Sonntag, 27. November 2011 (22:30 Uhr)

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Glückwunsch! Unsere Autorin Marietta gewinnt Platz 3 beim poetryweb.de :-)


Glückwunsch! Unsere Autorin Marietta Herzberger hat den dritten Platz beim poetryweb-Wettbewerb gewonnen :-)

Guten Tag!

Weinheim/Rhein-Neckar, 27. Juli 2011. (red) Seit Januar 2011 ist sie “an Bord” und schreibt regelmäßig ihre Kolumne für unsere Blogs : Marietta Herzberger aus Weinheim. Mit ihrem Text “Nicht ohne meine Hypophyse”, den sie im Februar beim Wettbewerb “ poetryweb.de ” eingereicht hat, hat sie aktuell den dritten Platz gemacht. In der Jury sitzt unter anderem “Chako” Christian Habekost.

Große Überraschung in der Redaktion: Zufällig haben wir am Abend entdeckt, dass unsere Kolumnistin Marietta Herzberger den dritten Platz beim poetryweb.de-Wettbewerb, der “Community für junge, moderne Literatur” gewonnen hat. ( Hier geht es zur Facebook-Seite von poetryweb.de )

Gute besetzte Jury (von oben): Christiane Güth, Christian Habekost, Christoph Hünermann, Usch Kiausch. Quelle: poetryweb.de

Herzlichen Glückwunsch!

Manchmal gibt es unglaubliche Zufälle. Der Text “Nicht ohne meine Hypophyse” liegt uns schon einige Zeit vor. Wir wussten nichts davon, dass Marietta diesen bei einem Wettbewerb eingereicht hat.

Montags ist unser Kolumnentag. Am Montag, den 25. Juli 2011, haben wir kurz nach Mitternacht redigierten Text unter der Überschrift: „Entschuldige, Schatz, du weißt doch, meine Hypophyse!“ veröffentlicht.

Und um 10:32 Uhr veröffentlicht poetryweb.de die Gewinner des jungen Literatur-Wettbewerbs – darunter Marietta Herzberger mit ihrem Text in der Kategorie “Innovation”. Gestern Abend stoßen wir über Facebook auf die gute Nachricht.

Die Jury ist gut besetzt : Die Autorin Christiane Güth, der Sprachwissenschaftler und Kabarettist Dr. Christian “Chako Habekost”, der Verlagsmanager Christoph Hünermann und die Kulturjournalistin Usch Kiausch haben die eingereichten Beiträge gesichtet und gewertet.

Die Gewinnerbeiträge werden in einem Buch veröffentlicht und auf der Frankfurter Buchmesse prämiert.

Die Gewinner des jungen Literaturportals, denen wir allesamt herzlich gratulieren, heißen wie folgt:

Innovation

1. Gedicht Nr. 2 über Marie – Stefan Müller
2. Kantinentisch – Michael Müller
3. Nicht ohne meine Hypophyse – Mari Etta

Kurzgeschichte

1. Ziel erreicht – Manuel Zerwas
2. Absurdes – Lina W.
3. Aufwachen um Kopf und Kragen – B.Z.

Lyrik

1. Der Humoris-Tisch – Liz Murphy
2. Bob Dylan – Kai Kraus
3. Konjunktivus permanens – Andreas Hecke

Einen schönen Tag wünschen Dir alle Mitarbeiter der Redaktion!

Anmerkung der Redaktion:
Alle Texte von Marietta Herzberger (die für uns aktuell über ihre Rauchentwöhnung schreibt) finden Sie, indem Sie bei der Suche rechts “Marietta” eingeben. Ebenfalls in der rechten Spalte finden Sie unter “Kategorien-Mariettas Kolumne” ihre Kolumnen sowie die Texte der anderen Autoren.

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Ein Mammut als Wegweiser – Kurt Oehlenschläger stiftete einen markanten Baum

Guten Tag!

Weinheim, 09. April 2011. (red/pm) Der Mann kann das Gras wachsen hören. Fast 50 Jahren lang arbeitete Kurt Oehlenschläger aus Weinheim als Gärtner. Gleich nach dem Krieg war er der erste Lehrling der Grafenfamilie von Wieser in Leutershausen, dann wechselte er in den Schau- und Sichtungsgarten Hermannshof – und blieb dort 45 Jahre lang bis zu seinem Ruhestand im Jahr 1996. Er war und ist ein Gärtner aus Leidenschaft – und ein Freund seiner Heimatstadt Weinheim, ihrer Parks, Gärten und Wälder.

Kurt Oehlenschläger stiftete der Stadt einen markanten Baum am Stadteingang

Kurt Oehlenschläger stiftet Mammutbaum.

