Freitag, 25. April 2014

Sicherheit für Radfahrer

Fahrradfahren immer nur rechts

Auf der falschen Seite zu fahren kann gefährlich werden. (Bild: Stadt Weinheim)

Weinheim, 13. April 2013. (red/pm) . Die Stadt Weinheim weist aktuell darauf hin, dass das Fahren in falscher Richtung auf dem Radweg nicht erlaubt ist. Insbesondere schmalere Radfahrstreifen sind für den Begegnungsverkehr nicht mehr verkehrssicher. [Weiterlesen...]

WUB

Unterstützerkreis Berufsstart nimmt weitere ehrenamtliche Paten auf

Die WUB-Paten im Jahr 2013. (Bild: Stadt Weinheim/rk)

Weinheim, 23. März 2013. (red/pm) Nicht immer ist der Weg in ein erfolgreiches Berufsleben einfach und direkt greifbar. Der Weinheimer Unterstützerkreis Berufsstart greift Jugendlichen deshalb mit ehrenamtlichen Paten unter die Arme. Erfolgreich, wie einige Fallbeispiele zeigen. [Weiterlesen...]

Im Mai geht’s in die Normandie

DBS-Gastschüler aus Neufchatel-en-Bray im Rathaus empfangen

Die Austauschschüler zeigten sich von Weinheim angetan. (Bild: Stadt Weinheim)

Weinheim, 16. März 2013. (red/pm) Im Rahmen eines Schüleraustausches besuchten Schüler aus Frankreich unter anderem Weinheim. Stadträtin Kramer präsentierte den Schülern dabei unter anderem das fürstliche Trauzimmer. Im Mai werden Schüler aus Weinheim in Frankreich zu Gast sein. [Weiterlesen...]

Rauchmelder löst im Dachgeschoss aus

Feuerwehr entlarvt Mittagssonne als Brandstifter

Die Feuerwehr während des Einsatzes. (Bild: Sebastian Singer)

Weinheim, 10. März 2013. (red/pm) Am gestrigen Samstag, 09. März, wurde die Feuerwehr Weinheim Abteilung Stadt zu einer starken Rauchentwicklung in die Blücherstraße gerufen. Ein Brandherd war zuerst nicht zu entdecken. Erst bei einer intensiven Suche konnte man feststellen, dass die Mittagssonne durch ein Dachfenster auf eine gebrochene Glaskugel schien, die wiederum Papier entzündet hatte. [Weiterlesen...]

Von wegen „Generation Null Bock“

Wahl zum Weinheimer Jugendgemeinderat ist im Gange

Die Kandidaten für die Wahl zum Jugendgemeinderat. (Bild:Stadt Weinheim)

Weinheim, 09. März 2013. (red/pm) Seit dem vergangenen Freitag, 08. März, läuft in Weinheim die erste Wahl zum Jugendgemeinderat. Ein bunt gemischtes Feld an Kandidaten verspricht verschiedene Positionen. [Weiterlesen...]

Unaufschiebare Kanalarbeiten

Zufahrt zum Friedhof Hohensachsen gesperrt

Weinheim, 09. März 2013. (red/pm) Aufgrund von dringenden Kanalarbeiten ist die Zufahrt zum Friedhof Hohensachsen über die Sepp-Herberger-Straße vorübergehend gesperrt. [Weiterlesen...]

Flotter Flitzer fährt mit Strom

Stadtwerke Weinheim erproben Elektroauto im Alltag

Nicht zu übersehen ist der neue Elektrosmart der Stadtwerke Weinheim – Ökostrom treibt ihn an, nicht Muskelkraft, wie das Design glauben machen will. Im Bild: Oberbürgermeister Heiner Bernhard und Stadtwerke-Chef Peter Krämer nach ihrer Probefahrt.

Weinheim, 09. März 2013. (red/pm) Alternative Mobilitätssysteme werden in den kommenden Jahren immer stärker auf den Markt drängen. Die Stadt Weinheim versucht sich bereits jetzt mit einem Elektroauto. Die bisherige Resonanz ist dabei positiv. [Weiterlesen...]

