Sonntag, 27. November 2011 (22:31 Uhr)

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Schulentwicklung: Moderationsprozess ist gut vorbereitet

Moderationsprozess beim „World-Café“

Weinheim, 20. November 2011. (red/pm) Die Perspektiven der Schullandschaft in der Weinheimer Weststadt wird das Thema sein in der Bonhoeffer-Schule am 26. November. Beim sogenannten “World-Cafe” sind alle interessierten Bürger aufgefordert, teilzunehmen und mitzureden.

Information der Stadt Weinheim:

“Es verspricht spannend zu werden. In einem ausgeklügelten Moderationsprozess will die Stadt Weinheim ihre Bürgerinnen und Bürger ab November zur regen Teilnahme auffordern, wenn es um die Perspektiven für die Schullandschaft in der Weststadt geht.

In einem so genannten „World-Café“ am Samstag, 26. November in der Bonhoeffer-Schule sei reichlich Raum für Menschen und Ideen, erklärte jetzt Marc Pfeiffer, der im Auftrag der Stadt den Moderationsprozess leiten wird.

Ziel ist: Die sich aktuell deutlich und rasch verändernden Rahmenbedingungen für die Schulen und den Schulträger sollen von einer möglichst breiten Bürgerbeteiligung begleitet werden.

In einem ersten Schritt bereiteten sich jetzt die Verantwortlichen der Stadtverwaltung, mit Oberbürgermeister Heiner Bernhard und Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner an der Spitze, sowie Vertreter des Gemeinderates
auf den beginnenden Prozess vor.

Auch sie werden Teilnehmer am “World Café” sein und am Ende die politisch verantwortlichen Entscheidungen zu treffen und umzusetzen haben. OB Bernhard ermunterte nochmals die Bürgerinnen und Bürger, sich zu engagieren und konstruktive Vorschläge beizusteuern.

In zwei zweistündigen Workshops für Vertreter der Gemeinderats-Ausschüsse ging es zunächst um eine möglichst präzise Analyse des Ist-Zustandes.

Dieser ist von zwei Entwicklungen geprägt: Einerseits einer veränderten Bildungspolitik der grün-roten Landesregierung in Stuttgart, wie Bildungsamtsleitern Carmen Harmand erläuterte.

Zwar seien exakte Prognosen noch nicht möglich. Aber durch den Wegfall der verbindlichen Grundschulempfehlung, das Ziel der flächendeckenden Ganztagesschule, die angekündigte gesetzliche Verankerung der Inklusiven Schule, der Möglichkeit einer Gemeinschaftsschule und anderen Reformprojekten sei es wahrscheinlich, dass sich die Schülerströme in den nächsten Jahren verändern.

Dazu komme, dass auch in Weinheim die Zahl der Grundschüler – im Vergleich zum Ende der 2010er-Jahre – mittelfristig sinken werde, zunächst auf wohl rund 1500 Schüler. Im Schuljahr 2008 waren es noch rund 1650. Daraus ergebe sich schon rein rechnerisch, dass in den vorhandenen Grundschulgebäuden mehr Platz entsteht.

Andererseits müsse man mit weiteren Anforderungen an die Gebäude rechnen, wenn zum Beispiel überall eine Ganztagesschule eingerichtet wird. Vieles sei also im Fluss, und bei den anstehenden Entscheidungen sei es wichtig, den Bürger mitzunehmen.

Dazu kommt: Insgesamt stelle sich der baulich-technische der Schulgebäude in der Weststadt trotz teilweise beträchtlicher Sanierungs- und Unterhaltungssummen in den letzten Jahren sehr unterschiedlich dar, berichtete Peter Zschippig, der Leiter der Hochbauabteilung im Amt für Immobilienwirtschaft.

In einem guten bis befriedigenden Zustand seien derzeit die Johann-Sebastian-Bachschule und das Dietrich-Bonhoeffer-Schulzentrum, die Karrillon-Schule immerhin in einem „vertretbaren Zustand“, aber die Albert-Schweitzer-Schule sei als Gebäude auf Dauer nicht mehr geeignet.

