werbemarkt – der wird von Zeitungen dominiert. Und jede Anzeige, die von Print nach Online abwandert, ist ein Verlust, der die Zeitungen trifft. Die haben folglich überhaupt kein Interesse, den Online-Werbemarkt zu entwickeln. Denn Online-Anzeigen sind günstiger, sprich, bringen den Zeitungen weniger Einnahmen.

Dramatische Entwicklung.

Und wer sich online informiert, auch durch Werbung, braucht keine Zeitung mehr – die teils dramatisch zurückgehenden Auflagen- und Abozahlen zeigen deutlich, unter welchem wirtschaftlichem Druck Zeitungen stehen.

Mit dramatischen Folgen für die Bürgerinnen und Bürger: Die Berichterstattung wird zunehmend flacher, da die Zeitungsverlage in den vergangenen Jahren hunderte Journalisten entlassen haben. Es gibt Regionen in Deutschland, über die überhaupt keine Berichterstattung mehr stattfindet. Die ungeprüfte Übernahmen von “PR-Artikel” ist an der Tagesordnung.

Wer aufmerksam die Zeitung liest, stellt fest, dass der überwiegende Teil der Artikel nicht mehr redaktionell vor Ort erarbeitet wird, sondern außerhalb der Zeitung. Ob als Agenturmeldung oder PR-Text.

Und es gibt jede Menge Lokalredakteure, die eine Pressemitteilung ein wenig umschreiben und dann unter ihrem Namen als eigenen Artikel veröffentlichen. Das ist Betrug am Leser. Und der findet täglich überall statt.

Journalismus ist wichtig für die Demokratie.

Und es schadet der Glaubwürdigkeit des Journalismus, der eigentlich die “4. Macht” im Staate sein soll. Durch kritisches Prüfen von Informationen, durch Recherche von Hintergründen und Verbindungen, durch eine objektive Berichterstattung. Diese Aufgabe ist enorm wichtig, um eine Demokratie stabil zu halten.

Engagierte Bürger und freie Journalisten gründen deshalb ihre eigenen Medien – aus Frust über die unzulängliche “Lobby”-Berichterstattung der Zeitungen, die oft mehr verschweigen, denn berichten. Aus der Überzeugung heraus, dass dort immer weniger echter Journalismus stattfindet.

Die Alternative heißen Blog oder Internet-Zeitung – die Namensgebung spielt keine Rolle, sondern der Inhalt. Hier finden Dokumentation und kritische Berichte statt.

Vielfältige Herausforderungen.

“Bürgerjournalisten” stehen dabei vor der Herausforderung, wie sie diese journalistische Tätigkeit wahrnehmen. Journalismus ist ein Handwerk, das man lernen kann und muss. Ohne Kenntnisse in Sachen Recherche, Schreiben und auch Medienrecht werden wichtige Informationen nicht gefunden oder es drohen Abmahnungen von denen, die sich durch die Berichte “gestört” fühlen – sei es die Kirche, seien es Unternehmen oder Politiker oder Ämter.

Hardy Prothmann ist verantwortlicher Redakteur für die Angebote des rheinneckarblogs. Bild: sap

Professionelle Journalisten brauchen Einnahmen, von denen sie leben können und mit denen sie ihre Arbeit finanzieren. Also Werbeeinnahmen. Manche gründen auch Fördervereine, die die Arbeit über Mitgliedsbeiträge und Spenden finanzieren.

Das Netzwerk istlokal.de will eine Genossenschaft gründen, in der unabhängige Internet-Medien, die lokal und/oder regional berichten, sich organisieren. Um journalistische Aus- und Fortbildung anzubieten. Um sich bei technischen Lösungen zu unterstützen, um sich rechtlich wehren zu können und natürlich, um den lokal-regionalen Onlinewerbemarkt voranzubringen.

Wir stehen dabei in Konkurrenz zu den Tageszeitungen. Journalistisch und auch geschäftlich.

Vernetzter Journalismus.

Wo es schon teils herausragende lokale Angebote gibt, können Sie auf unserer Seite istlokal.de nachschauen. Wenn Sie selbst ein Angebot planen, können Sie sich gerne an uns wenden. Wenn Sie schon ein Angebot in Betrieb haben, schließen Sie sich uns an. Die notwendigen Informationen finden Sie auf unserer Website.

istlokal.de wird seine Mitglieder, egal ob hauptberufliche Journalisten oder Bürgerjournalisten, unterstützen. Zum einen zur Förderung der Presse- und Meinungsfreiheit, zum anderen als “Unternehmer”-Verband für professionelle Journalisten. Und wir sind überzeugt davon, dass wir auch die Wirtschaft, die Vereine, die Forschung und andere Bereiche der Gesellschaft mit einem verantwortungsvollen Journalismus unterstützen.

Für das erste Halbjahr 2011 ist eine Informationsveranstaltung geplant. Wir werden Sie über unsere Fortschritte zeitnah informieren.

Hintergrund:

Hardy Prothmann ist verantwortlich für das rheinneckarblog und betreibt zudem die lokalen Angebote heddesheimblog.de , hirschbergblog.de , ladenburgblog.de und www.weinheimblog.de . Für seine Arbeit wurde er 2009 und die “100 Journalisten des Jahres” durch eine unabhängige Jury der Fachzeitschrift “MediumMagazin” auf Platz 3 in der Kategorie “Regionales” gewählt.

