Sonntag, 27. November 2011 (22:45 Uhr)

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Waldbrand in Lützelsachsen und Gartenhausbrand in Nächstenbach

Waldbrand in Lützelsachsen. Foto: Feuerwehr.

Weinheim, 20. November 2011. (red/fw) Am Samstag wurde das Ehrenamt wieder auf eine harte Probe gestellt. Gleich 3 Einsätze mussten die freiwilligen Feuerwehrmänner und Frauen am Samstag abarbeiten, getreu ihrem Motto:“ Unsere Freizeit für ihre Sicherheit“.

Von Ralf Mittelbach

Aus bisher ungeklärter Ursache war es kurz vor 14 Uhr zu einem kleinen Waldbrand in Lützelsachsen gekommen. Oberhalb des Dornbachweg brannten circa 30m² Waldfläche und 12m³ aufgesetztes Brennholz. Die Feuerwehr Weinheim Abteilung Lützelsachsen – Hohensachsen musste mit mehreren Trupps unter Atemschutz das Feuer bekämpfen. Außerdem wurden die Abteilungen Stadt und Sulzbach mit wasserführenden Fahrzeugen nachalarmiert um den Brand in den Griff zu bekommen. Durch den massiven Wassereinsatz konnte eine weitere Ausbreitung verhindert werden und das Feuer nach einer Stunde gelöscht werden. Die Einsatzstelle wurde der Polizei übergeben.

Kurz nach 16:00 Uhr wurde im Marc Aurel Weg ein Gartenhüttenbrand gemeldet. Die Abteilung Stadt rückte mit drei Löschfahrzeugen aus und konnte den Brand löschen. Nach ersten Erkenntnissen dürfte der Brand durch zündelnde Kinder ausgelöst wurden sein. Die Polizei Weinheim hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.

Ein lautes Zischen aus einer Gasstation Theodor Heuss Straße, Ecke Konrad Adenauer Straße erschreckte aufmerksame Bürger am Samstagabend. Da ein Gasaustritt nicht ausgeschlossen werden konnte, rückte der Gefahrgutzug der Abteilung Stadt aus. Nachdem die Einsatzstelle gesichert, gesperrt und ausgeleuchtet wurde, begannen erste Trupps mit Messungen an der Gasstation. Parallel dazu wurden die Stadtwerke Weinheim zur Einsatzstelle gerufen. Schnell konnte allerdings Entwarnung gegeben werden, denn es war zu keinem Gasaustritt gekommen. Laut Aussage der Mitarbeiter der Stadtwerke Weinheim, kann das laute Zischgeräusch kurzzeitig entstehen, wenn es zu einem zweitweise höheren Verbrauch an Erdgas kommt. Die Feuerwehr Weinheim konnte den Einsatz abbrechen und die Einsatzstelle an die Stadtwerke Weinheim übergeben.

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Die Stadtteile feiern wieder Weihnachten

Am 26. und 27. November geht’s in der Weststadt los – Noch Gruppen für das Bühnenprogramm gesucht

Weihnachtsmarkt in der Weststadt.

Guten Tag!

Weinheim, 15. November 2011. (red/pm) Zum fünften Mal, am ersten Adventswochenende, 26. und 27. November, findet der Weststadtweihnachtsmarkt statt. Kleiner Odenwälder Weihnachtsmarkt in Oberflockenbach. Großer Weinheimer Weihnachtsmarkt am zweiten, dritten und vierten Adventswochende rund um den Marktplatz. Weiterlesen…

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Ehrungen bei der Sulzbacher Feuerwehr – Ortsvorsteher Klemm stolz auf die Brandschützer


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Viele Ehrungen für engagierte Feuerwehrmänner und - frauen.

Guten Tag!

Weinheim, 20. Oktober 2011. (red) Am vergangenen Samstag feierte die Sulzbacher Feuerwehr ihren traditonellen Feuerwehrball. Auf dem Programm standen auch die Ehrungen für langjährige Mitgliedschaften. Besonders lobenswert ist die einzigartige Kinderfeuerwehr im Unterkreis Weinheim.

Von Ralf Mittelbach

Ortsvorsteher Josef Klemm machte beim traditionellen Feuerwehrball keinen Hehl daraus, dass er auf seine Brandschützer in Sulzbach stolz ist. Er bezeichnete die Wehr als eine innovative und vor allem aktive Gemeinschaft zum Wohl der Bürger.

Seit 2005 hat sich viel getan bei der Sulzbacher Feuerwehr, so Klemm. Wenn man bedenkt, dass Überlegungen im Raum standen, den Feuerwehrstandort Sulzbach im Feuerwehrzentrum Weinheim zu integrieren, wäre viel nicht zustande gekommen. So hätte es keine Kinderfeuerwehr gegeben, die einzigartig im Weinheimer Unterkreis ist, oder die Gründung der Abteilung Feuerwehrfrauen wäre nie umgesetzt worden.

Dass die Sulzbacher zu ihrer Wehr stehen, zeigt auch das Interesse am Förderverein der Wehr, der inzwischen fast 160 Mitglieder zählt. So summierte der Ortsvorsteher in seiner Ansprache den Förderverein mit der Feuerwehr und kam somit zum Schluss, dass jeder zehnte Sulzbächer einen persönlichen Bezug zu seiner Wehr hat.

Abteilungskommandant Karsten Fath nahm die anerkennenden Worte gerne zur Kenntnis und gab zu verstehen, dass die Wehr auch zukünftig bemüht ist, sich in die Gemeinschaft einzubringen. Nach dem der Spielmannszug der Abteilung Sulzbach den Feuerwehrball unter der Leitung des Stabführer Rudi Neumann eröffnet hatte, konnte Abteilungskommandant Karsten Fath zahlreiche Stadt und Ortschaftsräte in den Reihen der Feuerwehr begrüßen.

Ein besonderer Gruß ging auch an die stellvertretende Kreisjugendfeuerwehrwartin Elke Schäfer, den Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverband Rhein-Neckar Hans Joachim Gottuck und den stellvertretenden Stadtbrandmeister Wolfgang Eberle, die die Ehrungen für Verdiente Feuerwehrangehörige an diesem Abend überreichten.