Wo die Alternativen liegen, dazu soll unter anderem im „World Café“ Anstöße geben. Auch im Workshop kamen einige Visionen auf den Tisch. Aber Marc Pfeiffer moderierte: „Es ist noch Zeit genug, in Szenarien zu denken.“

Info: „World Café“ im Zuge des Moderationsprozesses „Perspektiven der Schullandschaft in der Weststadt“ am Samstag, 26. November, Dietrich-Bonhoeffer-Schule. Jeder interessierte Bürger ist eingeladen, sich in die Diskussion einzubringen. Anmeldungen (bis zum 15. November) und weitere Infos beim Amt für Bildung und Sport unter 06201-82 540 oder -541.”

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Mit Urkunde und Sonnenstrahlen belohnt


Guten Tag!

Weinheim, 13. Oktober 2011. (red/pm) Die Stadt verlieh wieder Naturdiplome an naturbewusste Kinder. Der Abschluss fand auf der Windeck statt.

Information der Stadt Weinheim:

Umweltbewusste Kinder wurden mit "Naturdiplomen" belohnt.

“Wie gut, dass es echte Naturburschen und – mädchen waren, die jetzt aus den Händen von Weinheims Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner ihre Naturdiplome entgegennehmen konnten. Denn es war kühl und regnerisch an diesem Morgen, der im Schlosspark begann.

Es ist schon gute Tradition, dass die Verleihung der Diplome im Rahmen einer ebenso kind- wie naturgerechten Abschlussveranstaltung geschieht. Diesmal hatte Umweltberater Roland Robra eine Wanderung vom Schlosspark durch die Altstadt zur Windeck organisiert – dort verläuft auch ein Kinderwanderweg, der demnächst mit einer Führung eingeweiht werden soll. Die jungen Naturdiplomanden waren quasi die Vorhut, begleitet von Hartmut Höfele, der auch den zweiten Weinheimer Kinderwanderweg (der erste führt durch den Wald „Rund um den Judenbuckel“) musikalisch umrahmt. Die Kinder waren begeistert und bildeten gerne einen Chor zu Höfeles lustigen Kinderliedern.

Auf der Windeck, wo Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner die Urkunden austeilte, wurden sie sogar mit ein paar Sonnenstrahlen zum Vesper belohnt. Fetzner bedankte sich bei den Vereinen und Gruppen, die auch in diesem Jahr mehr als 50 Naturdiplom-Veranstaltungen angeboten hatten. „Umweltbewusste Kinder sichern unsere Zukunft“, stellte Dr. Fetzner fest. Alle haben es fest vor, dass die Stadt auch im nächsten Jahr dann das 9. Weinheimer Naturdiplom anbieten kann.”

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„Blühende Bergstraße“ auf gutem Weg


Weinheimer Schloss

Weinheim/Bergstraße, 13. Oktober 2011.(red/pm) Das Zukunftsprojekt “blühende Bergstraße” nimmt Gestalt an. Der Gemeinderats-Ausschuss in Weinheim bekräftigte die Ziele des interkommunalen ILEK-Konzeptes. Ein öffentlicher Informationsabend im November soll interessierten Bürgern Einblick in das Projekt geben.

Information der Stadt Weinheim:

Die „blühende Bergstraße“ ist keine Werbefloskel. Sie ist Markenzeichen und eine Chance, die Beschaffenheit der Kulturlandschaft zu erhalten. Deshalb ist auch das Integrierte Ländlichen Entwicklungskonzepts (ILEK) für die „Blühende Badische Bergstraße“ ein Zukunftsprojekt.

Das hat jetzt auch der Gemeinderatsausschuss für Technik und Umwelt der Stadt Weinheim bestätigt. Nach einem Bericht von Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner in dieser Woche bekräftigte das Gremium die Ziele des ILEK-Konzeptes.

Zum Hintergrund: Laudenbach, Hemsbach, Weinheim, Hirschberg, Schriesheim und Dossenheim erarbeiten derzeit das ILEK „Blühende Badische Bergstraße“. Dieses Konzept zur Regionalentwicklung wird in wichtigen Teilen durch Vertreter der betroffenen Gemeindeverwaltungen und Fachbehörden, sowie von Mitgliedern regionaler Verbände und Vereine entwickelt.