Er arbeitet seit 1991 als freier Journalist. Während des Studiums von 1991-1994 für den Mannheimer Morgen, ab 1995 überregional für fast alle großen Medien sowie die ARD. Er ist Gründungsmitglied von netzwerk recherche und Mitglied des Frankfurter Presseclubs . Im Mai 2009 startete er das heddesheimblog.de.

Stefan Aigner ist freier Journalist in Regensburg. Er betreibt die Seite regensburg-digital.de und ist bundesweit durch seine kritische Berichterstattung bekannt geworden, die ihm schon drei Prozesse eingebracht hat. Aktuell hat ihn die Diözese Regensburg verklagt, weil er die Zahlung von Geldern an die Eltern eines Missbrauchsopfers in Anlehnung an einen Spiegelbericht als “Schweigegeld” benannt hat. Die katholische Kirche hat auf Unterlassung geklagt. Weil Stefan Aigner 10.000 Euro Spendengelder einwerben konnte, hat er sich auf den Prozess einlassen können. Das Hamburger Landgericht will das Urteil Ende Februar 2011 verkünden.

Thomas Pfeiffer ist Diplom-Medienpädagoge und Social Media-Experte. Er betreibt die Seite webevangelisten.de und ist Mitbegründer des Twittwoch , eines Vereins zur Förderung von Social Media-Anwendungen. Der passionierte Bergsteiger unterstützt das Netzwerk istlokal.de mit seinen Expertenkenntnissen. Als politisch interessierter Bürger ist er zudem “Genosse” der links-liberalen Tageszeitung die “taz” aus Berlin.

istlokal.de wurde am 28. Dezember 2010 in Heddesheim gegründet. Zur Zeit findet die Mitgliederwerbung statt. In Kürze wird der “Vorstand” durch weitere Journalisten erweitert, die sich aktiv in das Netzwerk einbringen wollen. Geplant ist die Gründung einer Genossenschaft sowie einer operativen GmbH, die die organisatorischen Arbeiten übernimmt.

Wir sind offen für Sponsoren, die zu uns passen und Kooperationspartner, die gerne mit istlokal.de zusammenarbeiten möchten. Erste Gespräche werden mit der Fotografenagentur Freelens sowie dem Autoren-Netzwerk Freischreiber geführt.

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Fotostrecke: Zwerge und Giganten – Ringen um die nordbadische Meisterschaft


Guten Tag!

Ladenburg, 25. Januar 2011. Mit der Ausrichtung der Nordbadischen Meisterschaft hatte der ASV Ladenburg die Lobdengauhalle fast voll. Die Resonanz war grandios. Ist Ringen ein “Come-Back-Sport”? Die vielen Kinder und Jugendlichen, die hier angetreten sind, um Medaillen und Urkunden zu erkämpfen wünschen sich viele Vereine vergeblich. Bei den Ringern ist alles geboten: Von den “kurzen” bis hin zu den Schwergewichtskolossen. Der sportliche Ehrgeiz ist beeindruckend.

Von Hardy Prothmann

Ringen ist ein Sport. Aber keiner, bei dem man mal guckt, was der, der gerade Lust und Luft hat, gerade macht.

Ringen ist hart. Geschmeidig. Kraftvoll. Strategisch. Psychologisch. Überraschend. Spannend.

Beim Ringen kann niemand sagen, dass er “nicht bedient worden sei”. Die “Mannschaft” nicht funktioniert oder ähnliches.

Ringen ist ein 1:1-Entscheidungssport. Ein kämpferischer. Ringen ist Raufen nach Regeln.

nordbaden-ringen-meisterschaft Patrick Sauer.

Patrick Sauer ist beim ASV "groß" geworden und ringt nun für Viernheim. Ein Schwergewichtsgigant, schnell, technisch versiert, sehr ehrgeizig und ein absolut sympathischer junger Mann gewinnt in seiner Klasse die Nordbadischen Meisterschaften ohne Mühe, aber mit vollem Einsatz. Ist er das Gesicht für das "Come-Back" des Ringersports?

Am Sonntag gab es sicherlich einen Haufen grandioser sportlicher Leistungen.

Wir vom ladenburgblog waren gut zwei Stunden dabei. Das heißt, wir haben viel verpasst, weil es viel mehr Kämpfe gab, als wir gesehen haben. Aber wir haben Spannung, Ehrgeiz und bei allem Kampfgeist vor allem Fairness beobachten können.

Das zeichnet das Turnier und den ASV und das Ringen aus.

Klar, es ist ein Kampfsport. Hier und da fließt Blut. Oft verziehen sich Gesichter verschmerzt, weil die Anstrengung einfach enorm ist. Bis an die Grenze. Kurz darauf springen die Sportler auf und stellen sich der nächsten Runde.

Ringen ist ein Event. Ohne durchgetretene Knie. Ohne feige Angriffe von hinten wie im Fussball. Ohne böse Fouls ohne jeden Grund.