200 Besucher im Kino-Saal des Modernen Theaters erhielten Antworten

„Wie ticken Jugendliche?“

Wie ticken Jugendliche? Keine einfach zu beantwortende Frage. (Bild: Stadt Weinheim)
Wie ticken Jugendliche? Keine einfach zu beantwortende Frage. (Bild: Stadt Weinheim)

Wie ticken Jugendliche? Keine einfach zu beantwortende Frage. (Bild: Stadt Weinheim)

Weinheim, 24. Februar 2013. (red/pm) Um Jugendliche zu verstehen, muss man ihre Welt kennen. Einblicke in diese lieferte eine Fachveranstaltung im Kino-Sall des Modernen Theaters.

Information der Stadt Weinheim:

“Welches Tattoo trägt Teenie-Star Justin Bieber am Fußknöchel? Und wie heißt der Wirt in der Stammkneipe von Homer Simpson? Wer darauf Antworten weiß, ist ein wahrer Kenner der Jugend. Fragen wie diese wurden jetzt bei einer außergewöhnlichen Veranstaltung im voll besetzten Kino-Saal des Modernen Theater gestellt und im Rahmen eines Ratespiels „Wer wird Millionär?“ beantwortet. Moderator war freilich nicht Günter Jauch, sondern Peter Martin Thomas, einer der fackundigsten deutschen Pädagogen und Milieuforscher, unter anderem Mitverfasser der aktuellen Sinus-Jugendstudie. Die Veranstaltung, organisiert vom Kommunalen Übergangsmanagement in Kooperation mit dem Stadtjugendring und der Fachstelle für Bürgerschaftliches Engagement am Übergang Schule-Beruf bei Job Central, wurde zu einem Höhepunkt für die Bildungsregion und den Bildungsstandort Weinheim. Und gleichzeitig zum Beweis, wie stark das Netzwerk ist, das sich in den letzten Jahren in Weinheim beim Thema Bildung entwickelt hat.
„Wir sind überwältig von der positiven Resonanz, das Thema unserer Fachveranstaltung hat offenbar einen Nerv getroffen und der hochklassige Referent hat die Erwartungen mehr als erfüllt“, so zogen Dr. Susanne Felger vom Kommunalen Übergangsmanagement Schule-Beruf der Stadt Weinheim und Jürgen Holzwarth vom Stadtjugendring noch am Abend ihre Bilanz. Das „Moderne Theater“ war voll besetzt, als rund 200 Besucher – darunter auch Oberbürgermeister Heiner Bernhard – drei Stunden lang den Ausführungen von Peter Martin Thomas lauschten. Die Veranstaltung richtete sich an Personen, die beruflich oder auch ehrenamtlich mit Jugendlichen zu tun haben und das Referat beschäftigte sich – noch mehr als bei einem ersten Besuch Thomas’ vor zwei Jahren – mit dem Blick von Jugendlichen auf Schule und Bildung. Zu den Teilnehmern gehörten Pädagogen aus der ganzen Region.
Thomas präsentierte die wissenschaftlichen Ergebnisse der Sinus-Studie zu Jugendmilieus kurzweilig und anschaulich; er führte die Zuhörer durch die verschiedensten Jugendmilieus, gab Einblick in deren Orientierungen und Selbstinszenierungen mittels Musik, Mode, Freizeitgestaltung, in ihre Wertvorstellungen, ihre Lebensgefühl, ihre Lebensziele und ihre Engagementbereitschaft. „Ich habe viel gelernt und viel gelacht. Das erlebe ich nicht oft in dieser Kombination“, meldete eine begeisterte Besucherin.
Auch OB Bernhard hatte sichtlich Gefallen an dem Fachvortrag: „Im Ergebnis werden sich die Zuhörer vor allem die Botschaft erinnern, Jugend ist Vielfalt“, fasste er zusammen, „und Pädagogen wie Ehrenamtliche müssen sich anstrengen die jungen Leute zu verstehen, nur mit ernsthaftem Interesse, Offenheit und Wertschätzung gelingt es, diese auf dem Weg in ein eigenständiges Leben zu begleiten.“ Der Rathauschef kam übrigens beim „Millionär“-Spiel in die Endrunde. Er wusste: Justin Biebers Tattoo zeigt Betende Hände und Homer Simpsons Wirt heißt Moe. “

