Sonntag, 27. November 2011 (23:00 Uhr)

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Waldbrand in Lützelsachsen und Gartenhausbrand in Nächstenbach

Waldbrand in Lützelsachsen. Foto: Feuerwehr.

Weinheim, 20. November 2011. (red/fw) Am Samstag wurde das Ehrenamt wieder auf eine harte Probe gestellt. Gleich 3 Einsätze mussten die freiwilligen Feuerwehrmänner und Frauen am Samstag abarbeiten, getreu ihrem Motto:“ Unsere Freizeit für ihre Sicherheit“.

Von Ralf Mittelbach

Aus bisher ungeklärter Ursache war es kurz vor 14 Uhr zu einem kleinen Waldbrand in Lützelsachsen gekommen. Oberhalb des Dornbachweg brannten circa 30m² Waldfläche und 12m³ aufgesetztes Brennholz. Die Feuerwehr Weinheim Abteilung Lützelsachsen – Hohensachsen musste mit mehreren Trupps unter Atemschutz das Feuer bekämpfen. Außerdem wurden die Abteilungen Stadt und Sulzbach mit wasserführenden Fahrzeugen nachalarmiert um den Brand in den Griff zu bekommen. Durch den massiven Wassereinsatz konnte eine weitere Ausbreitung verhindert werden und das Feuer nach einer Stunde gelöscht werden. Die Einsatzstelle wurde der Polizei übergeben.

Kurz nach 16:00 Uhr wurde im Marc Aurel Weg ein Gartenhüttenbrand gemeldet. Die Abteilung Stadt rückte mit drei Löschfahrzeugen aus und konnte den Brand löschen. Nach ersten Erkenntnissen dürfte der Brand durch zündelnde Kinder ausgelöst wurden sein. Die Polizei Weinheim hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.

Ein lautes Zischen aus einer Gasstation Theodor Heuss Straße, Ecke Konrad Adenauer Straße erschreckte aufmerksame Bürger am Samstagabend. Da ein Gasaustritt nicht ausgeschlossen werden konnte, rückte der Gefahrgutzug der Abteilung Stadt aus. Nachdem die Einsatzstelle gesichert, gesperrt und ausgeleuchtet wurde, begannen erste Trupps mit Messungen an der Gasstation. Parallel dazu wurden die Stadtwerke Weinheim zur Einsatzstelle gerufen. Schnell konnte allerdings Entwarnung gegeben werden, denn es war zu keinem Gasaustritt gekommen. Laut Aussage der Mitarbeiter der Stadtwerke Weinheim, kann das laute Zischgeräusch kurzzeitig entstehen, wenn es zu einem zweitweise höheren Verbrauch an Erdgas kommt. Die Feuerwehr Weinheim konnte den Einsatz abbrechen und die Einsatzstelle an die Stadtwerke Weinheim übergeben.

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Studie zum “Weinheimer Frauenverhör” gewann Geschichtswettbewerb

Die Weinheimer Schülerin Constanze Wollenweber wurde mit dem Ersten Preis beim Geschichtswettbewerb auf Bundesebene ausgezeichnet

Die Weinheimer Schülerin Constanze Wollenweber. Foto: David Ausserhofer.

Guten Tag!

Weinheim, 20. November 2011. (red/pm) 1.152 Arbeiten wurden beim Geschichtswettbewerb eingereicht. Fünf Beiträge wurden mit einem Ersten Preis und 2.000 Euro ausgezeichnet. Dazu gehörte auch der Beitrag der Weinheimer Schülerin Constanze Wollenweber.

Information der Stadt Weinheim/Körber-Stiftung:

Die Weinheimer Schülerin Constanze Wollenweber (12. Klasse, Werner Heisenberg-Gymnasium) gehört nach ihrem Erfolg beim Landesentscheid im September jetzt auch auf Bundesebene des Geschichtswettbewerbes des Bundespräsidenten zu den Preisträgern. Das Thema lautete wieder: “Haben Sie abgetrieben? Das große Frauenverhör von Weinheim”. Die Ehrung fand am Freitag, 18. November 2011 auf Schloss Bellevue statt.

In der badischen Kleinstadt Weinheim wurden 1951 rund 200 Frauen, die eine Fehlgeburt erlitten hatten, von der Polizei vorgeladen. Die Staatsanwaltschaft vermutete illegale Lohnabtreibungen. In der Bevölkerung und der zeitgenössischen Presse wurde die Polizeiaktion stark kritisiert. Die Meldepflicht bei Fehlgeburten wurde nur wenige Monate später rechtlich aufgehoben.

Neben ihrer wissenschaftlichen Studie verfasste die 18-jährige Constanze Wollenweber einen Kurzroman. Aus Sicht der Bundesjury gelang ihr dabei eine Arbeit, die sich “durch ein hohes Maß an Reflexion und eine herausragende sprachliche Leistung auszeichnet”.

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Engagiert für den Ausstieg aus Stuttgart 21

Der Krimiautor Wolfgang Schorlau liest in Weinheim

Guten Tag!