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Kampf, Geist, Technik, Geschmeidigkeit udn Kraft - unser Foto zeigt eine Szene im Kampf um Platz 3 und 4 in der 74-kg-Klasse. Florian Baumann (blau, Östringen) gewinnt am Ende. Aber Sebastian Stadler (Kirrchlich) gibt alles, um das zu verhindern. Der Kampf zwischen diesen beiden Hocheleistungsportlern war faszinierend, hochemotional und technisch beeindruckend. Die Details der "Momentaufnahme" zeigen den Einsatz, die Energie, den Willen, mit dem die beiden Ringer um den Sieg gekämpft haben. Mehr Bilder in der Fotostrecke.

Ringen ist hart, aber ehrlich. Der bessere gewinnt. So einfach ist das hier meistens.

Jeder, der “auf die Matte geht”, weiß, dass er alles geben muss, denn der “Gegner” (mit dem man vorher und hinterher scherzt), will auch gewinnen.

Und jeder weiß – ohne hartes Training, Fitness, Geschmeidigkeit und Kraft und Können kommt man nicht weiter.

Ringen hat das Zeug, in Zeiten der Bewegungslosigkeit, in Zeiten, in denen scheinbar alles so schnell geht, ein “Come-Back”-Sport zu werden.

Und Ringen ist ein Integrationssport, auch wenn viele das nicht so wahrhaben möchten.

Sehr viele “dominante” Ringer, ob jung, ob alt, kommen aus “Osteuropa” oder der Türkei. Und es gibt sehr viele gute und sehr gute deutsche Ringer.

Auf der “Matte” begegnen sich die “Kulturen” mit Fairness und sportlichem Ehrgeiz. Und es gewinnt der, der sich im Training mehr anstrengt.

Talent spielt natürlich auch ein Rolle. Wie in jedem Sport.

Viel Freude mit unseren Fotos.

[Galerie nicht gefunden]
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Petry bewegt Dich: In diesem Jahr wird alles besser


Guten Tag!

Weinheim, 17. Januar 2011. 2011 – neue Vorsätze, Neubeginn, Neuanfang. Der Jahreswechsel muss oft als „Tag X“ herhalten. Zum Start des neuen Jahres hört man auf zu rauchen, man beginnt eine Diät oder man treibt regelmäßig Sport. So weit die Theorie.

Von Matthias Petry

Die Pläne dafür sind schnell gemacht – meist nach dem Sommer. Da geht das leicht von der Hand. Weihnachten und Neujahr sind noch weit entfernt – man hat noch so viel Zeit. Die Absicht ist bekundet, das Gewissen ist beruhigt.

Erstmal gilt aber: so weitermachen. Wenn dann doch Silvester irgendwann kommt, lässt man es nochmal so richtig krachen. Die letzten Kippen, Sekt und mampfen bis zum Abwinken, ausschlafen, der erste Morgen im neuen Jahr, und nun -€¦?

Das neue Leben soll losgehen.

Jetzt soll es also losgehen, das neue Leben. Das passt aber gerade ganz schlecht – da sind noch ein Paar Zigaretten in der Schachtel, die Reste vom Büffet müssen auch noch gegessen werden und an Bewegung ist nicht zu denken – man hat Kopfweh.

Einen Tag kann das neue Leben ja schließlich noch warten. Obwohl, morgen muss man ja wieder zur Arbeit – Stress, Hektik, Alltag sind ganz schlecht für einen Start. Dann halt kommendes Wochenende, nächsten Monat oder am besten erst zum nächsten Jahreswechsel 2012!

Sie finden dieses Szenario übertrieben? Ist es nicht. Es ist leider eine Tatsache, dass Menschen die guten Vorsätze und Pläne, die sie sich für den Jahreswechsel vornehmen, selten in die Tat umsetzen. Die Projekte scheitern reihenweise.

Und scheitert reihenweise.

Warum? Weil die Strategie des Verdrängens und Rausschiebens verhindert, dass man richtig aktiv wird. Es ist eine Art Selbstbetrug, eine Einschläferungstaktik. Man gaukelt sich vor, den ersten Schritt – mit der Planung – schon gemacht zu haben.

Dabei ist es ein Rückschritt. Man entfernt sich damit weiter vom Ziel. Denn der Druck wird größer, je näher der „Tag X“ kommt. Das Scheitern ist dann vorprogrammiert. Man schafft es nicht, hat aber gleich eine Lösung parat: Erneut verschieben.

Dafür gibt es dann sofort zehn gute Gründe: Stress, Kopfschmerzen, Wetter und so weiter, und so weiter. Das Unterbewusstsein zerpflückt jeden noch so guten Plan. Es hat ja auch alle Zeit der Welt dafür.

Wie der Schweinhund zum Hündchen wird.

Was tun? Es gibt nur eine Lösung: Sofort loslegen. Keine langfristigen Pläne schmieden, keinen „Tag X“ festlegen, kein „morgen“ oder „nächste Woche“. Hier und jetzt. Egal, um was es letztendlich geht: Um mit dem Rauchen aufzuhören, um abzunehmen, um mehr Sport zu treiben …

Nur durch den Überraschungseffekt lässt sich das Unterbewusstsein überlisten. Gelingt diese List öfter – sagen wir mal regelmäßig sechs Wochen lang – dann wird der innere Schweinehund schwächer. Er wird dann zum Hündchen – zahm, folgsam.

Er läuft dann mit, läuft nebenher. Plötzlich läuft auch er gern und meldet sich sogar, wenn wir mal auf dem Sofa liegen bleiben. Dann tauscht er die Rolle: Der Bremser wird zum Antreiber. Er macht uns ein schlechtes Gewissen, wenn wir mal faul sind.