Flächenrecyclingpreis Baden-Württemberg

Architektenkammer würdigt AWO-Neubau

Das neue Gebäude im Müllheimer Tal. (Bild: Stadt Weinheim)

Das neue Gebäude im Müllheimer Tal. (Bild: Stadt Weinheim)

Das neue Gebäude im Müllheimer Tal. (Bild: Stadt Weinheim)

Weinheim, 23. Februar 2013. (red/pm) Für den Neubau des AWO-Kreisverbandes der “Sozialen Dienste” in Weinheim wurde der Stadt der “Flächenrecyclingpreis Baden-Württemberg” verliehen. Die Jury lobte den Bau dabei als “neuen kulturellen und gesellschaftlichen Mittelpunkt”.

Information der Stadt Weinheim:

“„Innenentwicklung – nachhaltig und zukunftsfähig“. So lautet das Motto des „Flächenrecyclingpreises Baden Württemberg. Aus Alt mach’ Neu, aus Industrie modernes Wohnen, aus schmutzigen Altlasten eine saubere und energie-effiziente Nutzung. Diese Kriterien treffen auf den Neubau des AWO-Kreisverbandes, der „Sozialen Dienste“ in Weinheim im Müllheimer Tal, besonders zu. Das befand jetzt (am Freitag, 22. Februar) eine hochkarätig besetzte Jury in Stuttgart.
Im Rahmen der Verleihung des „Flächenrecyclingpreis Baden-Württemberg“ im Haus der Landesbausparkasse in Stuttgart nahm eine kleine Delegation aus Weinheim eine offizielle Würdigung des Projektes entgegen. Zuvor war der AWO-Neubau, der aus der Feder des Weinheimer Architekten Constantin Görtz stammt, unter die vier interessantesten Projekte des Landes nominiert worden. Der Preis wird unter anderem ausgelobt von der Architektenkammer Baden-Württemberg und dem Ministerium für Verkehr und Infrastruktur.
Den ersten Preis bekam die Stadt Ravensburg mit einem Innenstadtprojekt. Weinheim war als einzige nordbadische Stadt nominiert gewesen.
Der Standort, auf dem heute das moderne Sozialzentrum steht, war zuvor Jahrhunderte lang intensiv industriell genutzt worden. Unter anderem wurden dort im 19. Jahrhundert landwirtschaftliche Geräte hergestellt. In dieser Zeit wurden dort eine Schmiede und ein Schmelzofen betrieben. Später errichtete die Firma Freudenberg einen Fellspeicher für die Gerberei. Wegen dieser Vorgeschichte hatte die Sanierung von Altlasten beim Bau natürlich einen besonderen Stellenwert.
„Das Projekt zeigt positiv auf, wie nach einer beispielhaften Bodensanierung eine vorbelastete Brachfläche einer neuen Nutzung zugeführt werden kann“, urteilte die Jury. Architekt Görtz, der für die Altlastensanierung verantwortliche Dr. Christoph Girmond, AWO-Kreisgeschäftsführer Manfred Weißkopf und Sven-Patrick Marx, Leiter des Amtes für Stadtentwicklung, nahmen die Auszeichnung entgegen. „Sie bedeutet für uns eine Bestätigung und Herausforderung, weitere innovative und nachhaltige Planungen zu unterstützen und die Weiterentwicklung der Stadtbaukultur Weinheims weiter zu fördern“, so der Stadtplaner.
Sie betonten, dass die Würdigung allen am Bau beteiligten Akteuren gebühre. Neben dem Büro Görtz & Fritz Architekten waren dies dseweiteren das Hydrologisches Büro Dr. Berg und Dr. Girmond GmbH, Hirschberg, Institut für chemische Analytik GmbH, Leipzig, die Firma M. Engelhorn GmbH & Co. KG, Leimen, die Freudenberg Immobilien Management GmbH, das Bauunternehmen Streib GmbH & Co.KG, Mannheim sowie die Firma Schwöbel Garten- und Landschaftsbau, Viernheim.
In der Begründung zur Würdigung heißt es weiter: „Das ansprechende Quartierszentrum trägt aufgrund seiner multifunktionalen Nutzung aus betreutem Wohnen, Kinderkrippe, Dienstleistungs- und Begegnungszentrum zudem aktiv zu einer zukunftsfähigen kommunalen Siedlungsentwicklung bei. Durch die Nähe zur Altstadt und die gute verkehrliche Anbindung entstand für die in der Umgebung vorhandene Wohn- und Mischnutzung ein neuer gesellschaftlicher und kultureller Mittelpunkt. Darüber hinaus zeichnet sich das Gebäude durch eine intelligent geplante energieeffiziente und langlebige Bauweise aus, die im Sinne einer nachhaltigen, klima- und ressourcenschonenden Entwicklung beispielhaft ist.“ “

