Sonntag, 27. November 2011 (22:13 Uhr)

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Kabarettist Schwöbel über Fukushima: “Des konn niemols ned bassiere.”

Guten Tag!

Weinheim/Rhein-Neckar, 05. April 2011. Beim Wahlkampftermin von Grünen-Spitzenkandidat Winfried Kretschmann in Weinheim trat Kabarettist Hans-Peter Schwöbel in seiner unnachahmlichen Art auf, um sich über Reaktorunfälle, Desinformation und die Wirklichkeit auszulassen. Reaktorunfälle sind aus seiner Sicht ein Ding der Unmöglichkeit, Restrisiko Null: “Des konn niemols ned bassiere.” Achtung: Satire.

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Dokumentation: Winfried Kretschmann in Weinheim – Teil 4: Bildung

Rund 250 Gäste kamen zu Winfried Kretschmann und Uli Sckerl in die Weinheimer Stadthalle. Bild: www.weinheimblog.de

Wir dokumentieren die Rede von Winfried Kretschmann in fünf Teilen.

Vor allem die individuelle Förderung sei richtig, sagte Winfried Kretschmann: “Wenn man keine Schätze im Boden hat, dann muss man sie im Kopf haben.”

Der Schulerfolg sei immer noch sehr abhängig vom Elternhaus: “Nichts wird das soziale Gesicht unserer Gesellschaft so sehr bestimmen, wie Bildung.”

Eltern, Lehrer, Bürgermeister, Schulgemeinschaften sollten ihre Ideen einbringen können: “Wir werden gute Ideen zulassen und nicht behindern”, und: “Es kann nicht sein, dass man in Baden-Württemberg Privatschulen gründen muss, um gute Ideen zu ermöglichen, weil das staatliche System zugenagelt ist.”

Es gebe gerade im ländlichen Raum viele Vorbehalte gegenüber Ganztagsschulen – die wolle man abbauen helfen.

Außerdem findet er es merkwürdig, dass ausgerechnet in Baden-Württemberg, “wo doch alles so toll sein soll, mit Abstand das meiste Geld für private Nachhilfe ausgegeben wird.”

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Dokumentation: Winfried Kretschmann in Weinheim – Teil 3: Innovationen


"Vorteile für innovative Industrien", will Winfried Kretschmann, Grünen-Spitzenkandidat. Bild: www.weinheimblog.de

Weinheim/Rhein-Neckar, 23. März 2011. Winfried Kretschmann, Grünen-Spitzenkandidat in Baden-Württemberg, will Baden-Württemberg zum Top-Standort für Klimaschutz-Technologie machen. Ein “Nein” zur Atompolitik sei ein “Ja” zur regenerativen Energie.

Wir dokumentieren die Rede von Winfried Kretschmann in fünf Teilen.

In Teil 3 geht Winfried Kretschmann weiter auf Energieeffizienz ein. Deren Entwicklung sei nur möglich geworden, weil die Grünen ein entsprechendes Gesetzt geschaffen haben, so Kretschmann.

“Ein “Nein” zur Atompolitik sei ein “Ja” zur regenerativen Energie”, sagte er unter Applaus der 250 Gäste.

Den Kraftstoff E10 bezeichnet er als Debakel: “Das wurde von den Lobbyverbänden verwässert, ich empfehle einen geordneten Rückzug.”

Er will Technologien fördern, die innovativ und ressourcenschonend arbeiten: “Innovatione Industrien brauchen Vorteile gegenüber den Schmutzindustrien.”

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Dokumentation: Winfried Kretschmann in Weinheim – Teil 2: Bürgerbeteiligung und High-Tech


Grünen-Spitzenkandidat Kretschmann: "Ich bin ein Technologiefreund." Foto: www.weinheimblog.de

Weinheim/Rhein-Neckar, 23. März 2011. Winfried Kretschmann, Grünen-Spitzenkandidat in Baden-Württemberg, bekennt sich als Technologiefreund und will sich für mehr Bürgermitsprache einsetzen. Er lobt den Standort Baden-Württemberg.