Nach einer Exkursion durch das Projekt-Gebiet im Frühjahr, haben die ILEK-Akteure während eines Workshops im Juli Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken innerhalb der Themenfelder Weinbau, Naturschutz und Tourismus analysiert.
Durch den regen Austausch sei nun eine gemeinde- und themenübergreifende Gesamtschau auf die Badische Bergstraße und ihre Entwicklungsmöglichkeiten entstanden, erklärte Fetzner.

Die Sicherung der über Jahrhunderte gewachsenen Kulturlandschaft als hochwertige Weinbauregion, als wichtiger Lebensraum für zahlreiche Tiere und Pflanzen und als attraktive Erholungslandschaft sei ein entscheidender Entwicklungsbereich von ILEK. Die Erreichbarkeit der Grundstücke durch geeignete Wege eine entscheidende Voraussetzung für die dauerhafte Bewirtschaftung und Pflege der Hanglagen an der Bergstraße.

Ebenso wird die Entwicklung eines durchgängigen Wegenetzes von Laudenbach bis Dossenheim angestrebt, das den Ansprüchen verschiedener Nutzergruppen wie Winzern, Wanderern und Radfahrern gerecht wird. Desweiteren gibt es das gemeinsame Ziel, sowohl die Bürger vor Ort als auch Touristen für die Badische Bergstraße zu begeistern.

Auf Basis der bislang erarbeiteten Ergebnisse sollen in den nächsten Monaten Projektideen entwickelt werden, die einen Beitrag zur Stärkung der Region leisten, erklärte Dr. Fetzner. Den Auftakt hierzu bildet eine Veranstaltung namens „Ideenschmiede“, zu der die Akteure des ILEK-Prozesses noch im Oktober nach Dossenheim eingeladen sind. Interessierte Bürger erhalten Informationen zum ILEK im Rahmen eines öffentlichen Informationsabends im November. Dabei besteht auch die Möglichkeit, Anregungen und Ideen zur Regionalentwicklung an der Badischen Bergstraße vorzubringen.

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Runder Tisch Energie geht in die zweite Runde


Weinheim, 05. Oktober 2011. (red/pm) Am kommenden Montag, 10. Oktober 2011, werden bereits Arbeitsgruppen gegründet – Neueinsteiger sind jederzeit willkommen.

Information der Stadt Weinheim:

Auftaktveranstaltung "Runder Tisch Energie" im Weinheimer Rathaus.

Der Runde Tisch Energie in Weinheim ist gut gestartet. Mehr als 40 Personen besuchten neulich die Auftaktveranstaltung im Rathaus. Darunter Vertreter der Stadtverwaltung, der Stadtwerke, der Kommunalpolitik, der einschlägigen Innungen und Fachfirmen, Bauexperten wie Ingenieure und Architekten, bürgerschaftlich engagierte Klimaschützer, private Hausbesitzer und einfach nur interessierte Menschen, die sich den Themen Klimaschutz und Energieeinsparung in der Kommune widmen wollen.

„Es war ein Auftakt nach Maß“, freute sich Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner, der die Mitglieder des Runden Tisches am Montag, 10. Oktober, 18.30 Uhr, zum nächsten Mal begrüßen wird. Denn der Runde Tisch geht in die zweite Runde.

Nach dem Kennenlernen und der ersten Absprache von Themen beim letzten Treffen, geht es nun schon konkret um die Bildung von Arbeitsgruppen. Die Auswertung der im ersten Treffen ausgefüllten Fragebogen habe zwei Themenschwerpunkte ergeben, erklärte jetzt Fetzners Referentin und Energiebeauftragte Jutta Ehmsen: Einerseits das Thema „Energiesparen und Gebäudesanierung“, andereseits „Photovoltaik und Solarthermie“.

Natürlich sei die Bildung weiterer Arbeitsgruppen jederzeit möglich. Damit die ersten beiden Arbeitsgruppen gleich loslegen können, stehen am 10. Oktober im Rathaus neben dem Großen Sitzungssaal auch der Kleine Sitzungssaal und das Turmzimmer zur Verfügung.

„Unsere gemeinsame Aufgabe sollte es sein, kontinuierlich neue Mitglieder zu werben“, animiert Jutta Ehmsen in ihrem Einladungsschreiben an die Teilnehmer der ersten Runde. Impulse könnten durchaus von Praktikern kommen, die zum Beispiel eine Photovoltaik-Anlage betreiben.