Bauarbeiten in der Ehretstraße

Stadtwerke Weinheim erneuern Trinkwasserleitung

Weinheim, 17. Februar 2013. (red/pm) Im Zuge von Sanierungsarbeiten tauschen die Stadtwerke Weinheim ab kommenden Montag, 18. Februar 2013, die Trinkwasserleitungen in der Ehretstraße aus. Hierbei kommt es zu einer Vollsperrung der Straße.

Presseinformation der Stadt Weinheim:

“Die Ehretstraße ist ab Montag, 18. Februar, für den Durchgangsverkehr komplett gesperrt. Die Stadtwerke Weinheim tauschen dort die Trinkwasserleitung aus. Eine Umleitung für den Verkehr wird ausgeschildert. Für die Anlieger sind die Zufahrten zu Ihren Grundstücken von beiden Seiten bis zur jeweiligen Tagesbaustelle möglich. „Die Baustelle beginnt am Montag an der Kreuzung Dr.-Bender-Straße und hat eine Länge von rund 50 Metern. Alle vier bis fünf Tage wandert sie ein Stück weiter nördlich“, erklärt Herbert Hutter, Betriebsleiter bei den Stadtwerken Weinheim. Bis zum 15. März sollten die Arbeiten abgeschlossen sein.

Im Vorfeld der Baumaßnahme informierte das Unternehmen die Anwohner auch schriftlich. „Wir arbeiten so zügig wie möglich, um die Einschränkungen für Sie möglichst gering zu halten“, verspricht Herbert Hutter. „Ganz ohne wird es jedoch nicht gehen. Dafür bitten wir um Ihr Verständnis.“ Für Fragen steht er telefonisch unter 06201/106-205 zur Verfügung.”

Notrufe richtig absetzen

Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr suchen erfolglos Verletzten

Weinheim, 10. Februar 2013. (red/pm) Aufgrund eines Fehlalarms am vergangenen Freitag weist die Feuerwehr Weinheim aktuell auf einige grundlegende Aspekte beim Absetzen eines Notrufs hin.