Wir dokumentieren die Rede von Winfried Kretschmann in fünf Teilen.

“Die Bürger dürfen nicht denken, dass alles vorher entschieden ist, das werden wir ändern”, sagte Winfried Kretschmann. Kritisch setzt er sich mit Stuttgart21 auseinander und sagt zur Schlichtung: “Wir haben selbst das Projekt, das wir ablehnen, besser durchdacht als die, die es wollen.”

Der CDU- Politik unterstellte er, dass sie Frust erzeuge und den Weg für Populisten freimache, “wie in Italien”.

“Ich bin ein Technologiefreund und in gutem Kontakt mit der Wirtschaft. Viele Betriebe gehen in die grüne Richtung”, sagte er, “ressourcen- und energieeffiziente Produkte zu entwickeln.”

Weiter lobt er den Standort Baden-Württemberg, der durch Innovation, Wissenschaft und Forschung Klimaschutz exportieren könne.

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Dokumentation: Winfried Kretschmann in Weinheim – Teil 1: Sofortige Stillegung der Schrottreaktoren


Grüner-Spitzenpolitiker Winfried Kretschmann in Weinheim. Bild: weinheimblog

Weinheim/Rhein-Neckar, 23. März 2011. Winfried Kretschmann, Grünen-Spitzenkandidat in Baden-Württemberg, forderte bei seinem Wahlkampfauftritt in Weinheim am 22. März die sofortige “Stilllegung der Schrottreaktoren” – insbesondere “Biblis” und “Krümmel”. Ministerpräsident Stefan Mappus habe sich hingegen “brachial” für eine Laufzeitverlängerung eingesetzt.

Wir dokumentieren die Rede von Winfried Kretschmann in fünf Teilen.

In diesem ersten Teil sagt Kretschmann, dass er sich noch gut an Tschnobyl und die Angst erinnern konnte, “als die atomare Wolke zu uns herübergekommen ist”. Seit dem Unglück in Harrisburg, (1979) wüssten die Atomgegner, dass man aus dieser veralteten und gefährlichen Technologie aussteigen müsse.

Winfried Kretschmann (Bündnis90/Die Grünen) forderte die sofortige Stilllegung von “Schrottreaktoren”. Dem Ministpräsidenten Stefan Mappus (CDU) warf er vor mit “brachialer Energie die Laufzeit vorangetrieben zu haben” und sogar den Rauswurf des Bundesumweltministers Röttgen gefordert zu haben, weil der Bedenken gezeigt hatte.

Weiter geht Kretschmann auf den “Dagegen-Wahlkampf” der CDU ein: “Das hat gefährliche Zwischentöne. Wer so redet, sagt, das es immer nur eine Lösung gibt. Es gibt aber mehrere und eine Demokratie macht das Ringen um Lösungen aus.”

Außerdem erklärt er, wie die Grünen sich Bürgerbeteiligung vorstellen: “Wir werden eine Politik des Gehörtwerdens machen.” Das sei ein grundlegend unterschiedlicher Kurs zur CDU.

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Uli Sckerl im Video: “Wir wollen die große Verantwortung übernehmen.”

Uli Sckerl ist Kandidat von Bündnis90/Die Grünen für den Wahlkreis 39, Weinheim. Bild: www.weinheimblog.de


Guten Tag!

Weinheim/Rhein-Neckar, 23. März 2011. Hans-Ulrich Sckerl, Landtagskandidat Bündnis90/Die Grünen, zeigte sich gestern in der Stadthalle Weinheim selbstbewusst. Vor rund 250 Zuschauern sagte er: “Wir gehen davon aus, dass wir an der Regierung beteiligt sind.”