Um die Bewirtung kümmerte sich auch in diesem Jahr wieder der Kraftsportverein Sulzbach und ermöglichte es den Feuerwehrangehörigen, ihren Ball zu feiern. Großes Interesse fand auch die Tombola, bei der jedes Los ein Gewinn war. Zum zweiten Mal fand eine Sonderverlosung statt, bei der es als Hauptpreis ein Fahrrad vom Radhaus Wild zu gewinnen gab. Dieses durfte zum Schluss Manuel Schwindt sein eigen nennen.

Die weiteste Anreise an diesem Abend hatten die Kameraden aus der befreundeten Feuerwehr Sulzbach am Main, die gerne an die Bergstraße gekommen waren. Aber auch Vertreter des Deutschen Roten Kreuz Weinheim sowie der DLRG Weinheim konnte die Wehr an diesem Abend begrüßen.

Ehrungen:

Für 20 Jahre Mitgliedschaft:
Hofmann Daniela – Brandmeister
Kain Tobias – Hauptlöschmeister
Schlett Rudi – Oberfeuerwehrmann
Claudia Bohn – Feuerwehrfrau

Für 30 Jahre Mitgliedschaft:
Alter Gerd – Oberfeuerwehrmann

Für 40 Jahre Mitgliedschaft:
Ehret Albert – Hauptfeuerwehrmann

Für 50 Jahre Mitgliedschaft:
Guttmann Emil – Löschmeister
Hilkert Paul – Löschmeister
Rau Herbert – Oberfeuerwehrmann
Reinemuth Erich – Löschmeister
Rettig Bernd – Oberbrandmeister

Ehrennadel des Kreisfeuerwehrverband in Bronze:
Silke Grießenauer – Fuhr – Oberfeuerwehrfrau
Claudia Fath – Oberfeuerwehrfrau
Ralf Mittelbach – Oberbrandmeister

Ehrennadel des Kreisfeuerwehrverband in Gold:
Bernd Rettig – Oberbrandmeister

Viel Freude mit den Fotos:

Anmerkung der Redaktion: Ralf Mittelbach ist Feuerwehrmann und Pressewart der Feuerwehr Weinheim.

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Stromausfall in Weinheimer Ortsteilen


Weinheim, 06. Oktober 2011. (red/pm) Haben Sies gemerkt? Heute Nacht war der Strom weg – für zwanzig bis dreißig Minuten. Und zwar ab 03:45 Uhr. Die Stadtwerke bemühten sich, den Fehler schnell zu beheben. Um 04:12 Uhr waren alle betroffenen Haushalte in Hohensachsen und Lützelsachsen wieder am Netz.

Information der Stadtwerke Weinheim:

“Ein defektes 20 kV Kabel hat am Donnerstagmorgen (06. Oktober) in Hohensachsen und Lützelsachsen einen Stromausfall verursacht. Das teilten die Stadtwerke Weinheim mit. Betroffen waren 8 Transformatorenstationen im Gebiet Sachsenstrasse, Wintergasse und Sommergasse.

Die Stromversorgung war ab 03:45 Uhr zwischen zwanzig und dreißig Minuten unterbrochen. Mitarbeiter des Unternehmens waren wenige Minuten nach dem Ausfall vor Ort und haben die defekten Kabel vom Netz getrennt und die Stromversorgung durch Umschaltungen wieder hergestellt. Um 04:12 Uhr waren alle Kunden wieder versorgt. Ein Entstör-Trupp ist rund um die Uhr in Bereitschaft.

Die Stadtwerke Weinheim unterhalten als Netzbetreiber rund 600 Kilometer Stromleitungen in Weinheim und Umgebung. Jedes Jahr investiert der Versorger etwa 3 Millionen Euro in die Instandhaltung und Erneuerung der Netze.

„Die sichere Versorgung hat bei uns oberste Priorität – rund um die Uhr“, sagt Dipl.-Ing. Andreas Ernst, Betriebsleiter Stromversorgung bei den Stadtwerken Weinheim. Im vergangenen Jahr waren die Kunden der Stadtwerke Weinheim rund 2 Minuten ohne Strom. Der Bundesdurchschnitt lag bei etwa 21 Minuten.”

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Diese Woche: Tipps und Termine


Tipps und Termine für den 03. bis 09. Oktober 2011. Jeden Montag erscheinen unsere Veranstaltungstipps für die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

Mehr Termine finden Sie ins unseren Kalendern für Heddesheim , Hirschberg , Ladenburg , Viernheim , Weinheim und Rhein-Neckar .

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Abschiedsfest auf dem Hegehof.

Montag, 3. Oktober 2011, 12:00 Uhr, Hegehof

Ladenburg. Großes Abschiedsfest von 12:00 bis 17:00 Uhr im Labyrinth im Maisfeld am Montag, den 3. Oktober 2011, auf dem Hegehof in Neuzeilsheim.

Das letzte Hoffest der Saison mit besonderen kulinarischen Köstlichkeiten, Kutschfahrten und Ponyreiten sowie Ziehung der Labyrinth-Gewinnern.

Die Live-Moderation übernimmt der Fernsehkoch und Alleinunterhalter Bert Schreiber.

Live-Musik gibt es mit der Jazzband “Rhine River Big Band” und als Star-Gast kommt der Pfälzer Mundartdichter Paul Tremmel.

Ort: Hegehof, Neuzeilsheim 19, Ladenburg.

Eintritt: frei.

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Ab Montag, 3. Oktober 2011, Weinheim

Weinheimer Weintage

Weinheim. Mit dem Lützelsachsener Winzerfest und „Wein im Park“ (Hutter im Schloss) am 3. Oktober 2011 beginnen die diesjährigen Weinheimer Weintage . Sie münden am Samstag, 8. Oktober in der Weinheimer Weinmeile in der Fußgängerzone.

Weingüter aus Bensheim und Heppenheim nach Hemsbach, Weinheim, Hirschberg, Schriesheim und Heidelberg, bestücken die Weinmeile, die am 8. Oktober 2011, um 10 Uhr, von City-Managerin und Weinmeilen-Erfinderin Maria Zimmermann, Oberbürgermeister Heiner Bernhard, den Winzern und Weinköniginnen der Region eröffnet wird.

Die Einzelhändler der Stadt garnieren die Weinheimer Weinmeile mit einem weinseligen Programm.

Die Weinmeile ist in diesem Jahr auch kulinarisch aufgewertet: Dafür sorgen unter anderem die Hobby-Köche der „Gschmacksach-€™“, die man von der Weinheimer Kerwe kennt, sowie Gastwirt Heinrich Pflästerer mit seinen berühmten Weinheimer Zwirnswürsten. Am Weinstand der Schriesheimer Winzergenossenschaft wird Hausmacher Wurst vom Weinheimer Bauernschwein gereicht. Und natürlich haben die Bäckereien und Gasthäuser der City geöffnet.