Die zweite Veranstaltung des Runden Tisch Energie soll auch keineswegs eine geschlossene Veranstaltung sein, sondern Neueinsteiger seien jederzeit herzlich willkommen. Anmeldungen sind nicht unbedingt erforderlich, erleichtern aber die Organisation, rät das Energie-Team im Weinheimer Rathaus. Anmeldungen bitte an Patrick Walter im Bauverwaltungsamt, Telefon 06201-82 395 oder unter [email protected]

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Weinheim verleiht wieder seine Naturdiplome


Weinheim, 05. Oktober 2011. (red/pm) Am kommenden Samstag, 8. Oktober 2011, offizielle Verleihung des Weinheimer Naturdiploms. Der neue Weinheimer Kinderwanderweg „Altstadteallye“ wird erkundet.

Information der Stadt Weinheim:

Das achte Weinheimer Naturdiplom war wieder ein Erfolg. Und wieder werden es rund 60 Kinder sein, die am Ende der Saison für erfolgreich besuchte Veranstaltungen ein Diplom aus den Händen von Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner überreicht bekommen.

Wie im letzten Jahr wird die offizielle Verleihung am Samstag, 8. Oktober, mit einer altersgerechten Kindertour verbunden. Die Naturdiplomanden werden die Ehre haben und die ersten sein, die den neuen Weinheimer Kinderwanderweg „Altstadteallye“ erkunden dürfen.

Vom Schlosspark aus wandern sie mit Weinheims Umweltbeauftragten Roland Robra, dem Stadtführer und Museumspädagogen Matthias Wildmann, dem Musikanten Hartmut Höfele und Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner durch die Altstadt zur Burgruine Windeck. Auf der Windeck werden dann die Diplome verliehen. Danach geht es wieder auf den Rückweg.

Treffpunkt für alle Diplomanden ist um 9.30 Uhr an der Statue der Jagdgöttin Diana im Schlosspark gegenüber des großen Gingko-Baums. Die Veranstaltung mit der Rallye soll etwa drei Stunden dauern.

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Im Leben wie im Beruf – Frauenwirtschaftstage mit vielen Veranstaltungen vom 13. bis 15. Oktober


Weinheim, 28. September 2011. (red/pm) Die diesjährigen Frauenwirtschaftstage finden in Weinheim vom Donnerstag, 13. Oktober, bis Samstag, 15. Oktober, mit einer ganzen Reihe von Info-Veranstaltungen, Vorträgen und Workshops statt. Die drei Tage sind ausgefüllt mit einer ganzen Reihe von Angeboten für Frauen, die etwas unternehmen wollen.

Information der Stadt Weinheim:

Prof. Dr. Jutta Rump, Geschäftsführende Leiterin des Instituts für Beschäftigung und Employability an der FH in Ludwigshafen ist Referentin bei den Frauenwirtschaftstagen vom 13. bis 15. Oktober 2011 in Weinheim.

„Im Leben und im Beruf – Frauen unternehmen was!“ So lautet das Motto der diesjährigen Frauenwirtschaftstage, die in Weinheim vom Donnerstag, 13. Oktober bis Samstag, 15. Oktober eine ganze Reihe von Info-Veranstaltungen, Vorträgen und Workshops bündeln. Drei Tage sind ausgefüllt mit einer ganzen Reihe von Angeboten für Frauen, die etwas unternehmen wollen, Veranstaltungsorte sind die Stadtbibliothek, das Alte Rathaus am Marktplatz, die Volksbank und das Kino „Modernes Theater“.

Verantwortlich für die Frauenwirtschaftstage ist Alexandra Raquet, die Weinheimer Beauftragte für Chancengleichheit. Sie führt ein Organisationsteam an, das sich desweiteren aus der Beauftragten für Chancengleichheit der Mannheimer Arbeitsagentur, den Netzwerkfrauen Weinheim, der Volkshochschule Badische Bergstraße und des Zonta-Clubs Weinheim zusammensetzt. Dazu kommen zahlreiche Kooperationspartner aus Weinheim und der Region. Sämtliche Angebote sind kostenfrei.