Anlässlich seines 80. Geburtstages hatte der Mann nun eine echt riesige Idee: Er stiftete dem städtischen Grünflächenamt einen Mammutbaum. Der steht seit Mitte der Woche an einem markanten Ort, nämlich an der Kreuzung B 3/ Prankelstraße, quasi dem südlichen Tor in die Innenstadt.

Geschenk und Standort sind vom Jubilar nicht zufällig gewählt. „Ich bin ein Freund des Exotenwaldes, und dieser Mammutbaum soll den Weinheim-Besuchern den Weg dorthin weisen“, erklärte er. Im Exotenwald stehen bis zu 60 Meter hohe und rund 140 Jahre alte Mammutbäume. Irgendwann wird der „Prankel-Mammut“ genauso groß und sicherlich zu einem Weinheimer Wahrzeichen.

Der neue Mammutbaum ist zwar noch ein Baby, aber dennoch bereits 500 Kilo schwer und drei Meter hoch, so dass die Gärtner des Baubetriebshofs mit schwerem Gerät anrückten, um ihn in die Pflanzgrube zu setzen. Stadt-Mitarbeiter Mirko Schöbel hob den Baum mit dem Kran an den richtigen Platz, Georg Alles, städtischer Baumpfleger, sorgte für die fachgerechte Pflanzung. Kurt Oehlenschläger selbst ließ es sich nicht nehmen, tatkräftig und fachmännisch selbst Hand anzulegen. Dann wurde der Baumnachwuchs mit einem Kirschwasser „getauft“, damit nichts schiefgeht.

Einen schönen Tag wünscht
Das weinheimblog

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Fotostrecke: Bilder vom Frühling


Guten Tag!

Rhein-Neckar, 22. März 2011. Gestern hat der Frühling begonnen – allerdings zum letzten Mal am 21. März. Bis zum Jahr 2048 wird er auf der Nordhalbkugel am 20. März beginnen, danach im Wechsel am 19. oder 20. März. Wie auch immer – es regt sich Leben nach der Winterzeit. Unser Fotograf Robin Birr ist ein wenig durchs Gelände gestreift und hat sehr schöne Fotos gemacht./strong>

Und weil gute und schöne Nachrichten zur Zeit sehr rar sind, hoffen wir, dass seine Bilder Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, eine Freude machen.

Theodor Fontane dichtete:
„O schüttle ab den schweren Traum
und die lange Winterruh;
es wagt es der alte Apfelbaum,
Herze, wag-€™s auch du!“

In diesem Sinne.

Schöne Tage wünscht
Die Redaktion

P.S. Dieser Artikel steht in der Kategorie “Die gute Nachricht”. Wenn Sie gute Nachrichten für uns haben, schreiben Sie uns eine email . Haben Sie was schönes erlebt? Können Sie ein positives Ereignis schildern? Wir veröffentlichen gerne gute Nachrichten – von den “schlechten” gibt’s leider (besonders aktuell) genug.

Fotos: Robin Birr

fruehling_2011-1-von-20

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Rauchmelder rettet einer Schildkröte das Leben


Guten Tag!

Weinheim, 28. Januar 2011. Die Meldung klingt nur im ersten Moment wie eine “bunte Geschichte”. Die Feuerwehr Weinheim hat mit 30 Einsatzkräften das Leben einer Schildkröte gerettet. Dabei ist die “Story” todernst. Ein aufmerksamer Nachbar hört einen Rauchmelder, alarmiert die Feuerwehr, die kann einen beginnenden Schwelbrand im Keim ersticken – und rettet dabei das Leben der Schildkröte. Es hätte auch das von Menschen sein können. Abgesehen davon wurde ein großer Sachschaden verhindert.

Von Ralf Mittelbach

Die Feuerwehr Weinheim wurde am Donnerstagmittag gegen 13:45 Uhr zu einem Wohnungsbrand in den Haselnussweg gerufen. Ein aufmerksamer Nachbar hatte einen Rauchmelder in dem Mehrfamilienhaus und Brandgeruch wahrgenommen.

Durch den schnellen Notruf 112 konnte die Weinheimer Feuerwehr umgehend alarmiert werden. 30 Feuerwehrmänner und Frauen rückten mit zwei Löschfahrzeugen, der Drehleiter und dem Einsatzleitwagen zur Einsatzstelle aus. Beim Eintreffen der Feuerwehr hatten sich bereits alle Bewohner in Sicherheit gebracht, so dass sich die Einsatzkräfte auf die Brandbekämpfung konzentrieren konnten.

Um eine Ausbreitung des Brandrauchs zu verhindern, wurde an der Wohnungseingangstür ein mobiler Rauchverschluss gesetzt, bevor der erste Angriffstrupp mit Wasser am Rohr unter Atemschutz in die Wohnung vorging.