Ort: Schloss, Lützelsachsen, Innenstadt, Weinheim.

Info: Das detaillierte Programm finden Sie in unserem Terminkalender.

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Mitmachausstellung in Speyer.

Ab Montag, 3. Oktober 2011, Historisches Museum der Pfalz

Speyer. Trutzige Ritterburgen, geheimnisvolle Klöster und die gigantische Dombaustelle, das sind Orte, die die jungen Besucher auf ihrer Reise ins Mittelalter im Jungen Museum aufsuchen.

Die Mitmachausstellung “Burg Drachenfels – Reisen ins Mittelalter” für Kinder von 4 bis 12 Jahren bietet zahlreiche Erlebnisse zur mittelalterlichen Welt: Warum waren die mittelalterlichen Könige stets auf Reisen? Wer war der berühmteste Gefangene auf Burg Trifels? Welche Erfindungen wurden in Klöstern entwickelt? Wie baut man einen Dom? Welche Habseligkeiten gab es in einem Bauernhaus? Und wie ging es auf dem Markt einer mittelalterlichen Stadt zu?

In den lebendigen Inszenierungen mit vielen Spiel- und Mitmachmöglichkeiten geht es nicht nur spannend zu, sondern es wird auch noch mit Spaß gelernt. Es gibt eine Burg, die gestürmt werden kann und eine Dombaustelle, auf der die jungen Besucher sich als Baumeister erproben können.

Im Scriptorium stehen Feder und Tinte bereit und auf dem Marktplatz darf gehandelt und gefeilscht werden. Originale Alltagsgegenstände ermöglichen den direkten Blick auf das Mittelalter. Repliken und anregende Spielvorschläge vermitteln anschaulich Aspekte der mittelalterlichen Lebenswelt.

Ort: Historisches Museum der Pfalz Speyer, Domplatz 4, Speyer.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr, Montag, 3. Oktober 2011, Tag der Deutschen Einheit, 10 bis 18 Uhr, Dienstag, 1. November 2011, Allerheiligen, 10 bis 18 Uhr.

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Freitag, 7. Oktober 2011, 20:00 Uhr, Stadthalle

Sabine Menne.

Weinheim. Mit den Fernsehstars Sabine Menne und Andreas Elsholz in den Hauptrollen gastiert die „Komödie am Altstadtmarkt“ aus Braunschweig am 7. Oktober (Freitag) um 20 Uhr in der Weinheimer Stadthalle. Gezeigt wird die Komödie „Harry & Sally“ ; Karten gibt es für den freien Verkauf und Abo D bei der Kulturgemeinde Weinheim.

Harry und Sally sitzen in einem New Yorker Restaurant, als Harry behauptet, er würde es merken, wenn ihm eine Frau sexuelle Befriedigung vortäuscht. Also beschließt Sally, ihn kurzerhand vom Gegenteil zu überzeugen, vor Ort und Stelle, und spielt ihrem Gegenüber und dem ganzen restlichen Restaurant orgiastische Verzückung vor.

Andreas Elsholz.

Die Szene aus der romantischen Filmkomödie von Rob Reiner aus dem Jahr 1989 ist wohl eine der berühmtesten der Filmgeschichte, und der Film, zu dem die Spezialistin für romantische Komödien, Nora Ephron, das Drehbuch verfasste, begeistert damals wie heute durch pointiert witzige Dialoge und eine herzzerreißend romantische Liebesgeschichte, die nun endlich auch als pfiffige Komödie die Bühnen erobert.

Die Bühnenfassung von Marcy Kahan richtet den Hollywoodklassiker originell und geschickt für die Bühne ein und bietet so die ideale Grundlage für einen schlagfertig-witzigen wie romantischen Theaterabend.

Ort: Stadthalle, Birkenauertalstr. 1, Weinheim.
Karten: Kulturgemeinde Weinheim, Stadthalle, Telefon 06201 12282, Montag bis Freitag von 9 bis 12 und 15 bis 18 Uhr, an Vorstellungstagen von 9 bis 12 Uhr.

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Sonntag, 9. Oktober 2011, 11:00 Uhr, Olympia-Kino Leutershausen

Filmmatinee im Olympia-Kino.

Hirschberg. Der FUNtastiCHOR kommt am 9. Oktober 2011 mit einer Matinee mit Filmmusik ins Olympia-Kino .

Viele Filme leben von der Musik. Musik erhöht die Spannung, schafft intensive Gefühlsmomente, gibt tonmalerisch Erkennungszeichen für Personen und Situationen. Früher wurden Stummfilme oft von einer Live-Combo begleitet und untermalt. Heute, im Zeitalter der Elektronik, übernehmen Synthesizer diese Aufgabe. Daneben gibt es aber auch wieder vermehrt Filme, in denen klassisch inspirierte Live-Musik und auch Schlager und Popsongs zum Tragen kommen.

Diesen Umstand macht sich der FUNtastiCHOR der SVG Nieder-Liebersbach unter der Leitung von Ria Günther zunutze, um altbekannte Film-Melodien zu Gehör zu bringen. Und was liegt näher, als diese in einem Kino aufzuführen?

Freuen Sie sich auf Titel wie den Rühmann-Schlager “Ich brech die Herzen der stolzesten Frauen”, auf “Mahnamahna” aus der Muppetshow, auf “Gabriellas Song” aus dem Film “Wie im Himmel” und viele weitere Stücke aus 80 Jahren Filmgeschichte.

Ort: Hölderlinstr. 2, Hirschberg-Leutershausen.

Eintritt: 7,50 Euro. Karten gibt es im Vorverkauf im Kino oder unter www.funtastichor.de.

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Der Pianist Moritz Ernst.

Sonntag, 9. Oktober 2011, 18:00 Uhr, Alte Synagoge Leutershausen

Hirschberg. Der Kulturförderverein Hirschberg setzt seine beliebte Konzertreihe “Concerti e più” am Sonntag, 9. Oktober fort mit einem Konzert des jungen Pianisten Moritz Ernst . Präsentiert wird ein Querschnitt durch die Klaviermusik, angefangen von Samuel Scheidt, der eins der ersten großen Werke für Tasteninstrumente komponierte, über Beethoven bis zu Komponisten des 20. Jahrhunderts wie Ullmann und Scheidt.