Dann hat man es geschafft. Wenn der innere Schweinehund mit im Boot ist, kann nichts mehr schief gehen. Er ist ein starker Partner. Mit ihm lassen sich die persönlichen Ziele erreichen. Er braucht nur etwas Pflege und Fürsorge – sozusagen eine spezielle Behandlung.

Bewegen Sie sich. Realistisch. Nicht zu hart. Aber tun Sies.

Wenn es um Sport und Bewegung geht, dann sieht die weitere Behandlung des inneren Schweinehunds folgendermaßen aus:

Treiben Sie regelmäßig Sport, probieren Sie vieles aus, setzen Sie sich realistische Ziele, trainieren Sie nicht zu hart, hören Sie immer mit einem guten Gefühl auf, belohnen Sie sich hin und wieder, erzählen Sie anderen von Ihren Erfolgen.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen guten Start ins neue Jahr!

Mit sportlichen Grüßen
Matthias Petry

Zur Person:
Matthias Petry ist Sportwissenschaftler und als Dozent im Gesundheitsbereich tätig. Matthias Petry gibt Antworten auf Fragen rund um Sport, Fitness und Gesundheit und möchte dazu motivieren, dass Menschen wieder mehr Bewegung in ihren Alltag einbauen und dadurch schrittweise gesünder werden.

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Sie haben Termine? Wir auch – im Terminkalender!


Guten Tag!

Weinheim, 13. Januar 2011. Was, wann, wo? Unser Terminkalender hilft Ihnen bei der Planung. Und er hilft Ihnen, Ihre Termine bekannt zu machen.

Von Hardy Prothmann

Wo war nochmal die Terminseite im Wochenblatt oder den WN? Schon in der grünen Tonne oder irgendwie verlegt? Wann war nochmal…?

Das kann Ihnen bei uns nicht passieren. Unser Terminkalender ist 24 Stunden am Tag im Internet erreichbar – zum Nachschlagen oder um neue Termine einzutragen oder noch schnell eine Änderung oder Ergänzung vorzunehmen.

Termine ohne Redaktionsschluss.

Ohne Redaktionsschluss. Sie müssen niemanden anrufen, anmailen oder sonstwas. Sie verwalten Ihre Termine selbst.

Unser Terminkalender: Kostenfrei und übersichtlich.

Unsere LeserInnen nutzen unseren Terminkalender schon prächtig. Jeden Tag haben wir viele Zugriffe. Der Grund ist einfach: Man klickt auf Termine und hat einen wunderbaren Überblick: Als Monats- oder Wochendarstellung oder in der Terminübersicht für das gesamte Jahr.

Veranstaltungen, Feste, Informationstermine, Vereinstermine, Kultur, Sport, Politik – unser Terminkalender vereint diese Termine in einer aktuellen und übersichtlichen Darstellung.

Die LeserInnen planen danach ihren privaten Terminkalender – als Veranstalter sehen Sie, mit wem Sie in Terminkonkurrenz stehen oder wo noch ein Termin frei ist.

Abonnieren Sie kostenlos die Termine per email.

Man muss kein Mitteilungsblatt suchen, keinen MM archivieren – man geht einfach online, klickt und hat den Überblick. Noch einfacher geht es mit dem Termin-Abo: Kostenlos werden Sie per email über die kommenden Termine informiert.

Als Verein oder privater Veranstalter haben Sie Möglichkeit, Ihre Termine kostenlos bei uns anzeigen zu lassen. Wenn Sie nur wenige Termine im Jahr anbieten wollen, schreiben Sie uns eine email mit den notwendigen Informationen: Name der Veranstaltung, Datum und Zeit, Straße und Ort und eine inhaltliche Beschreibung. Wir tragen diese Termine dann für Sie ein: termine(at)www.weinheimblog.de

Viele Vorteile.

Wenn Sie viele und/oder regelmäßige Termine anbieten, macht es Sinn, dass Sie diese selbst einpflegen und verwalten. Dafür benötigen Sie ein kostenloses Google-Kalender-Konto. Die Einrichtung ist nicht schwer, die Verwaltung auch nicht. Ihr Terminkalender ist schnell eingerichtet.

Ihr Vorteil: Sie sind “Herr” über die Termine. Sie können Korrekturen, Änderungen und Ergänzungen unabhängig von Geschäftszeiten eintragen. Jede Veränderung wird sofort angezeigt.

Ein weiterer Vorteil: Sie können Ihren “offiziellen” Terminkalender auch mit anderen teilen und so im Netzwerk Termine abstimmen, über Termine informieren und diesen mit ihren eigenen Terminen kombinieren – Sie sparen Zeit und Organisationsaufwand.

Schnelle Einrichtung.

Wie Sie einen Google-Kalender einrichten, haben wir Ihnen in einer Anleitung aufgeschrieben. Sie brauchen dafür höchstens eine halbe Stunde – die Ihnen viele, viele künftige Stunden Terminarbeit abnimmt.