Information der Feuerwehr Weinheim

“Kurz nach 18 Uhr wurden die Helfer vor Ort Einheit der Feuerwehr Weinheim Abteilung Stadt am Freitagabend, gemeinsam mit Rettungsdienst und Polizei zu einem unklaren Notfall auf die Mannheimer Straße gerufen. Ein Anrufer meldete, dass zwischen der Tankstelle und dem Lildl Markt eine Person auf der Straße liegen würde. Die Feuerwehrsanitäter waren als erstes an der Einsatzstelle und konnten nichts finden. Polizei und Rettungsdienst trafen kurz danach ein und so wurde der komplette Händelknoten abgesucht. Weder der Anrufer, noch die verletzte Person konnte gefunden werden. Die Leitstelle versuchte den Anrufer zurück zurufen, was aber nicht gleich gelang. Daher schickte die Leitstelle die Fahrzeuge in die Grundelbachstraße um sicher zu gehen, dass nicht der dortige Lidl Markt gemeint ist, zumal dort auch eine Tankstelle in unmittelbarer Nähe ist. Auch hier Fehlanzeige. Inzwischen konnte wurde der Anrufer erreicht und bestätigte, das die Einsatzstelle doch am Händelknoten sein muss. Der Rettungsdienst fuhr darauf den Bereitstellungsraum Lidl Parkplatz an und die Polizei kontrollierte noch einmal Breitwieser Weg, Händelstraße und Fichtestraße. Die Feuerwehr überprüfte die Parkanlage an der Haltestelle „Händelstraße“ und den Bereich Cavaillionstraße. Inzwischen wurde der Anrufer ausfindig gemacht und eine Streife der Polizei Weinheim konnte den Sachverhalt vor Ort klären. Feuerwehr und Rettungsdienst konnten den Einsatz abbrechen. Solche Einsätze sind leider keine Seltenheit. Immer wieder kommt es vor, dass Notrufe abgesetzt werden, ohne auf Hilfe zu warten. Das erschwert die Arbeit von Feuerwehr und Rettungsdienst. Eventuell geht dadurch auch wertvolle Zeit verloren wenn man Einsatzstellen erst suchen muss. Daher ist es wichtig, nach absetzen eines Notruf auch auf die Helfer zu warten, sich bemerkbar zu machen und Sie einzuweisen. Dies betrifft gerade Häuser, die hintereinander gebaut sind und Unterhausnummern haben wie a,b,c oder Eckhäuser, die eventuell ihren Hauseingang in einer anderen Straße haben.

Wenn Sie einen medizinischen Notfall oder die Feuerwehr benötigen, rufen Sie den Notruf 112 an. Wenn Sie die Polizei benötigen, rufen Sie die 110 an.

Was Sie beim Notruf wissen und beantworten müssen:

  • Wo ist es passiert?

Geben Sie die genau Ortsangabe, den Ort, Stadtteil, Straße und die Hausnummer und ergänzende Angaben an. Wenn sie am Unfallort fremd sind, fragen sie Ortsansässige und bitten um Hilfe bei der Ortsbestimmung. Je genauer die Ortsangabe, desto weniger Zeit verbringen die Einsatzkräfte mit dem Suchen nach der Einsatzstelle.

  • Was ist passiert?

Umschreiben Sie das Ereignis bitte in kurzen prägnanten Stichworten, zum Beispiel Verkehrsunfall, bewusstlose Person, Feuer oder Explosion.

  • Wie viele Verletze/Erkrankte?

Bitte teilen Sie möglichst genau die Anzahl der Verletzten mit, bei größeren Unfällen reicht eine wohl überlegte Schätzung aus. Bitte über- oder untertreiben Sie nicht. Die Leitstelle Rhein Neckar macht sich durch ihre Meldung ein Bild und entscheidet wie viele Rettungsmittel geschickt werden.

  • Welche Art der Verletzung?

Bitte nennen Sie uns auch die Art der Verletzung, damit gegebenenfalls weitere geeignete Einsatzmittel gleich mitgeschickt werden können.

  • Wer meldet das Ereignis?

Wichtig ist, dass Sie ihren Namen und eine Rückrufnummer für Nachfragen nennen. und falls möglich bleiben Sie in Reichweite dieses Apparates. Erwarten Sie unsere Einsatzkräfte zwecks gezielter Einweisung. Erste Hilfe und Eigenschutz geht aber in jedem Fall vor.”