Moritz Ernst wird zunächst von Samuel Scheidt aus der “Tabulatura Nova” spielen; darauf folgt die Klaviersonate “Pastorale” von Ludwig van Beethoven.

Einige Préludes des Impresionisten Claude Debussy bilden den Übergang zum 20. Jahrhundert; darauf folgt die 5. Klaviersonate des von den Nazis verfolgten Komponisten Victor Ullmann, die im KZ Theresienstadt entstand; den Abschluss bildet eine Klaviersonate D-Dur des Heidelberger Komponisten Ernst-Lothar von Knorr.

Ort: Hauptstraße 27, Hirschberg-Leutershausen.

Eintritt: -  10.- Euro /8.–  Euro ermäßigt; wie immer gibt es kostenlose Emporenplätze für Schüler. Karten im Vorverkauf gibt es bei Schreibwaren Schumann, Großsachsen, Schreibwaren Schulz in Leutershausen und Kunst und Accessoires “Opus” in Schriesheim.

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Bis 18. November 2011, Mannheim, Heidelberg, Ludwigshafen

Jazzlegende Sonny Rollins.

Mannheim/Heidelberg/Ludwigshafen. Vom 2. Oktober bis zum 18. November 2011 findet zum 13. Mal das Festival “Enjoy Jazz” in Mannheim, Heidelberg und Ludwigshafen statt.

Das Konzert des legendären Jazzsaxophonisten Sonny Rollins gehört zu den zahlreichen Highlights des diesjährigen Festivalprogramms und wurde vom Enjoy Jazz-Publikum lang herbei gesehnt. Mit dem einzigen Deutschlandkonzert, das Rollins in diesem Jahr veranstaltet, erfüllt die BASF SE als Mitveranstalter des Konzerts den Fans des Festivals einen Herzenswunsch. „Das ist vielleicht der letzte der ganz Großen, der uns noch gefehlt hat“, so Festivalleiter Rainer Kern.

Weitere glanzvollen Programmpunkte von Enjoy Jazz: Stars wie Wayne Shorter, Nailah Porter, Aloe Blacc, Craig Taborn und viele andere.

Infos: Ausführliche Informationen zum Enjoy Jazz Programm und Tickets für die Veranstaltungen erhalten Sie unter www.enjoyjazz.de und an allen bekannten Vorverkaufskassen. Ergänzend dazu können Sie sich ebenfalls unter www.basf.de/kultur über die Konzerte der Trios von Colin Vallon und Pat Metheny im Rahmen von Enjoy Jazz 2011 informieren.

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Jeden Montag gibt es Tipps und Termine aus unserem Berichtsgebiet und der Region. Sie möchten mit Ihrer Veranstaltung auch gerne dabei sein? Dann schreiben Sie uns an die jeweilige Redaktion. Wir übernehmen Termine aus unserem Berichtsgebiet in den jeweiligen Terminkalender sowie ausgewählte Termine in unsere Übersicht “Diese Woche”:

Termine Heddesheimblog.de , Termine Hirschbergbog.de , Termine Ladenburgblog.de , Termine Weinheimblog.de . Und für Termine aus anderen Gemeinden an: Termine Rheinneckarblog.de .

Unsere Termine erfreuen sich großer Beliebtheit – Sie können hier auch gerne für sich oder Ihre Veranstaltungen werben: Kontakt zu unserer Anzeigenabteilung .

Über unsere Blogs erreichen Sie täglich bis zu 5.000 LeserInnen und Leser. Die Preisjury des Fachblatts MediumMagazin wählte uns Ende 2009 auf Platz 3 “Regionales” unter die “100 Journalisten 2009″.
Eine schöne Woche wünscht Ihnen
Die Redaktion

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In Weinheim fair handeln


Guten Tag!

Weinheim, 29. Juli 2011. (red/pm) Ehrenamt in Weinheim: Hartmut Sallge und Bettina Trilsbach wollen Weinheim zur „Fairtrade City“ machen. Weinheim hat gute Chancen, finden Bettina Trilsbach und Hartmut Sallge.

Information der Stadt Weinheim:

Hartmut Sallge und Bettina Trilsbach wollen Weinheim zur „Fairtrade City“ machen.

“Heidelberg hat es, Viernheim hat es, Heppenheim bewirbt sich gerade darum: Um das internationale Gütesiegel einer „Fairtrade City“, einer Stadt, in der „fairer Handel“ eine Chance hat. Unter dem Stichwort „Fairer Handel“ versteht man Handelswege und – beziehungen, die garantieren, dass bei den Produkten aus fernen Ländern – wie beispielsweise Kaffee, Schokolade, Textilien und Tee – die Bauern und Arbeiter vor Ort mit fairen Preisen und Arbeitsbedingungen bedacht werden. Seit 2009 gibt es die bundesweite Initiative für Kommunen und Landkreise – fast 50 wurden bislang zertifiziert, und es kommen wöchentlich neue dazu.

Weinheim hat gute Chancen, finden Bettina Trilsbach und Hartmut Sallge. Sie müssen es wissen, denn sie kennen sich im fairen Handel aus. Hartmut Sallge gehört zu den Organisatoren des überkonfessionellen „MaLuMa“- Weltladens in der Weststadt und Bettina Trilsbach leitet den Weltladen “Oase“ mit Café in Nachbarschaft der Evangelischen Kirche in Lützelsachsen.

Beide engagieren sich für die Läden und für die Idee ehrenamtlich. Beide wollen – mit weiteren ehrenamtlichen Gleichgesinnten – ihre Heimatstadt Weinheim auf den Weg bringen, eine „Faitrade City“ zu werden.

Will eine Stadt als Kommune das Zertifikat erhalten, müssen verschiedene Kriterien erfüllt sein. Unabdingbar: Eine gewisse Anzahl von Geschäften und Gastronomiebetrieben im Verhältnis zur Einwohnerzahl muss nachweislich fair gehandelte Produkte anbieten, im Regal oder auf der Speisekarte stehen haben. Um herauszufinden, wie groß das Angebot bereits ist, wollen Trilsbach und Sallge nun in einem ersten Schritt die Betriebe aufsuchen oder zumindest kontaktieren. Später müssten weitere Vorgaben eingehalten werden, um das Gütesiegel endgültig zu erlangen. Beide finden, dass fairer Handel nicht nur eine gesellschaftsethische Verpflichtung ist, sondern auch eine Aufwertung der Kommune als Einzelhandelsstandort bedeuten kann. „Es gibt Städte“, beschreibt Sallge, „da fährt man zum Einkaufen hin, weil man weiß, dass es dort fair gehandelte Produkte gibt“.