Der zentrale Abend der Frauenwirtschaftstage ist der Freitag, 14. Oktober. Dazu ist es Alexandra Raquet gelungen, eine der bundesweit renommiertesten Expertinnen für Personalwesen für einen Vortrag zu gewinnen: Prof. Dr. Jutta Rump, sie ist aktuell Geschäftsführende Leiterin des Instituts für Beschäftigung und Employability an der FH in Ludwigshafen. Ihr Referat mit dem Titel „Zukunft der Arbeit – Arbeit der Zukunft“ beginnt um 17.15 Uhr im Bürgersaal im Alten Rathaus am Marktplatz, zuvor hat Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner die Gäste begrüßt. Um 18 Uhr schließt sich Dr. Alexandra Schichtel mit einem weiteren Vortrag an. Sein Titel lautet: „Typische Wachstumskrisen von Unternehmen und ihre Lösungen.“

Der erste Tag am Donnerstag, 13. Oktober, wird wesentlich von den Weinheimer Netzwerkfrauen beeinflusst. Zwischen 10 Uhr und 18 Uhr werden in der Stadtbibliothek verschiedene Workshops angeboten, es geht unter anderem um „PR in eigener Sache“ und um den Umgang mit „Facebook&Co“. Zwischen 13 Uhr und 18 Uhr präsentieren die Netzwerkfrauen aus den unterschiedlichsten Branchen ihre Tätigkeiten. Am selben Tag, zwischen 16 Uhr und 18 Uhr, lädt außerdem die Volksbank Weinheim zur Existenzgründerveranstaltung.

Am Freitag, 14. Oktober, hat Alexandra Raquet dann wieder in der Stadtbibliothek eine Info-Börse organisiert, bei der von 9 Uhr bis 12.30 Uhr Organisationen, Einrichtungen und Verbände an Ständen jede Menge Beratung und Kontakte anbieten. Dazwischen werden auch dabei Vorträge angeboten. Dabei geht es unter anderem um „Wege zurück in den Beruf“ und um die Internetrangebote der Agentur für Arbeit.

„Informiert sein – handlungsfähig bleiben“. So lautet das Motto des Samstags, 15. Oktober, der ab 10 Uhr im Kino „Modernes Theater“ namhafte Referentinnen mit Kurzvorträgen zu sehr konkreten Themen anbietet, federführend für diesen Tag ist der Zonta-Club Weinheim e.V., dessen Präsidentin Martina Gasser gleich um 10 Uhr den Serviceclub vorstellt. Dann beschäftigt sich Ulrike Hermann von der Weinheimer Caritas-Bezirksstelle mit dem Thema „Altersarmut“, es geht im weiteren Verlauf bis 14.30 Uhr aber auch um Erbrecht, Mediation im Rechtsstreit, Regionalentwicklung und Selbstverteidigung für Frauen.”

Info: Frauenwirtschaftstage in Weinheim vom Donnerstag, 13. Oktober bis Samstag, 15. Oktober, das gesamte Programm steht auf www.weinheim.de zum download bereit. “

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Rathaus radelt jetzt mit „E-Bikes“


Guten Tag!

Weinheim, 19. Juli 2011. (red/pm) Stadtverwaltung und Fahrrad Wagner testen umweltfreundliche Mobilität. OB Heiner Bernhard und Erster Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner probierten gestern die beiden E-Bikes aus, die der Stadt zunächst in einer halbjährigen Probephase vom Fahrradgeschäft Wagner in der Weststadt zur Verfügung gestellt werden.

Information der Stadt Weinheim:

OB Bernhard und Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner bei der Probefahrt.

“Es summt ganz leise, dann geht die Post ab. „Oih“, so entfuhr es gestern Weinheims Oberbürgermeister Heiner Bernhard, als er zum ersten Mal ein elektrisch unterstützt in die Pedale eines schicken neuen Fahrrades trat. Denn nach ein paar Umdrehungen schaltet sich ein kleiner Elektromotor ein und gibt dem Drahtesel den Kick. So funktionieren, vereinfacht ausgedrückt, die elektrisch unterstützten Fahrräder, genannt E-Bikes, die seit dieser Woche in der Weinheimer Stadtverwaltung für Dienstfahrten aller Art genutzt werden.