Weinheim, 18. November 2011. (red/pm) Der Stuttgarter Krimiautor Wolfgang Schorlau liest aus seinem neuesten Buch “Die letzte Flucht” im Alten Rathaus. Schorlau kommt auf Einladung des Bergsträßer Bündnisses „Ja zum Ausstieg aus S21“ zur Lesung nach Weinheim.

Information des Bündnis90/Die Grünen:

Wolfgang Schorlau. Bild: Heike Schiller.

“Wolfgang Schorlau ist einer der bekanntesten deutschen Krimi-Autoren, der sich insbesondere mit politischen Kriminalromanen einen Namen gemacht hat. Seine bekanntesten Titel sind „Fremde Wasser“ oder „Brennende Kälte“ und haben stets einen hoch brisanten politischen Hintergrund. Schorlau lebt und arbeitet in Stuttgart und ist in der großen Bürgerbewegung gegen „Stuttgart 21“ engagiert.

In seinem neuen Roman „Die letzte Flucht“ wendet sich Wolfgang Schorlau einem wichtigen Thema zu, dem Gesundheitswesen. Schorlaus bekannte Romanfigur Georg Dengler, ehemalige Zielfahnder des Bundeskriminalamts, ermittelt in der Anklagesache gegen den bekannten Medizinforscher Prof. Dr. Bernhard Voss. Offensichtlich hat jemand versucht, dem renommierten Wissenschaftler ein Verbrechen anzuhängen? In gleichem Maß, wie Georg Dengler Schritt für Schritt ein unfassbares Verbrechen aufdeckt, enthüllt der Autor, wie real die Gefahren durch eine übermächtige Pharmaindustrie bereits geworden sind.

Fast beiläufig erzählt er auch eine Geschichte über Stuttgart 21. Denglers Sohn Jakob ist im Widerstand gegen das Bahnprojekt aktiv. Voller Sorge versucht Dengler, ihm dies auszureden. Plötzlich befinden sich beide mitten im Hexenkessel des “Schwarzen Donnertag” im Stuttgarter Schlosspark.

Schorlau kommt auf Einladung des Bergsträßer Bündnisses „Ja zum Ausstieg aus S21“ zur Lesung nach Weinheim. Das Bündnis lädt die Bürgerschaft und alle Interessierten sehr herzlich zu dieser Veranstaltung ein.”

Info: Stuttgart 21 – jetzt entscheidet das Volk. Der Krimiautor Wolfgang Schorlau liest aus seinem neuesten Buch „Die letzte Flucht“. Mittwoch, 23. November 2011, 20 Uhr, Weinheim, Bürgersaal im Alten Rathaus (Marktplatz).

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Die Weststadt ist auf Augenhöhe

Stimmungsvolle Feier zum 75-jährigen Bestehen des Stadtteils – Landesehrung für Siedlergemeinschaft

OB Bernhard beim Festabend zum 75-jährigen Bestehen der Weststadt.

Guten Tag!

Weinheim, 17. November 2011. (red/pm) Feierliches Jubiläum zum 75-jährigen Bestehen des Weinheimer Stadtteils Weststadt. Die Siedlergemeinschaft bekam die Goldene Ehrenurkunde überreicht.

Information der Stadt Weinheim:

“Als modern aufgestellten Stadtteil mit eigener Identität und hoher Lebensqualität hat Weinheims Oberbürgermeister Heiner Bernhard jetzt die Weinheimer Weststadt gewürdigt. Der Rathauschef war Gastgeber und Hauptredner bei der Jubiläumsfeier zum 75-jährigen Bestehen des größten Weinheimer Stadtteils im Rolf-Engelbrecht-Haus. „Aufgeschaut zur Innenstadt, also jenem Teil Weinheims, der oberhalb der Bahnschienen liegt“, fasste Bernhard zusammen, „wird höchstens noch aus rein topographischen Gründen, ansonsten befindet man sich längst auf Augenhöhe“.

OB Bernhard verwies auf das historisch richtige Datum, in diesem November das Weststadt-Jubiläum zu feiern. Denn es war im Oktober und November 1936, also fast exakt vor 75 Jahren, als die Siedlung in Weinheim entstanden ist. Die Siedlung sei nicht nur die Keimzelle und der Mittelpunkt der Weinheimer Weststadt, so der OB, sie sei damals auch die erste geordnete Besiedlung des Weinheimer Westens gewesen.

Goldene Ehrenurkunde für 75-jähriges Bestehen

Die Siedlergemeinschaft, die daher genauso alt ist wie die Siedlung selbst, bekam vom Landesverband die Goldene Ehrenurkunde für 75-jähriges Bestehen überreicht. Vorsitzender Reinhold Kreckel nahm die Urkunde aus den Händen von Charlotte Günther, Mitglied des Landesvorstandes, entgegen.