Natürlich können sich auch Betriebe, die fair gehandelte Produkte führen, von sich aus bei den Weltläden melden, außerdem suchen Sallge und Trilsbach für die weiteren Schritte und in den Läden selbst noch zusätzliche ehrenamtliche Helfer.”

Info: Kontakte sind: Hartmut Sallge, Telefon 06201-14728, [email protected]; Bettina Trilsbach, Telefon 06201-58615, [email protected] Gerne stellt auch die Weinheimer Initiative Ehrenamt den Kontakt her. Ansprechpartner dort sind der KontaktPunkt der Bürgerstiftung, Telefon 06201-12651, Mail [email protected] oder die Mailadresse [email protected]

Einen schönen Tag wünscht
Das weinheimblog

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Champions-League der Boulespieler


Guten Tag!

Weinheim, 22. Juli 2011. (red/pm) Internationales Turnier findet in Weinheim-Lützelsachsen vom 29. bis 31. Juli mit Spitzenleuten der Weltklasse statt.

Information der Stadt Weinheim:

“Die besten Boule-Spieler Europas kommen nach Weinheim. Bei der „Champions League“ im Boule und im Pétanque treten am Samstag, 30. Juli und am Sonntag, 31. Juli im Ortsteil Lützelsachsen auf einem beschaulichen Sportplatz am Waldrand tatsächlich die jeweiligen nationalen Boule-Meister aus Frankreich, der Schweiz, Dänemark und Tschechien an – dazu die Bouler der TSG Weinheim-Lützelsachsen als deutsche Meister.

Es ist das wichtigste Boule-Turnier, das je in der Region stattfand, etwa so als würden im Fußball Bayern München, Inter Mailand, Real Madrid und Manchester United auf einem Turnier um die europäische Meisterschaft spielen.

Die drei besten Mannschaften kommen in die zweite Runde, deren jeweilige Gruppensieger dann im Dezember in Luxemburg um die Europameisterschaft kämpfen.

Die fünf Teams sind im Einzelnen: TSG Lützelsachsen, Deutschland; DUC Nice, Frankreich; PSM Mategnin Genf, Schweiz; Hvridovre PK, Dänemark und PC Carreau Brno, Tschechien.

Die Veranstalter der TSG Lützelsachsen hoffen auf zahlreiche Besucher
aus ganz Deutschland und natürlich Fans aus den Herkunftländern der Gastteams. Besseren Boulesport sieht man in Deutschland sonst nirgends.

Nach einem Empfang am Freitagabend am Samstag, 30. Juli, 9 Uhr, beginnt auf dem „Sandlochplatz“ in Lützelsachsen der große Wettkampf, der am Sonntag, den 31. Juli ebenfalls ab 9 Uhr fortgesetzt wird. Am Samstag werden drei Runden ausgetragen, was bis in den Abend dauern wird, am Sonntag sind es dann noch einmal zwei Runden, bis dann im Laufe des Nachmittags feststehen wird, welche drei Teams die zweite Runde des EuroCups erreicht haben.
Ziemlich wahrscheinlich ist, dass die Franzosen, die auch amtierender Europameister sind, dazugehören werden, aber auch die Chancen des deutschen Teams stehen nicht schlecht.”

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Inklusion: Erstmals werden behinderte Kinder gemeinsam mit nicht-behinderten Kindern eingeschult


Guten Tag!

Weinheim, 21. Juli 2011. (red/pm) In Weinheim werden im neuen Schuljahr erstmals behinderte Kinder gemeinsam mit nicht-behinderten Kindern eingeschult. Damit ist Weinheim als Bildungsregion eine Modellstadt in Baden-Württemberg. Der Gemeinderat der Stadt hat sich am Mittwoch (20. Jul. 2011) einstimmig für die so genannte Inklusion an zwei Grundschulen ausgesprochen.

Information der Stadt Weinheim:

“An beiden Schulen, der Friedrich-Grundschule und der Grundschule Lützelsachsen, sollen zunächst je vier behinderte Erstklässler eingeschult werden. Den Kindern steht eine Schulbegleitung und eine Pflege-Assistenz zur Verfügung.

Die Bildungsregion Weinheim beruft sich damit auf die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung und auf den Koalitionsvertrag der baden-württembergischen Landesregierung. Bei der Inklusion ist die Stadt Weinheim Partner des Staatlichen Schulamtes Mannheim, dessen Gebiet als Schwerpunktregion für die Inklusion ausgewählt worden ist.

Vertreter der Fraktionen betonten die Richtigkeit der Entwicklung und der Idee der gemeinsamen Schule, die eine chancengleiche Teilhabe von Menschen mit Behinderung ermögliche.

Die Inklusion sei nicht nur für behinderte Kinder eine Chance, auch nicht-behinderte Schüler könnten verbessert soziale Kompetenzen erlangen. In der Bildungsregion Weinheim gibt es ein Netzwerk, das sich einer „Weinheimer Bildungskette“ widmet. Deren Motto lautet „Kein Kind darf verloren gehen“. Mit der Inklusion habe die Bildungskette ein weiteres wichtiges Glied hinzugewonnen. „Das ist ein gutes Zeichen in einer wichtigen Frage“, fasste Oberbürgermeister Heiner Bernhard zusammen.”

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Zahl der Gemeinderäte und “unechte Teilortswahl”: “Alles bleibt, wie es ist”


Informationen zur unechten Teilortswahl gibt es bei der Landeszentrale für politische Bildung.

Guten Tag!

Weinheim, 20. Juli 2011. (red/live) Der Gemeinderat hat heute mehrheitlich beschlossen, dass die unechte Teilortswahl und die Zahl der Gemeinderäte von 32 unverändert bleibt.

Von Hardy Prothmann

Die unechte Teilortswahl ist ein Relikt aus den Gemeindereformen der 70-er Jahre. Damals wurden die vormals selbstständigen Orte Hohensachsen/Ritschweiter, Lützelsachsen, Oberflockenbach, Rippenweier und Sulzbach eingemeindet und sich nur Ortschaften der Stadt Weinheim.