Institutstraße/Rote Turm-Straße

Sommertagszug führt wieder „obenrum“

Weinheim, 09. Februar 2013. (red/pm) Am Sonntag, 10. März 2013, feiert Weinheim seinen traditionellen Sommertagszug. Auch in diesem Jahr werden wieder rund 3.000 Teilnehmer erwartet.

Information der Stadt Weinheim:

“Am Sonntag, 10. März, hat Väterchen Frost keine Chance mehr und der Frühling kann sich nicht länger drücken. Denn an diesem Sonntag „Laetare“ feiert Weinheim seinen traditionellen Sommertagszug. Es wird wieder der größte Umzug seiner Art an der ganzen Bergstraße sein. Die Anmeldefrist ist abgeschlossen, das Sommertagskomitee stellte jetzt die letzten organisatorischen Weichen. Wieder werden rund 3000 Teilnehmer erwartet, die meisten davon Kinder aus Weinheimer Kindergärten und Schulen. Die Vorbereitungen biegen jetzt in die Endphase ein, wie Kulturbüro-Leiter Gunnar Fuchs den Komitee-Mitgliedern erläuterte.
Zum Vormerken: Die Aufstellung des Zuges erfolgt wieder um 13.30 Uhr in der Grundelbachstraße mit Spitze zum Petersplatz. Um 14 Uhr marschiert
der Zug in Richtung Marktplatz los. Wie im letzten Jahr, so verläuft die Zugstrecke auch diesmal anders als früher. Denn schon Anfang März beginnen in der Fußgängerzone wieder Straßenbauarbeiten – für den letzten von drei Teilabschnitten. In der Bahnhofstraße vor dem Denkmal wird wieder Radiomoderator Frank Schuhmacher gemeinsam mit dem Sommertagsexperten Karl Lohrbächer den Zug live kommentieren.
Die Strecke verläuft dann ab der „Weinheimer Reiterin“ am Karlsberg durch die Institutstraße (also nicht durch die Fußgängerzone), biegt am Notariat rechts hoch in die Rote Turm-Straße ein, geht am Roten Turm vorbei und landet von oben am Marktplatz. „Diese Streckenführung hat sich bewährt“, berichtete Gunnar Fuchs.
Günter Fritz, der seit Jahren die Sommertagsplaketten herstellt (diesmal mit einem Stiefmütterchen-Motiv), berichtete, dass er auch neue Werbetafeln bemalt hat, die in der kommenden Woche an den Stadteingängen befestigt werden. Auch die Sommer- und Winterfiguren, die den Zug anführen, bekommen ein moderneres „Outfit“, wie Gunnar Fuchs berichtete. Sie werden einer Diät unterzogen, damit sie leichter zu tragen sind. Mitarbeiter des Weinheimer Bauhofs kümmern sich darum.
Übrigens: Für die Anschaffung der Sommertagsplaketten, aber auch für andere finanzielle Aufwendungen, die für dieses beliebte Festes nötig sind, bittet Oberbürgermeister Heiner Bernhard, die Stadt Weinheim durch eine Geldspende zu unterstützen. Selbstverständlich erhalten die Spender eine steuerlich verwendbare Bescheinigung.
Auf folgende Konten der Stadt Weinheim können unter dem Stichwort „Sommertagszug“ Spenden überwiesen werden: Sparkasse Rhein Neckar Nord (BLZ 670 505 05, Konto 63015555), Volksbank Weinheim (BLZ 670 923 00, Konto 1023802), Deutsche Bank Weinheim (BLZ 670 700 10, Konto 5828009), Commerzbank Weinheim (BLZ 670 400 31, Konto 370150500), Volksbank Kurpfalz H+G Bank (BLZ 670 915 00, Konto 51947401), Postbank AG Karlsruhe (BLZ 660 100 75, Konto 6335754). ”

Entwicklungsminister Niebel

Sexismus gibt es auch gegen Männer – meint Niebel

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Heidelberg/Rhein-Neckar, 04. Februar 2013. (red/cm) Im Zuge der aktuellen Sexismus-Debatte hat sich Dirk Niebel (FDP, Wahlkreis Heidelberg-Weinheim), Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, in einem Gespräch mit der “Welt” geäußert. Hinsichtlich der aktuell laufenden Debatte betonte der Minister, dass es Sexismus auch gegen Männer geben würde. Im Gegensatz zu Sexismus gegen Frauen werde darüber aber kaum gesprochen.