Ein Rauchmelder rettete dieser Schildkröte das Leben. Klingt lustig? Ist es nicht - es hätten auch Menschen gefährdet sein können. Bild: Feuerwehr Weinheim

Mit der Wärmebildkamera war der Brand schnell lokalisiert. Es stellte sich heraus, dass eine Lampe in einem Terrarium Rindenmulch zum Kokeln gebracht hatte. Durch die Wärmestrahlung war auch bereits das darunter befindliche Möbel in Brand geraten.

Eine Schildkröte, die sich in dem einen Terrarium befand, konnte gerade noch von der Feuerwehr gerettet werden. Der Kleinbrand konnte schnell gelöscht werden und die Wohnung mit Hilfe eines Lüfters entraucht werden.

Zur Vorsorge wurde dem Besitzer der Schildkröte empfohlen, mit dem sichtlich erschrockenen Tier einen Tierarzt aufzusuchen. Die Schildkröte kann ihrem Nachbarn dankbar sein, dass er den Rauchmelder hörte, den bereits kleine Mengen an Rauch können für Lebewesen tödlich sein.

Anmerkung der Redaktion:
Ralf Mittelbach ist Pressewart der Feuerwehr Weinheim .

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Die gute Nachricht: Kaffee als Danke-Schön


Guten Tag!

Weinheim, 10. Januar 2011. So kann ein neues Jahr gut beginnen. Mit Freundlichkeit. Und der Sorge füreinander. Ralf Mittelbach, Pressewart der Weinheimer Feuerwehr beschreibt in seinem Text eine gegenseitige Abhängigkeit von Fürsorge und Anerkennung des Einsatzs für andere. Der Text erzählt aus dem Leben, über die Realitäten und über Mitmenschlichkeit. Ein absoluter Lesetipp.

Text: Ralf Mittelbach, Fotos: local4u

Wenn auch sprichwörtlich alles Gute von oben kommt, so stimmte das dieser Tage eher nicht.

Denn was von oben kommt ist meistens nass, kalt und unheimlich schwer. Die Rede ist von Dachlawinen.

Nach dem starken Schneefall von Heiligabend, hat sich der Schnee witterungsbedingt recht lange gehalten.

Inzwischen haben sich auf den Dächern teilweise bedrohliche Eisplatten gebildet, die nun durch das Tauwetter auf die Straße stürzen.

Feuerwehr Weinheim beseitigt Eisplatten.

Ein Kaffee als Geste für dei Feuerwehr Weinheim - nachdem die gefährlichen Eisplatten beseitigt worden waren.

Generell ist die Feuerwehr nicht als Hausmeister der Hauseigentümer zu sehen, die verpflichtet ist, denn Schnee von den Dächern zu beseitigen. In erster Linie ist nämlich jeder selbst für sein Dach verantwortlich.

Die Feuerwehr wird nur bei Gefahr in Verzug tätig, wenn Gefahr für Menschen besteht. Meistens ist dies aber nicht der Fall und so kann die Gefahr mit Absperrmaßnahmen beseitigt werden.

Immer wieder kommt es vor, dass es als selbstverständlich angesehen wird, dass die Feuerwehr das Eis vom Dach entfernt. Am 02. Januar 2011 musste die freiwillige Feuerwehr Weinheim Abteilung Stadt unter der Leitung von Abteilungskommandant Patrick Müller wieder tätig werden.

Diesmal brachen fünf bis zehn Zentimeter dicke und teilweise Meter breite Eisschollen vom Weinheimer Museum und stürzten in die Fußgängerzone, wo viele nur durch Glück oder einen beherzten Sprung zur Seite dem Eis entkommen konnten.

Nachdem die Situation von der Feuerwehr erkundet wurde, war klar, dass man hier tätig werden musste, da es nicht möglich war, ohne weitere Gefährdung den Bereich zu sperren.

So mussten die zwölf Feuerwehrangehörigen mit der Drehleiter, Einreißhaken, Schippen und Besen das Eis entfernen.

Eine nette Geste und keine Selbstverständlichkeit, kam vom Museum.

Denn die Mitarbeiter luden die ehrenamtlichen Feuerwehrmänner zu einer wärmenden Tasse Kaffee ein, was bei der kalten Witterung gerne angenommen wurde.

Immerhin ein Anerkennung für die eingesetzten Kräfte, die über zwei Stunden im Einsatz waren. Denn die Mitarbeiter sahen den unermüdlichen Einsatz der Wehr nicht als „selbstverständlich“ an.

Viel Freude mit den Fotos!
Alle Fotos: local4u