Um den Gemeinden im “Übergangsprozess” eine starke Stellung zu geben, wurde die unechte Teilortswahl eingeführt. Nach 35 Jahren haben mittlerweile die meisten Gemeinden, die diese Regelung hatten, diese wieder abgeschafft. Nur noch 44 Prozent der Gemeinden mit unechter Teilortswahl halten daran fest.

Nach den Stellungnahmen der Fraktionen, die sich überwiegend für die Beibehaltung aussprachen, stellte OB Heiner Bernhard insgesamt drei Anträge.

Als erstes wurde die Abschaffung der unechten Teilortswahl zur Abstimmung gestellt – der OB und einige Gemeinderäte stimmten dafür, die Mehrheit dagegen.

Danach stellte der OB den Antrag der GAL zur Entscheidung, die Bevölkerung per Bürgerentscheid entscheiden zu lassen. Der OB stimmte mit zwölf weiteren Stadträten dafür, die Mehrheit dagegen.

Der dritte Antrag lautete: “Alles bleibt, wie es ist.” Der OB und zehn weitere Stadträte stimmten dagegen, drei enthielten sich, 25 Stadträte stimmten dafür.

Anmerkung: “Live”-Bericht direkt aus dem Gemeinderat.

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Mehr Platz am OEG-Bahnhof – Marodes Gebäude wurde abgerissen


Guten Tag!

Weinheim, 07. Juli 2011. (red/pm) Das marode Gebäude des OEG-Bahnhofs in Lützelsachsen wurde jetzt abgerissen. Dort könnten nun Park-and-Ride-Stellplätze entstehen.

Information der Stadt Weinheim:

Abriss des OEG-Bahnhofgebäudes in Lützelsachsen.

“Wohnen konnte dort schon eine Weile niemand mehr. Im 1959 erbauten Gebäude des Lützelsachsener OEG-Bahnhofs waren die Wände verschimmelt, die Installationen waren noch aus der Bauzeit, im Keller stand öfter Wasser, die Gasthermen waren älter als zehn Jahre. Also nutzte die Stadt Weinheim jetzt – nach Zustimmungen in den politischen Gremien – die passende Gelegenheit zum Abriss des maroden Gebäudes. Wegen der aktuellen Arbeiten an den OEG-Gleisen konnte das jetzt reibungslos geschehen. Zu einem späteren Zeitpunkt wäre der Schienenverkehr betroffen gewesen, die Stadt hätte Behinderungen im Fahrplan ersetzen müssen. So war der Abriss eine Angelegenheit weniger Stunden.

„Eine Sanierung hätte sich nicht mehr gelohnt, wäre wirtschaftlich nicht darstellbar gewesen“, erklärte jetzt Architekt Thomas Baier vom Weinheimer Amt für Immobilienwirtschaft, der den Abriss vorbereitete. Schon wegen der Lage an B3 und OEG-Linie „wären zwei Wohnungen entstanden, die niemand mieten möchte“. Für die Sanierungssumme, die dort nötig gewesen wäre, könne man an anderer Stelle mindestens drei städtische Wohnungen sanieren. Rund 20 000 Euro hatte der Hauptausschuss des Gemeinderates in seiner Juni-Sitzung für den Abriss bewilligt.

Die frei gewordene Fläche verbessere nun die Situation am Bahnsteig deutlich, argumentiert Baier. Nach Prüfung der planerischen Rahmenbedingungen könnten dort auch Park-and-Ride-Stellplätze entstehen.”

Einen schönen Tag wünscht
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Fahrzeug komplett ausgebrannt – B3 am späten Abend gesperrt


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Glücklicherweise konnte sich die junge Fahrerin aus dem Auto retten, bevor es vollständig ausgebrannte.

Weinheim, 27. Juni 2011. (red/pm) Eine junge Frau ist mit dem Schrecken davon gekommen: Plötzlich war Rauch aus ihrem Fahrzeug aufgestiegen – sie konnte das Fahrzeug, das vollständig ausbrannte, rechtzeitig ohne ernsthafte Verletzung verlassen.

Von Ralf Mittelbach

Kurz nach 22 Uhr musste die Feuerwehr Weinheim Abteilung Lützelsachsen – Hohensachsen zu einem Pkw Brand ausrücken. Auf der Kreuzung B3, Prankelstraße, Gewerbestraße war aus dem Pkw einer jungen Frau plötzlich Rauch aufgestiegen. Die junge Frau konnte ihr Fahrzeug noch rechtzeitig verlassen, bis es kurze Zeit später im Vollbrand stand.

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Was vom Seat übrig blieb...

Auch das schnelle Eingreifen der Weinheimer Feuerwehr konnte den Totalschaden nicht mehr verhindern. Mit zwei Rohren hatten die Einsatzkräfte den Brand schnell unter Kontrolle. Bis zur Bergung des Fahrzeuges, musste die Bergstraße in Richtung Norden bis gegen 23 Uhr gesperrt werden. Wenn die junge Frau auch einen ersten Schreck erlitt, wurde sie glücklicherweise nicht ernsthaft verletzt. Nach dem ein Abschleppunternehmen das Fahrzeug aufgenommen hatte, konnte die Fahrbahn wieder frei gegeben werden.

Anmerkung der Redaktion: Ralf Mittelbach ist Feuerwehrmann und Pressewart der Feuerwehr Weinheim.

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Radeln von einem Geopunkt zum nächsten


Weinheim, 8. Juni 2011. (red/pm) Die Ausschilderung des Bergstraßen-Radweges mit so genannten „Geo-Punkten“ ist ein gemeinsames Projekt des Tourismusservices und des Geo-Naturparks Neckar Odenwald . Geopark-Schilder weisen auf regionale Besonderheiten hin. Auch Lützelsachsen und Hohensachsen sind jetzt Geo-Punkte und wurden verknüpft mit dem Bergstraßen-Radweg.

Information der Stadt Weinheim:

Geotafel in Lützelsachsen.

“Das Schönste am Radfahren sind die Pausen. Vor allem, wenn man dabei spannende Informationen über den Ort erhält, an dem der Drahtesel gerade ruht. So wie jetzt in den Weinheimer Ortsteilen Lützelsachsen und Hohensachsen. Die beiden Bergstraßen-Orte liegen ja in ihrer ganzen hügeligen Schönheit am offiziellen Bergstraßen-Radweg, der 83 Kilometer weit von Darmstadt nach Heidelberg führt – und immer besser besucht wird, wie Maria Zimmermann, Vorsitzende des Tourismus-Service Bergstraße, bestätigt. Weinheim liegt etwa in der Mitte.