Von Christian Mühlbauer

Dirk Niebel (FDP) meint, auch Männer seien von Sexismus betroffen und das werden nur “verschämt” behandelt. Archivbild: hirschbergblog.de

Die aktuelle Sexismus-Debatte führt zu vielfältigen Meinungen, nicht nur unter dem Twitter-Hastag #aufschrei. Auch Dirk Niebel, Bundesminister und FDP-Abgeordneter des Wahlkreis Heidelberg-Weinheim, hat sich gegenüber der “Welt” zur aktuellen Sexismus-Debatte geäußert. Gegenüber der Zeitung brachte er die Forderung zum Ausdruck, dass es auch eine Debatte über “Sexismus gegen Männer” geben müsse.

Diese Art Sexismus existiere nämlich ebenfalls, gleichwohl werde darüber jedoch “kaum gesprochen”. Insgesamt werde dieser Themenkomplex “extrem verschämt behandelt”, so Niebel gegenüber der “Welt”. Er selbst habe bereits erste Maßnahmen nach den Sexismus-Vorwürfen gegen den Rainer Brüderle, Fraktionschef der FDP, getroffen.

Bei Interviews mit Journalistinnen sei nicht mehr nur sein Pressesprecher, sondern auch eine weibliche Mitarbeiterin anwesend. Wie Niebel gegenüber der “Welt” betonte, wolle er an diesem Vorgehen vorerst auch nichts ändern. Ein Interview mit der Journalistin Laura Himmelreich, welche die Sexismus-Debatte durch Ihren Artikel über Rainer Brüderle angestoßen hatte, habe er aufgrund mangelnder Vertrauensbasis abgesagt.

Gegenüber der “Welt” warnte der Bundesminister vor einer Situation, die vergleichbar zu den USA werde. Dort könne man als Mann einen Fahrstuhl nicht betreten, wenn eine Frau darin allein unterwegs ist. Eine ähnliche Entwicklung befürchtet Niebel offenbar in Deutschland. Man bekäme es mit “einer anderen Republik zu tun”, wenn man an einer Bar, abends nach einem Parteitag, aus einem freien Gespräch Konsequenzen fürchten müsse. Schließlich werde dort nicht alles “druckreif formuliert” und das Gesagte könne “falsch verstanden werden”.

Hinweis: Lesen Sie auch unseren Gastbeitrag der Mainpost-Journalistin Gisela Rauch zum Thema.

Unfallflucht endet am Baum

Alkoholisierter Fahrer verursacht 11.000 Euro Sachschaden

Weinheim, 3. Februar 2013. (red/pm) Ein 25-Jähriger Fahrer eines Pkw verursachte am Sonntag um kurz nach 1 Uhr mehrfachen Sachschaden, als er ein parkendes Fahrzeug streifte und kurz darauf einen Peitschenlampenmast sowie einen Baum rammte. Die Polizei stellte beim Alkoholtest 1,82 Promille fest.

Information der Polizeidirektion Heidelberg:

“Am Sonntag kurz nach 01.00 Uhr streifte ein 25jähriger Pkw-Fahrer auf dem Parkplatz des Miramar in der Waidallee einen zum Parken abgestellten Skoda Fabia. Obwohl an diesem ein Sachschaden von 2000 Euro entstanden war, flüchtete der 25jährige von der Unfallstelle ohne sich um eine Schadensregulierung zu kümmern. Ein Zeuge hatte den Verkehrsunfall beobachtet und sich das Kennzeichen des 25jährigen notiert.