Wenn Sie Fragen haben sollten oder Verbesserungsvorschläge haben, schreiben Sie uns: termine(at)www.weinheimblog.de

Für Vereine ist der Terminkalender kostenlos. Kommerzielle Veranstalter können ihre Termine aber auch gegen eine geringe Gebühr einstellen. Die Konditionen können Sie gerne erfragen: [email protected]

Als Verein, Initiative, Interessengruppe, Arbeitsgruppe… empfehlen wir Ihnen unsere kostenlose Dienstleistung.

Selbstverständlich haben wir auch einen Vorteil davon: Umso mehr Teilnehmer ihre Termine bei uns einstellen, umso interessanter wird der Terminkalender. Das ist er schon heute: Nutzen Sie das Interesse!

Ihr Vorteil: Sie profitieren von diesem Interesse – ebenso wie wir.

Wir garantieren durch ein redaktionell-gepflegtes Umfeld eine hohe Seriosität.

Sie haben Termine? Teilen Sie diese den Menschen mit. Laden Sie diese ein, Ihre Veranstaltung zu besuchen.

Link: So richten Sie schnell und problemlos einen kostenlosen Kalender ein.

Haben Sie Fragen? Dann kontaktieren Sie uns:
Telefon 06203/ 49 23 16
email: termine(at)www.weinheimblog.de

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Fundstelle

Guten Tag!

Weinheim, 10. Januar 2011. Kennen Sie schon unsere Rubrik “Fundstelle” in der linken Spalte? Hier stellen wir interessante Berichte in anderen Medien vor, die wir beim Surfen im Web gefunden haben. Ältere Fundstellen werden ab sofort in diesem Artikel dokumentiert und können über den Archivlink aufgerufen werden.

Interessante Berichte gibt es in der Rubrik Fundstelle.

Zuerst veröffentlichen wir eine “Fundstelle” in der Seitenleiste. Nach und nach werden alte Fundstellen durch neue ersetzt. Damit die Fundstellen erhalten bleiben, löschen wir sie nicht, sondern entfernen Sie aus der Seitenleiste und fügen Sie in diesen Artikel ein. Ab sofort gibt es also hier die Antwort auf die Frage: “Moment, da war doch mal was in der Fundstelle?”

Die Liste wird wachsen. Um sie einfacher durchsuchen zu können, drücken Sie STRG+F, wenn Sie einen PC verwenden, Wahltaste+F, wenn Sie einen Mac verwenden. Dann den Suchbegriff eingeben und Enter drücken.

Einen schönen Tag wünscht
Das weinheimblog

Unser Fundstellenarchiv:

*Jorgo Chatzimarkakis . Der nächste Fälscher?
*Porträt über Hardy Prothmann bei Magda
*Lesenswert in Die Welt: Merkels schamloser Zynismus in der Atompolitik
*Lesenswert: FAZ-Herausgeber Schirrmacher über die 9 Gemeinplätze des Atom-Freunds
*Wahlfälschung in Bruchsal – CDU-Stadtrat zu 63.000 Euro Geldstrafe verurteilt
*Über 2.000 Atom-Gegner demonstrieren in Biblis, Bericht, Fotostrecke, Dokumentation
*Spiegel TV: SPD-Atomlobby – Sozialdemokraten in der Atomschmelze (2008)
*Greenpeace – atomarer Notstand in Japan
*Report Mainz – wie gefährlich deutsche Atommeiler wirklich sind
*stern.de über das Internet als fünfte Gewalt
*Die taz über Lokalblogs und Hardy Prothmann als “Hansdampf”
*Lesenswert in Die Welt: Merkels schamloser Zynismus in der Atompolitik
*Lesenswert: FAZ-Herausgeber Schirrmacher über die 9 Gemeinplätze des Atom-Freunds
*Wahlfälschung in Bruchsal – CDU-Stadtrat zu 63.000 Euro Geldstrafe verurteilt
*Über 2.000 Atom-Gegner demonstrieren in Biblis, Bericht, Fotostrecke, Dokumentation
*Spiegel TV: SPD-Atomlobby – Sozialdemokraten in der Atomschmelze (2008)
*Greenpeace – atomarer Notstand in Japan
*Report Mainz – wie gefährlich deutsche Atommeiler wirklich sind
*stern.de über das Internet als fünfte Gewalt
*Die taz über Lokalblogs und Hardy Prothmann als “Hansdampf”

*Hardy Prothmann bei einer Veranstaltung der Piraten über wikileaks
*Report Mainz: Wie die Politik Einfluss auf die Medien nimmt
*Schifferfamilie Mnich: 9 Kinder und ein Schiff
*Im Würgegriff der Exklusivität
*Lese-Tipp: Netzwerk Recherche – Online-Journalismus mit einem Beitrag von Hardy Prothmann
*DRadio-Audio über hyperlokalen Journalismus und Bratwürste
*DRadio-Text über hyperlokalen Journalismus und Bratwürste

*evangelisch.de über bedrohte Pressefreiheit in Deutschland
*SZ zu Wikileaks: Geballte Wut im Netz.
*drehschreibe.org über Prenzlauer Berg Nachrichten und die Orientierung am heddesheimblog: Lokal ist spannend.
Spiegel Online schreibt über unsere Blogs: Meine Straße, mein Zuhause, mein Blog
*Spiegel online über Stefan Mappus: Ein Deal, zwei Freunde, viele Fragen
*Prothmann: Die Moral, die Apostel und die Wirklichkeit
*Grüne kriegen “Shitstorm” ab

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Stadt Weinheim ehrt 380 Sportler – Rekord

Guten Tag!