Seit diesem Jahr arbeiten der Tourismusservice und der Geo-Naturpark Neckar Odenwald noch intensiver zusammen. Die Ausschilderung des Bergstraßen-Radweges mit so genannten „Geo-Punkten“ ist ein gemeinsames Projekt. An 15 Orten entlang des Weges weisen jetzt Geopark-Schilder auf regionale Besonderheiten hin.

In Lützelsachsen ist das der Weinbau, der den Ort und die Landschaft seit Jahrhunderten prägt. In Hohensachsen ist es der Bergbau, in den die Info-Tafel interessante Einblicke gibt und Lust weckt auf einen Besuch in der Grube „Marie in der Kohlbach“.

Die Informationen wurden von Weinheims Geopark-Beauftragten Roland Robra in Zusammenarbeit mit den Ortsvorsteherinnen Doris Falter und Monika Springer recherchiert und zusammengefasst. „Das ist eine schöne Aufwertung für den Ort“, bedankte sich jetzt Doris Falter, die den Einbau der Tafel persönlich begleitete. Schließlich seien gerade die beiden Bergstraßen-Ortsteile seit jeher touristische Schwerpunkte der Stadt und der Region – quasi die Bergstraße im Kleinformat, betonte Monika Springer.

Geotafel in Hohensachsen.

In Lützelsachsen befindet sich die neue Geopark-Tafel an der „Varces-Anlage“, in Hohensachsen am „Anet-Platz“. Maria Zimmermann und ihr Bergstraßen-Vorstandskollege Bernhard Schwab betonten, dass der Tourismusservice eine weiter wachsende Zahl von Radtouristen erwartet oder einfach nur Tagesausflügler, die als „Pedalritter“ unterwegs sind. Der Bergstraßen-Radweg führt durch Felder und Weinberge, aber auch hinauf zu manchen Burgen und Schlössern.

Weinheim ist im Bereich des Geo-Naturparks Bergstraße-Odenwald eine der aktivsten Kommunen. Mittlerweile stehen bereits zwölf der Geopark-Infotafeln und im Museum der Stadt ist ein Info-Punkt eingerichtet. Erst in den letzten Wochen wurden Geopunkte auf dem „Kalten Herrgott“ und im Hermannshof eingeweiht.”

Info: Weitere Infos zum Bergstraßen-Radweg auf www.diebergstrasse.de

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Mountainbike-Tour mit „Odenwaldfeeling“ gratis – Tipps vom Weltmeister


Weinheim, 28. Mai 2011. (red/pm) Am Samstag, 4. Juni, 10 Uhr, gibt es für Mountainbike-Sportler und Naturfans eine Mountainbike-Tour, die sowohl vom Weinheimer Downhill-Weltmeister Fred Abbou als auch vom Weinheimer Umweltberater und Geo-Naturpark-Beauftragten Roland Robra begleitet wird.

Information der Stadt Weinheim:

Radeln mit Stadtblick.

“Die Tour ist durchaus anspruchsvoll, rund 34 Kilometer lang und fast 1000 Höhenmeter sind zu bewältigen. Man fährt etwa fünf Stunden. „Aber die abwechslungsreiche Landschaft des Vorderen Odenwaldes belohnt alle Anstrengung mit Odenwaldfeeling pur“, verspricht Roland Robra. Einblicke in Geologie, die Schönheit der Landschaft werden auf dieser Tour mit der Faszination des Mountainbikings kombiniert, sagt er.

Fred Abbou, Downhillspezialist der TSG Weinheim, wird einiges aus seiner Erfahrung über Fahrtechnik berichten und zeigen.

Roland Robra wird den Blick auf Landschaft und Geologie lenken. Die Tour führt vom Wanderparkplatz “Raubschloss” in Weinheim über Buchklingen nach Hilsenhain und Steinklingen zurück nach Weinheim.

Die Strecke ist auch im Internet einzusehen und mit den kostenlosen Downloads bei Wander Walter kann sie sogar als GPS geführte Tour gefahren werden. Titel der Tour: Die „Reliefdynamik“ des Vorderen Odenwaldes erleben.”

Infos: Treffpunkt am Samstag, 4. Juni, 10 Uhr ist am Wanderparkplatz „Raubschloss“ (Am Schwimmbad) oberhalb des Weinheimer Waldschwimmbades in Weinheim. Rucksackverpflegung ist empfehlenswert. Für die Tour besteht Helmpflicht, Mindestalter 16 Jahre. Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich: Bei Rückfragen Telefon 06201-82333 oder E-Mail [email protected] Die Tour ist kostenfrei.

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Erleichterung für Lützelsachsen in Sicht


Weinheim, 24. Mai 2011. (red/pm) Stadt drängt auf Nachbesserungen bei den Arbeiten im Neubaugebiet „Lützelsachsen Ebene“. Karl-Heinz Bernhardt hielt mit seinem Ärger nicht hinterm (Sand-)berg: „So kann man das den Anliegern nicht zumuten“, schimpfte der Leiter des Weinheimer Tiefbauamtes. Gemeinsam mit Lützelsachsens Ortsvorsteherin Doris Falter bestand Bernhardt jetzt auf einem weiteren Vor-Ort-Termin mit der Mannheimer MVV Regioplan, die für die Erschließungsarbeiten im Neubaugebiet „Lützelsachsen Ebene“ zuständig ist.

Information der Stadt Weinheim:

Baustellenbesuch gegen den Staub.

“Die Stadt setzt sich dafür ein, dass die Belästigungen durch Staub und Schmutz für die Bevölkerung im Umfeld der Großbaustelle deutlich zurückgehen. „Wir tun, was wir können“, versprach MVV-Projektleiter Dr. Alexander Kuhn nach einem fast einstündigen Gespräch, in dem sich auch Vertreter der Anwohner in der Bachwiesenstraße zu Wort meldeten. Die Verärgerung der Anlieger sei verständlich, gestand der MVV-Mann zu – man werde nachbessern.

Kuhn verwies aber auch darauf, dass sein Unternehmen in den letzten Tagen nach zunehmender Trockenheit und nicht abreißenden Beschwerden bereits mit einer regelmäßigen Bewässerung reagiert habe. Rund 30 Kubikmeter Wasser pro Tag würden im Moment auf dem Areal aufgebracht, erklärte er. Die Menge und Frequenz der Wasserfahrten soll nun noch einmal erhöht werden.