Es sei eine historische Tatsache, so Heiner Bernhard, dass die „Dietrich-Eckart-Siedlung“ zu dieser Zeit aus dem nationalsozialistischen Siedlungsgedanken erwachsen war. Er betonte: „Es wäre aber völlig falsch, aus dieser historischen Tatsache heraus, die Siedler der ersten Stunde in die Nähe nationalsozialistischen Gedankengutes zu rücken. In den meisten Fällen war es gerade umgekehrt.“ Nach dem Krieg, als die Weststadt zu wachsen begann, wurde die Siedlergemeinschaft zum Aktivposten des sozialen Lebens und des sich aufbauenden Gemeinwesens, bescheinigte das Stadtoberhaupt. Außerordentlich aufrechte Demokraten seien daraus erwachsen und haben Weinheim zunehmend politisch gestaltet. Der OB nannte Paul Vollrath, vor allem aber Ehrenbürger Wolfgang Daffinger, der selbst am Abend anwesend war und ein Grußwort an die Festgäste richtete.

Der OB skizzierte das Wachstum des Weinheimer Westens in Stichworten: 1949 siedelte sich am Händelknoten das erste Unternehmen an. In den 50er Jahren begann die Bebauung südlich der OEG-Schienen und nach Norden in Richtung B 38 – die stark wachsende Bevölkerung wurde in Weinheims Westen aufgenommen.

“Banane – fast ein Denkmal aus einer vergangenen Zeit”

Bernhard: „So war es nur eine logische Konsequenz, dass Weinheim im Jahre 1956 zur Großen Kreisstadt erhoben worden ist. Ohne die Ausdehnung in den Westen wäre das wohl nicht geschehen.“ Das Wachstum war lange rasant und ungebremst, 1963 wurde mit der Kuhweide-Siedlung begonnen, 1971 die berühmte „Banane“ mit 17 Stockwerken gebaut – „heute fast ein Denkmal aus einer vergangenen Zeit“, so das Stadtoberhaupt.

1950 und 1957 entstanden zunächst die Johann-Sebastian-Bach-Schule, dann die Albert Schweitzer-Schule. Heiner Bernhard ging auch auf die Entwicklung der Multschule ein, die vor 40 Jahren als Modellschule des Landes den Schulstandort Weinheim im ganzen Land bekannt gemacht hat, hin zum heutigen Dietrich-Bonhoeffer-Schulverbund. Und er erinnerte daran, dass seinerzeit Pädagogen wegen dieser Modellschule nach Weinheim geradezu gepilgert sind.

Der OB würdigte auch die Rolle des Vereins „Pro West Weinheim“ in den letzten vier Jahren seit seiner Gründung. „Ohne das Engagement des Weststadtvereins würden wir heute dieses Fest nicht feiern, zumindest nicht so, wie wir es heute tun“, bescheinigte der OB. Der Weststadt-Verein war auch für die Organisaton des Abends zuständig. Vorsitzende Stella Kirgiane-Efremidis überreichte dem Oberbürgermeister das erste Exemplar der Festschrift und symbolisch die Druckplatte des Buchumschlags.”

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Die Stadtteile feiern wieder Weihnachten

Am 26. und 27. November geht’s in der Weststadt los – Noch Gruppen für das Bühnenprogramm gesucht

Weihnachtsmarkt in der Weststadt.

Guten Tag!

Weinheim, 15. November 2011. (red/pm) Zum fünften Mal, am ersten Adventswochenende, 26. und 27. November, findet der Weststadtweihnachtsmarkt statt. Kleiner Odenwälder Weihnachtsmarkt in Oberflockenbach. Großer Weinheimer Weihnachtsmarkt am zweiten, dritten und vierten Adventswochende rund um den Marktplatz. Weiterlesen…

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Elf Trauungen am 11.11.11

Heiraten im Weinheimer Standesamt ist äußerst beliebt - nicht nur am 11.11.11.

Guten Tag!

Weinheim, 14. November 2011. (red/pm) Großer Andrang herrschte am 11.11.11 auf dem Standesamt. Weinheim ist landesweit die Stadt mit den meisten Trauungen im Verhältnis zur Einwohnerzahl.

Information der Stadt Weinheim:

“Der 11. November 2011, also der 11.11.11, ist wieder eine liebend gern genommene „Schnapszahl“ bei Brautpaaren. In Weinheim an der Bergstraße kommt es am Freitag, 11. November, aber zu weiteren Kuriositäten: An einem Tag finden im Rathausturm des Weinheimer Schlosses nämlich genau elf Trauungen statt. Standesamtsleiterin Ulrike Palm und zwei weitere Standesbeamte teilen sich in zwei Räumen die Zeremonien.

Ein Elferrat des örtlichen Karnelvalsvereins heiratet seine Liebste um Punkt 10.30 Uhr, so dass die Narren der „Pantoffelhelden“ um 11.11 Uhr frisch vermählt die Korken knallen lassen können. Die 43 000 Einwohner große Kreisstadt Weinheim an der Bergstraße ist landesweit die Stadt mit den meisten Trauungen im Verhältnis zur Einwohnerzahl. Rund 450 Paare heiraten dort im Jahr und nutzen die schöne Zweiburgenstadt, um den schönsten Tag ihres Lebens zu feiern.

Auch bei elf Trauungen an einem Tag kommen die Weinheimer Standesbeamtinnen nicht in Stress. Am 7.7.07 war der Andrang sogar schon mal größer.”

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