Weinheim, 05. Dezember 2010. (cm) In der Stadthalle Weinheim wurden heute mehrere Hundert Leistungssportler durch Oberbürgermeister Heiner Bernhard für ihre Leistungen geehrt. Sportler aus der Stadt hatten über die Grenzen der Bundesrepublik hinaus Erfolge feiern können. Oberbürgermeister Bernhard betonte, wie wichtig der Sport für die Stadt sei – auch wenn man die Fördergelder kürzen musste.

Oberbürgermeister Bernhard begrüßte die Sportler


Zur Sportlerehrung in der Stadthalle Weinheim waren heute um 11:00 Uhr mehrere Hundert Leistungssportler erschienen. Bei den verschiedensten Sportarten hatten sie großartige Erfolge erzielt. Von “Badischer Meister” bis hin zu “Weltmeister” waren zahlreiche Ehrentitel vorhanden. Der Auftakt der Veranstaltung wurde von der Schülerband “Enjoy” musikalisch untermalt.

Direkt im Anschluss wurden zwei Mannschaften geehrt, die nicht auf der Veranstaltung bleiben konnten. Ein Wettkampf war für den heutigen Tag angesetzt.

Es folgten die Begrüßungsworte durch Oberbürgermeister Heiner Bernhard. Dieser betonte, wie wichtig der Vereinssport sei. Er würde es aber auch verstehen, wenn ihm einige der Sportler diese Aussage “krumm” nehmen, schließlich habe die Stadt die finanziellen Mittel zur Vereinsförderung gekürzt.

Man müsse aber auch Bedenken, so Bernhard, dass der Haushalt ohne Kürzungen wohl nicht genehmigt worden wäre. Würde man keine Sparmaßnahmen ergreifen, würde es bald vielleicht noch viel schlimmer aussehen.

Nach diesen ernsten Worten folgten die Einzelehrungen in den verschiedensten Sportarten. Von “Musketenschießen” über “Tischtennis” bis hin zum “Cheerleading” waren zahlreiche Sportarten vertreten. Im Anschluss spielte erneut die Band “Enjoy”, ehe die Turngruppe Weinheim e.V. ihr Können darbot (siehe Fotostrecke). Deren Darbietung beeindruckte die Zuschauer sichtbar.

Nach einer turnerischen Darbietung der TSG Weinheim nahm Oberbürgermeister Heiner Bernhard die Ehrungen der Mannschaftsmeister vor, bevor er zum Stehbüffet im Foyer einlud.

Alle Fotos: Christian Mühlbauer
Viel Spass mit den Bildern!

Anmerkung der Redaktion:

Christian Mühlbauer absolviert ein redaktionelles Praktikum bei uns in der Zeit vom 22. November – 10. Dezember 2010. Herr Mühlbauer studiert an der Fachhochschule Ansbach “Ressortjournalismus.-€

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Am Sonntag werden 380 Sportler geehrt

Guten Tag

Weinheim, 03. Dezember 2010. (pm) Die traditionelle Sportlerehrung der Stadt Weinheim findet am Sonntag, 5. Dezember, 11 Uhr, in der Stadthalle an der Birkenauer Talstraße statt. Oberbürgermeister Heiner Bernhard wird rund 380 erfolgreiche Sportler ehren, die in der Saison 2010 eine Meisterschaft auf überörtlicher Ebene gewonnen haben – das ist Rekord.

Information der Stadt Weinheim:

“Die traditionelle Sportlerehrung der Stadt Weinheim findet am Sonntag, 5. Dezember, 11 Uhr, in der Stadthalle an der Birkenauer Talstraße statt.

Oberbürgermeister Heiner Bernhard wird rund 380 erfolgreiche Sportler ehren, die in der Saison 2010 eine Meisterschaft auf überörtlicher Ebene gewonnen haben – das ist Rekord. „Nicht nur die Zahl der Erfolge ist gestiegen, auch die Zahl der Menschen, die in Weinheim Mitglied in einem Sportverein sind, steigt immer weiter“, meldete jetzt Carmen Harmand, die Leiterin des Amtes für Bildung, Sport und Bäder.

Die Sportlerehrung wird von der Nachwuchsband „Enjoy“ und von der Turngruppe der TSG Weinheim umrahmt. Nicht nur die Sportler, auch ihre Familien und Partner sind herzlich eingeladen, die Ehrung zu begleiten. An den offiziellen Teil schließt sich ein Stehempfang im Foyer an.”

Service:
Die Ehrungsliste mit allen Sportlern.

Einen schönen Tag wünscht
Das weinheimblog

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Petry bewegt Dich: Fit auf die Piste

Guten Tag

Hirschberg, 2. Dezember 2010. Die Wintersportler jauchzen angesichts der Wetterlage: Endlich Schnee – ab auf die Piste heißt es in den kommenden Monaten. Ski fahren macht aber nur dann wirklich Spaß, wenn man sich drauf vorbereitet. Dann sinkt auch die Gefahr von Verletzungen.

Anmerkung der Redaktion:
Matthias Petry schreibt auf unseren anderen Blogs in Heddesheim, Hirschberg und Ladenburg seit einem halben Jahr jeden ersten Dienstag im Monat die “Petry bewegt Dich-Kolumne” – mit Tipps, wie man sich im Alltag fit halten kann. Wenn Sie frühere Beiträge lesen möchten, können Sie gerne auf das Archiv hirschbergblog kostenfrei zugreifen.