Kuhn versicherte, dass die MVV Regioplan als Erschließungsträger vom ausführenden Bauunternehmen Leonhard Weiss weitere Verbesserungen einfordern werde. Im Moment wird zum Beispiel eine befestigte Baustraße quer durchs Baugebiet gelegt. Darauf sollen die Lastwagen fahren und deutlich weniger Staub aufwirbeln. Karl-Heinz Bernhardt legte besonderen Wert darauf, dass sämtliche Baustellen-Einfahrten auf der ersten Strecke geschottert werden. Außerdem müsse die Straßenreinigung intensiviert werden. „Jeden Tag mindestens einmal“, so der Tiefbauamtschef.”

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Neues Immobilienamt im Rathaus rechnet im Frühjahr mit großer Nachfrage auf städtische Bauplätze

Bernhard Schwab und Maria Zimmermann wissen Bescheid. Die beiden obersten Touristiker der Ferienstraße Bergstraße kennen die Synergieeffekte zwischen Tourismus und Stadtmarketing sehr gut.


Guten Tag!

Weinheim, 23. März 2011. (pm) Das Anfang des Jahres neu gegründete Amt für Immobilienwirtschaft der Stadtverwaltung Weinheim will in diesem Frühjahr bei den Verkäufen der städtischen Grundstücke in zwei bereits bestehenden Baugebieten möglichst flexibel sein. Als „Schnäppchen“ bezeichnet die Stadt Bauplätze in „Sulzbach West II“. Ein Grundstück für die Bebauung mit einer Doppelhaushälfte kann bereits zum Komplettpreis von rund 71 000 Euro erworben werden.

Von Roland Kern

„Achtung, aktuell Verhandlungsspielraum beim Kaufpreis.“ So steht es in roter Schrift unter „Bauen/Wohnen“ auf der Internetseite der Stadt Weinheim.

Und hinter den Grundstücken im „Oberen Sterzfluß“ im Neubaugebiet „Hohensachsen West II“ steht die Anmerkung „Kaufpreisvorstellung“. Die Botschaft ist klar und deutlich: Das Anfang des Jahres neu gegründete Amt für Immobilienwirtschaft der Stadtverwaltung Weinheim will in diesem Frühjahr bei den Verkäufen der städtischen Grundstücke in zwei bereits bestehenden Baugebieten möglichst flexibel sein.

Deshalb hatte sich das Fachamt vom Gemeinderat bei den Grundstücken im Baugebiet „Hohensachsen-West II“ einen Spielraum genehmigen lassen, um mit dortigen Interessenten freier verhandeln zu können. Im Baugebiet „Sulzbach West II“ hatte das Gremium schon Ende des letzten Jahres erhebliche Kaufpreisreduzierungen beschlossen.

"Verhandlungsspielraum" wird geboten - aber auch aus Sicht der Stadt attraktive Bauplätze und für die Stadt dringend benötigte Einnahmen. Bild: Stadt Weinheim

Denn rund 4,18 Millionen Euro an Grundstückserlösen sind im aktuellen Haushaltsplanentwurf an Grundstücksveräußerungen eingeplant – das ist ein ambitionierter Ansatz, das weiß man auch in der Stadtverwaltung. Davon sind rund 800 000 Euro für Gewerbegrundstücke, der Rest verteilt sich im Wesentlichen auf „Hohensachsen West II“ auf „Sulzbach West II“ und auf „Römerloch Ost“, der Hanglage ganz im Norden der Zweiburgenstadt. Dazu kommt aktuell ein Grundstück in Oberflockenbach – Ortsteil Steinklingen.

Das „Römerloch Ost“ bietet derzeit unter den kommunalen Angeboten Grundstücke mit allerbester Bergstraßenwohnlage. Die ersten vier Bauplätze für die Bebauung mit einem Einzelhaus sind bereits verkauft. Lediglich ein Grundstück für diese Bebauungsmöglichkeit ist aktuell noch zu haben.

Der Quadratmeterpreis beträgt hierfür 495 Euro zuzüglich Erschließungskosten und Abwasserbeitrag.

Dagegen sind dort weitere fünf Bauplätze noch im Angebot der Stadt, die für die Bebauung mit einer Doppelhaushälfte vorgesehen sind. Sie werden günstiger angeboten: für 480 Euro zuzüglich Erschließungskosten und Abwasserbeitrag. Etwas günstiger – rund 450 Euro pro Quadratmeter zuzüglich Erschließungs- und Abwasserbeitrag – sind die letzten drei städtischen Grundstücke im eigentlich fast schon komplett besiedelten „Hohensachsen West II“ zu haben.

Eines für eine Doppelhaushälfte und zwei für Reihenendhäuser. Dort räumt die Stadt derzeit Sonderkonditionen ein. Fast schon „Schnäppchen“ sind seit letztem Jahr in „Sulzbach West II“ zu ergattern. Ein Grundstück für die Bebauung mit einer Doppelhaushälfte kann bereits zum Komplettpreis von rund 71 000 Euro erworben werden.

Das Fachamt rechnet damit, in den nächsten Wochen viele Anfragen zu bekommen, da die Rahmenbedingungen, auch am Kreditmarkt, derzeit günstig sind. Die Käufer schätzen die Stadt bei Immobiliengeschäften ohnehin als verlässlichen Partner. Außerdem entstehen den Käufern keine Maklergebühren, eine nicht unerhebliche Kostenersparnis.

Voraussichtlich ab Herbst diesen Jahres werden auch die Vermarktungstätigkeiten für „Lützelsachsen Ebene“ beginnen. Interessenten können sich bereits jetzt unverbindlich auf einer Liste eintragen lassen, um mit Ausschreibungsbeginn der städtischen Bauplätze die Ausschreibungsunterlagen direkt per Email zu erhalten.

Info:
Amt für Immobilienwirtschaft, Stadtverwaltung Weinheim, Ansprechpartnerin Alexandra Schütz, Telefon 06201-82 232, Mail: [email protected]
Bei Interesse an einem Grundstück in „Lützelsachsen Ebene“ bitte die Mailadresse [email protected] verwenden. Alle verfügbaren Grundstücke mit weiteren Angaben unter www.weinheim.de (Leben in-Bauen/Wohnen).

Anmerkung der Redaktion:
Roland Kern ist Journalist und Pressesprecher der Stadt Weinheim