OB Heiner Bernhard und Erster Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner, beide bekennende Radler, probierten gestern die beiden E-Bikes aus, die der Stadt zunächst in einer halbjährigen Probephase vom Fahrradgeschäft Wagner in der Weststadt zur Verfügung gestellt werden. Micha Wagner übergab die beiden Räder gestern persönlich an die Verwaltungsspitze, verbunden mit einer ersten Einweisung.

Ab sofort werden die Bikes von den Mitarbeitern der Stadt für Dienstfahrten genutzt, was praktisch, bequem und schnell ist, denn
die meisten Fahrten finden ja direkt im Stadtgebiet statt.

„Und doch ist es mit einem normalen Rad zum Beispiel von der Weststadt hoch ins Schloss immer ein bisschen mühsam, so dass man sich in der Vergangenheit doch meistens fürs Auto entschieden hat, vor allem, wenn es schnell gehen musste“, erklärt Martin Grieb, der im Rathaus für Beschaffungen zuständig ist. Er schätzt, dass die Räder gut angenommen werden. Nach der halbjährigen Probezeit soll entschieden werden, ob die Stadt die Räder fest anschafft.”

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Stadt Weinheim lädt zum „Bürgerforum Geothermie“ ein


Weinheim, 25. Mai 2011. (red/pm) Die Stadt Weinheim lädt zu einer Info-Veranstaltung mit Experten am kommenden Montag, 30. Mai, im alten Rathaus am Marktplatz ein.

Information der Stadt Weinheim:

“Welche Chancen, welche Risiken bietet die Nutzung von Erdwärme? Darüber möchte die Stadt Weinheim mit ihren Bürgern vor dem Hintergrund aktueller Untersuchungen und Vorplanungen für ein mögliches Erdwärme-Kraftwerk in einen Dialog treten.

Die Geothermie hat in den letzten Monaten auch negative Schlagzeilen produziert, allerdings steht fest, dass Risikofaktoren wie zum Beispiel in Staufen bei Freiburg in Weinheim nicht vorhanden sind. Grundsätzlich bietet die Geothermie große Vorteile, und viele Experten sehen in ihr einen wichtigen Beitrag beim Ausbau der erneuerbaren Energien, vor allem da sie grundlastfähig und nach menschlichem Ermessen unerschöpflich und klimaunschädlich ist.

„Bei diesem Thema möchte ich die Bürger frühzeitig beteiligen und aktiv in den Entscheidungsprozess über den Bau eines Geothermiekraftwerks einbinden“, sagt Erster Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner und lädt zu einem „Bürgerforum Geothermie“ am Montag, 30. Mai, um 19.30 Uhr im Alten Rathaus am Marktplatz ein. Er wird dieses Bürgerforum eröffnen und begründen, warum sich die Stadt beim Thema Erdwärmenutzung engagiert.

Die Vorstellung der Diskussionsteilnehmer und Moderation übernimmt Dr. Adalbert Knapp. Dr. Wolfgang Bauer, Geschäftsführer des von der Stadt und den Stadtwerken Weinheim beauftragten Fachingenieurbüros 360Plus Consult, referiert über die vorliegenden geologischen Studien und verdeutlicht, warum unsere Region ein gutes geothermisches Potential hat. Der Geschäftsführer der Stadtwerke Weinheim GmbH, Peter Krämer, stellt die Position der Stadtwerke dar, bevor interessierte Bürger zur Nutzung der Erdwärme Fragen stellen können. Den Schwerpunkt der Veranstaltung soll eine offene Diskussion bilden.”

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Frank geht, Münch-Schröder neu im Gemeinderat


Guten Tag!

Weinheim, 16. Dezember 2010. (red) Cornelia Münch-Schröder rückt für Stefan Frank (Grüne Liste) nach, da Frank auf eigenen Wunsch die Gemeinderatsarbeit wegen beruflicher und familiärer Gründe niedergelegt hat.

Die Abschiedsrede des Ersten Bürgermeisters Dr. Torsten Fetzner war herzlich: Er und Stefan Frank kennen sich über die Grüne Liste gut und lange. “Sie haben immer eine klare Haltung zu allen Themen gehabt und wussten für sich, wann Sie Ja oder Nein sagen.”