Von Matthias Petry

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Matthias Petry: Gesundheit ist alles. Foto: local4u

Haben Sie auch schon den Winterurlaub gebucht? Geht-´s wieder für eine Woche zum Skifahren in die Berge? Haben Sie damit dann Ihr jährliches Sportprogramm erfüllt? Dann gehören Sie zu einer (recht großen) Risikogruppe.

Der Spaß kann gefährlich werden.

Wer das ganze Jahr über keinen Sport treibt und dann eine Woche lang Skipisten runterbrettert, lebt gefährlich. Das gilt besonders für Anfänger – aber auch für gute Techniker und „alte Hasen“.

Sie kennen das: Anfangs läuft es auf der Piste noch wie geschmiert – die ersten Hänge nehmen Sie mit links. Doch bald werden die Beine schwer, der Rücken zwickt, die Lunge brennt. Dann liegen Sie zum ersten Mal auf der Nase. Gerade nochmal gut gegangen …

Skifahren ist äußerst komplex. Es setzt koordinative und konditionelle Fähigkeiten voraus – Kraft und Ausdauer sind gefragt. Hinzu kommt eine hohe Sturzgefahr und damit verbunden: eine hohe Verletzungsgefahr. Das wird meist unterschätzt – Skifahren ist wie Autofahren ohne Knautschzone und Airbag.

Die Chirurgen sind besser im Training als ihre Patienten.

Ein Skiunfall kann das Urlaubsvergnügen schnell zum Horrortrip werden lassen. Knochenbrüche, Bänderrisse, Schädeltraumata – die Krankenhäuser in den Alpenregionen sind gut ausgelastet und machen gute Geschäfte. Die dortigen Chirurgen gehören zu den besten ihrer Zunft – kein Wunder, denn sie sind ständig im Training!

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Das könnte auch Ihre Anzeige sein. Klicken Sie auf die Grafik, um zu unserer Preisliste zu gelangen.

Doch das Unfallrisiko auf der weißen Piste können Sie reduzieren. Dafür bemühen wir nochmal das Beispiel Autofahren: Wie präparieren Sie Ihr Auto für den Winter? Inspektion, Winterreifen, Frostschutzmittel? Dann machen Sie ja alles richtig. Und wie präparieren Sie Ihren Körper für Wintersport? Gar nicht? Dann müssen Sie was tun.

Um Ihren Körper zu stärken und für den Wintersport zu präparieren, müssen Sie ein Grundlagentraining absolvieren, das bereits im Herbst beginnen sollte: Die Muskeln kräftigen – vor allem die Beinmuskulatur – aber auch Rücken, Bauch, Schultern und Arme. Am besten in einer wöchentlichen Skigymnastik.

Üben, üben, üben.

Auch eine Wirbelsäulengymnastik (siehe Oktoberausgabe ) passt da bestens – allerdings ergänzt durch Übungen für die Beinmuskulatur (z. B. Kniebeugen) und für die Arme. Kaufen Sie sich für zu Hause ein Theraband inklusive Übungsanleitung.

Und trainieren Sie Ihre Ausdauer, Ihr Herz-Kreislaufsystem. Gehen Sie regelmäßig walken, laufen, radfahren oder schwimmen. Mindestens zweimal pro Woche für mindestens eine halbe Stunde.

Die Vorteile liegen auf der Hand: Ist Ihr Körper für den Wintersport vorbereitet, ermüdet er weniger schnell. Und die meisten Stürze passieren dann, wenn Kraft und – damit unweigerlich verbunden – auch Konzentration und Reaktion nachlassen.

Ein trainierter Körper beugt Verletzungen vor.

Stürze kommen dann weniger oft vor – aber natürlich sind sie auch nicht unvermeidbar. Eine trainierte Muskulatur, die Knochen, Sehnen und Gelenke schützt, kann dann Stürze abfedern und das Verletzungsrisiko dadurch erheblich verringern.

Und man schützt damit natürlich auch die anderen Wintersportler, wenn man Kollisionen auch noch am Nachmittag ausweichen kann. Wenn die Muskeln den Befehlen des Gehirns zuverlässig Folge leisten.

Außerdem ist man mit einer guten Fitness selbstsicherer und lockerer, man hat mehr Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten und damit mehr Spaß auf der Piste.

Ein Skiunfall kann schlimme Folgen haben. Körperliche Fitness ist die beste Prävention, damit einem selbst und anderen nichts passiert.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen Ski heil!

Mit sportlichen Grüßen
Matthias Petry

In eigener Sache:
Nach einem halben Jahr und sechs fachlichen Beiträgen zum Thema „Sport und Gesundheit“ möchte ich mich bei allen Lesern bedanken.

Die sehr guten Zugriffszahlen zeigen, dass meine Artikel in der Reihe „Petry bewegt Dich“ auf ein breites Interesse stoßen, was mich sehr freut. :-)

Es geht mir aber nicht nur um Unterhaltung, sondern vor allem darum, Menschen zu mehr Bewegung und Sport zu animieren.