Der Landtagsabgeordnete Uli Sckerl warf der Regierung in Stuttgart “Ausgebranntheit” vor, bezeichnete sie als “konzeptlos” und “rückwärtsgewandt”.

Den Polizeieinsatz in Stuttgart mit hunderten Verletzten vom vergangenen Herbst bezeichnete er als “symbolhaft, wie die CDU-Regierung mit ihren Bürgern umgeht”. “Das darf sich nie mehr wiederholen, deshalb müssen wir regieren”, sagte Sckerl und erhielt dafür viel Beifall.

Natürlich stellte er das Thema Bürgerbeteiligung in den Vordergrund und lobte das “Wissen der Bürger”, das sich die Politik nutzbar machen soll.

Weiter sagte er: “Es gibt kaum eine andere Region, die ähnlich von Atomkraftwerken umgeben ist. Und es ist ganz wichtig, dass es keine verlängerten Laufzeiten für Schrottmeiler wie Biblis und andere gibt.”

Der Innenexperte der Grünen sagte: “Wir freuen uns auf die neue Aufgabe und wollen versuchen, Baden-Württemberg zu erneuern.”

Auch die grüne Jugend gab bei der Wahlkampfveranstaltung Statements ab. Hauptgast war Spitzenkandidat Winfried Kretschmann, der im Fall einer grün-Roten Regierung der designierte Ministerpräsident ist.

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Über 500 Menschen bei Mahnwachen in Rhein-Neckar-Gemeinden


Guten Tag!

Rhein-Neckar, 22 . März 2011. In mehreren Gemeinden an Bergstraße und Neckar im Wahlkreis 39 haben sich am Montag, den 21. März 20011, insgesamt über 500 Menschen versammelt, um für die Opfer der Natur-und Atomkatastrophe in Japan und für den Atomausstieg in Deutschland eine Mahnwache zu halten. In Mannheim kamen nach Angaben der Polizei 1.500 Menschen zusammen.

Die Mahnwachen wurden von Bündnis90/Die Grünen, Grünen Listen und der SPD veranstaltet. In Edingen-Neckarhausen riefen Bürgerinnen und Bürger dazu auf.

Nach Auskunft der Veranstalter versammelten sich jeweils so viele Menschen wie angegeben in den genannten Gemeinden: Edingen-Neckarhausen 38, Dossenheim 85, Heddesheim 30, Hirschberg 35, Ilvesheim 33, Ladenburg 60, Schriesheim 70, Weinheim 180.

Wir dokumentieren einige der Versammlungen im Bild:

Weinheim: 180 Teilnehmer. Bild: privat

Edingen-Neckarhausen: 38 Teilnehmer. Bild: privat

Heddesheim: 30 Teilnehmer. Bild. T. Eisele

Dossenheim: 85 Teilnehmer. Bild: privat

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Anmerkung der Redaktion:
Wir haben nicht alle Mahnwachen dokumentieren können. Sofern Sie uns weitere Fotos zur Verfügung stellen, werden wir den Artikel ergänzen.

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Viernheimer Bürgermeister Baaß verlangt Abschaltung von Biblis Block A


Guten Tag!

Viernheim/Rhein-Neckar/Wiesbaden, 15. März 2011. (pm) Kurzfristig hat sich heute Bürgermeister Matthias Baaß an die hessische Umweltministerin Lucia Puttrich gewandt. Der Bürgermeister verlangt vom Land Hessen das kurzfristige Abschalten zumindest des Block A des Atomkraftwerkes Biblis.

Information der Stadt Viernheim:

“Baaß schreibt: “Wider Erwarten ist der Block A des Atomkraftwerkes Biblis, Luftlinie ca. 20 km von Viernheim entfernt, nicht vom gestrigen Beschluss der Bundesregierung betroffen. Der Block A soll – nach Aussagen der hessischen Landesregierung- auch jetzt weiterlaufen.

“Völlig unbegreifliche Haltung der Landesregierung.”