Das habe auch so solch überraschenden Abstimmungsergebnissen geführt, dass Frank mal ganz alleine mit dem Oberbürgermeister für einen Verwaltungsantrag gestimmt habe, während der Rest dagegen war. Herr Dr. Fetzner betonte die demokratische und kritische Gesinnung des Grünen-Stadtrats.

Stefan Frank geht, Cornlia Münch-Schröder kommt. In der Mitte Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner. Bild: Stadt Weinheim

Die Rede wurde mit Wohlwollen der anderen Städträte begleitet. Zuvor hatte sich Frank engagiert in seiner letzten Sitzung mehrfach in die Debatte eingebracht. Die letzte Sitzung war somit eine Arbeitssitzung für ihn – bevor es nach Sitzungsende dann Häppchen und einen Umtrunk gab.

In der letzten Sitzung vor Weihnachten am Mittwoch wurde die 50-jährige Sonderschullehrerin Cornelia Münch-Schröder “vereidigt”. Sie löst damit den 45-jährigen Altenpfleger und Unternehmer Stefan Frank ab.

Cornelia Münch-Schröder konnte bereits als Beraterin im Ausschuss für Technik und Umwelt kommunalpolitische Erfahrung sammeln. Cornelia Münch-Schröder als Nachfolgerin sei „sehr sympathisch und sehr kompetent“, so Herr Dr. Fetzner.

Herr Frank scheidet aus beruflichen Gründen und freien Stücken aus dem Gremium aus. Das ist normalerweise nicht so einfach. Nach der Gemeindeordnung kann ein Gemeinderat dies aber verlangen, wenn er mindestens zehn Jahre das Ehrenamt ausgeübt hat. Dies ist bei Stefan Frank der Fall. Er wurde 1994 erstmals gewählt und war damit rund 16 Jahre lang Stadtrat in Weinheim.

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Unzufriedenheit mit Anschaffung eines Mehrzweckfahrzeugs


Guten Tag!

Weinheim, 15. Dezember 2010. Die Anschaffung eines neuen Mehrzweckfahrzeugs ist auf großes Unzufrieden im Gemeinderat gestoßen.

In der Vorlage steht: “Mittel stehen nicht zur Verfügung”. Tatsächlich werden aber 67.860 Euro gebraucht, um ein neues Mehrzweckfahrzeug anzuschaffen.

Das alte hat nach nur sechs Jahren seinen Dienst aufgegeben. Ärgerlich für viele Stadträte: Durch Zweckentfremdung. Denn eigentlich wurde das Fahrzeug “lediglich für Arbeiten im Sepp-Herberger-Stadion und für den Winterdienst” eingeplant.

Tatsächlich wurde es “mangels Alternative” zum Transport von “Anbaugeräte” genutzt. Dafür war das Fahrzeug technisch nicht gerüstet. Innerhalb von fünf Jahren vielen durch die “Überbeanspruchung” insgesamt 30.600 Euro an Reparaturkosten an – das sin knapp 74 Prozent des Anschaffungspreises.

Im Gemeinderat fragten Räte aller Fraktionen nach den Gründen der Überbeanspruchung. Die ergab sich durch den Einsatz des Geräts auch in den Ortsteilen – für weite Strecken und Steigungen war das Fahrzeug nicht ausgelegt. Vermutlich also eine Fehlanschaffung.

Auch Erster Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner bestätigte: “Das ist sehr ärgerlich.” Aus den Reihen der Stadträte fielen auch die Worte “Murks” (Stadtrat Breiling, FDP) und “das passt uns gar nicht” (Stadtrat Dr. Lehner, Weinheim Plus).

Das neue Fahrzeug ist stärker motorisiert und soll die Belastungen besser verkraften. Der Kauf erfolgt als Barkauf, da ein Mietkauf deutlich höhere Kosten erzeugen würde. Die Mittel werden durch eine Umbuchung von Einsparungen bei der Kostenstelle “Erwerb von beweglichen Sachen des Anlagevermögens” zur Verfügung gestellt.

Bei zwei Gegenstimmen und drei Enthaltungen wurde die Anschaffung beschlossen.

Einen schönen Tag wünscht
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