Deshalb würde ich gern von Ihnen wissen, ob meine Ratschläge bislang auch irgendetwas praktisch bewirkt haben.

Wenn Sie also den einen oder anderen Tipp umgesetzt haben oder sich gar mehr bewegen wie früher, dann schreiben Sie doch ein kurzes Feedback als Kommentar.

Das würde wiederum mich noch mehr motivieren, Ihnen auch im kommenden Jahr als „gutes Gewissen“ zur Seite zu stehen. Themen gibt-€™s genug, denn ohne Gesundheit ist alles nichts!

Zur Person:
Matthias Petry ist Sportwissenschaftler und als Dozent im Gesundheitsbereich tätig. Matthias Petry gibt Antworten auf Fragen rund um Sport, Fitness und Gesundheit und möchte dazu motivieren, dass Menschen wieder mehr Bewegung in ihren Alltag einbauen und dadurch schrittweise gesünder werden.

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Gemeinderat beschließt Betreuung für Bach-Schüler und Aufwertung des Stadtarchivs

Guten Tag! Weinheim, 30. November 2010. (cm/pm) Der Gemeinderat hat bei der vergangenen Sitzung für mehrere Beschlüsse gestimmt. So wurde die Entscheidung gefällt, die Grundschulbetreuung in Weinheim zu vervollständigen. Darüber hinaus wurden Änderungen an den Sprtförderrichtlinien beschlossen. Das Stadtarchiv Weinheim soll in naher Zukunft eine Aufwertung erfahren. Ein Umzug in neue Räumlichkeiten sowie mehr Personal wurden vom Gemeinderat am vergangenen Mittwoch beschlossen.

Bei der Gemeinderatssitzung der Stadt Weinheim am Mittwoch, den 24. November 2010, wurden mehrere Beschlüsse gefasst.

Grundschulbetreuung erweitert

So entschieden sich der Gemeinderat für einen Ausbau der Grundschulbetreuung. Überplanmäßige Ausgaben in Höhe von rund 8.000 Euro für die Johann-Sebastian-Bach-Förderschule wurden genehmigt, um ein Betreuungsangebot bos 13:30 Uhr zu ermöglichen.

Die Personalkosten hierfür belaufen sich auf 7.700 Euro pro Jahr. Bereits am dem 1. Dezember soll das Angebot zur Verfügung stehen.

Stadtarchiv wird aufgewertet

Neben diesen Ausgaben erging außerdem ein Beschluss, dass Stadtarchiv Weinheim aufzuwerten. Dies geschieht in Form neuer Räume sowie durch mehr Personal. Die wachsenden Aufgaben des Stadtarchivs sollen dadurch bewältigt werden.

Aufgrund eines Wasserschadens im September hatte sich die Situation bereits zugespitzt. Es bestehe die Gefahr, so Stadtarchivarin Andrea Rößler, dass wichtige Archivalien Schaden nehmen, sollten sie nicht in trockene Räume gebracht werden. Entsprechend geschädigte Unterlagen müssten dann kostspielig restauriert werden.

Ein Vermietungsangebot für eine 720 Quadrameter große Büro- und Aufbewahrungsfläche liegt der Gemeinde vor. Die monatlichen Kosten würden bei 2.750 Euro liegen. Darüber hinaus soll der Personalstand auf drei Vollzeit-Stellen erhöht werden. Wie der Gemeinderat festhielt, seien diese Veränderungen unabdingbar. So nutzten im Jahr 2009 rund 500 Personen das Archiv für private, wissenschaftliche oder gewerbeliche Nachforschungen.

Neues Baugebiet an der Leibnizstraße

“Wohnpark an der Leibnizstraße” – so der Name eines neuen Baugebietes, das sich in zentraler Lage in Weinheim befindet. Der Gemeinderat stimmte dem Bebauungsplan zu. Innerhalb des nächsten Jahres sollen an dem früheren Standort einer Freudenberg-Fabrik oberhalb des OG-Bahnhofs etwa 90 Wohneinheiten in zehn Wohngebäuden entstehen.

Finanzlage zwingt zu Einschnitten

Aufgrund der Finanzlage musste die Stadt Weinheim jedoch auch Einschnitte hinnehmen. Nun betrifft dies auch die Vereine. So bestätigte der Gemeinderat am vergangenen Mittwoch eine Änderung der Sportförderrichtlinien sowie der Entgeltordnung. Ein entsprechender Beschluss war bereits im Sommer im Zuge der Haushaltskonsolidierung gefasst worden.

Wirklich gekürzt wird jedoch nur bei den Erwachsenen. So wurde auf eine Erhöhung der Hallenmieten für Kinder- und Jugendabteilungen verzichtet. Für Erwachsene fällt die Erhöhung dafür deutlicher aus. Wie die Stadt mit der Arbeitsgemeinschaft Sport besprochen hatte, sei die Förderung von Leistungs- und Erwachsenensport nicht Aufgabe der Kommune. Bei Kindern und Jugendlichen trage man jedoch eine Verantwortung.

Sie möchten gerne werben? Gerne. Bitte auf die Grafik klicken.

Anmerkung der Redaktion:

Christian Mühlbauer absolviert ein redaktionelles Praktikum bei uns in der Zeit vom 22. November – 10. Dezember 2010. Herr Mühlbauer studiert an der Fachhochschule Ansbach “Ressortjournalismus.-€