Bürgermeister Baaß fordert Abschaltung von Biblis Block A: "Sicherheitsfragen müssen absoltue Priorität haben" Foto: Stadt Viernheim

In Angesicht der Geschehnisse in Japan ist für mich diese Haltung der Landesregierung völlig unbegreiflich. Es ist für mich das Gebot der Stunde zumindest diesen Kraftwerksteil sofort abzuschalten. Wieso ist zu dieser Entscheidung weder die hessische Landesregierung noch der Betreiber, von dem man dies auch erwarten dürfte, in der Lage?”

Der Block A des Bibliser Atomkraftwerkes ist 1974 ans Netz gegangen und ist damit der älteste kommerziell genutzte Reaktor in Deutschland. Als unsicher gelten unter anderem die Betonhüllen der Reaktoren: Sie sind zu dünn, um gegen Flugzeugabstürze zu schützen. Außerdem fehlen externe Notstandswarten, die im Notfall eine Steuerung von außen ermöglichen.

Hieß es gestern zunächst, dass auch Biblis A vom Beschluss der Bundesregierung betroffen sei, sei dies nun doch nicht der Fall. Die Übertragung von Restproduktionszeiten anderer Meiler, die nicht mehr laufen, auf das Bibliser Kraftwerk sorgt für eine Reststrommenge, die dort noch bis Juni diesen Jahres erzeugt werden darf.

Die bisher von CDU und FDP beschlossene Laufzeitverlängerung ermöglicht dann, wenn sich nichts ändert, ein noch längeres Laufen dieses Kraftwerksteils. Nach dem Ausstiegsbeschluss der vorherigen rot-grünen Bundesregierung hätten die beiden Blöcke 2011 beziehungsweise 2012 abgeschaltet werden müssen. Die jetzige Bundesregierung hatte ein Weiterlaufen bis 2020 ermöglicht.

“Sicherheitsfragen müssen absolute Priorität haben.”

Viernheims Bürgermeister appelliert im Interesse der Viernheimer Bevölkerung an Umweltministerin Puttrich sich ein Beispiel an Bundesumweltminister Röttgen zu nehmen, der mit Recht davon spreche, dass nun nichts mehr bleiben darf, wie es war. Baaß: “Das sollte sich auch die hessische Landesregierung zum Maßstab nehmen.”

Es dürfe doch nicht wahr sein, dass in Angesicht der schlimmsten Geschehnisse die Landesregierung hier nicht von sich aus die Reißleine ziehe. Jetzt müssten Sicherheitsfragen alleroberste Priorität haben und nicht wirtschaftliche Erwägungen von Betreibern.

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Video-Interview mit Rebecca Harms: “Jede Notabschaltung ist eine Extremsituation.”


Rebecca Harms vor dem atomaren Endlager in Gorleben.

Guten Tag!

Rhein-Neckar/Gorleben, 14. März 2011. Rebecca Harms hat 1977 die Bürgerinitiative gegen das atomare Endlager in Gorleben mitgegründet. Die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Europäischen Parlament nimmt im Video-Interview Stellung zu den atomaren Havarien in Japan und zur “Sicherheit von Kernkraftwerken”.

Info:
Rebecca Harms ist Ko-Vorsitzende der grünen Fraktion im Europäischen Parlament. Sie arbeitet als stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie und als stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Umweltfragen, Volksgesundheit und Lebensmittelsicherheit. Außerdem ist sie Mitglied der Delegation im Parlamentarischen Kooperationsausschuss EU-Ukraine.

http://rebecca-harms.de

Das Video wurde durch wendland-net.de zur Verfügung gestellt. Wendland-net.de ist wie unsere Redaktion Mitglied bei istlokal.de , einem neuen Netzwerk lokaljournalistischer Angebote im Internet. Insgesamt hat das Netzwerk istlokal.de deutschlandweit bislang rund 50 Mitglieder.
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