Dieser befuhr die Waidallee in nördlicher Richtung und kam dann in der Linkskurve nach der Passage des Bahnübergangs nach rechts von der Fahrbahn ab. Hier fuhr er gegen einen Peitschenlampenmast und gegen einen Baum. Bei dem Aufprall wurden beide umgerissen und total beschädigt, Schaden ca. 4000 Euro. An dem Pkw des 25jährigen entstand ein Sachschaden in Höhe von 5000 Euro. Auch dieser Unfall wurde von Zeugen beobachtet.

Eine Streife des Polizeireviers Weinheim, die auf der Anfahrt zu der zuvor gemeldeten Unfallflucht war, traf unmittelbar nach dem Unfall an der Unfallstelle ein. Diese konnten bei dem 25jährigen bei der ersten Befragung deutlichen Alkoholgeruch in der Atemluft wahrnehmen, Alkoholtestergebnis 1,82 Promille. Dem 25jährigen wurde eine Blutprobe entnommen, sein Führerschein wurde einbehalten.”

Fußgängerzone vor der Vollendung

Letzter Bauabschnitt beginnt am 4. März

Ein Vergleich der alten und neuen Weinheimer Fußgängerzone. (Bild: Stadt Weinheim, Roland Kern)
Ein Vergleich der alten und neuen Weinheimer Fußgängerzone. (Bild: Stadt Weinheim, Roland Kern)

Ein Vergleich der alten und neuen Weinheimer Fußgängerzone. (Bild: Stadt Weinheim, Roland Kern)

Weinheim, 2. Februar 2013. (red/pm) Der letzte Bauabschnitt der Weinheimer Fußgängerzone steht vor der Vollendung. Am 4. März wird der letzte Bauabschnitt beginnen. Die Stadt sucht parallel engen Kontakt mit den Anliegern.

Information der Stadt Weinheim:

“Seit drei Jahren verschönert die Stadt Weinheim nun abschnittsweise ihre Fußgängerzone. „Im Juli wird es vollendet sein“, verspricht Tiefbauamtsleiter Karl-Heinz Bernhardt – wie von einem Kunstwerk. Und in der Tat, besonders am momentan drastischen Übergang von „alt“ zu „neu“ am Windeckplatz erkennt man den riesigen Unterschied – und wie es aussehen wird, wenn alles fertig ist.
Am Montag, 4. März, beginnt der letzte Teilabschnitt zwischen dem Windeckplatz und der Grabengasse. Der Baufirma Gärtner (die auch schon den Zuschlag für die ersten beiden Abschnitte erhalten hatte) stehen noch mal rund 800 Quadratmeter (von 3000 Quadratmeter insgesamt) bevor. Die Stadt nimmt für den Ausbau mit Natursteinpflaster, einem „Funktionsband“ und neuer Beleuchtung noch mal rund eine halbe Million Euro (von anderthalb Millionen insgesamt) in die Hand.
Wie Bernhardt, Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner und der beauftragte Landschaftsarchitekt Michael Palm
jetzt in einer Anwohner-Information erläuterten, werden die Arbeiten wieder abschnittsweise vorgenommen, wobei Stadt und Firma auf ein bewährtes Konzept zurückgreifen: Es seien, so Bernhardt, immer zwei Arbeitskolonnen unterwegs: eine bereitet den Unterboden für die Pflasterung vor, die nächste legt gleich die Steine. So war es im zweiten Bauabschnitt am reibungslosesten und am saubersten. 70 Prozent der Steine werden bereits zugeschnitten angefahren, der Rest der lauten Zuschneidearbeiten erfolge auf dem Windeckplatz in einem isolierten Container.
„Auch bei diesem Abschnitt gilt als oberste Prämisse“, so der Tiefbauchef, „dass jedes Ladengeschäft anlieferbar und vom Kunden begehbar ist, und zwar jederzeit“. Am 30. Juni soll alles schick sein; fest steht jetzt schon, dass der Verein Lebendiges Weinheim und das Stadt- und Tourismusmarketing die „Vollendung“ der Fußgängerzone – wie schon im letzten Jahr die Fertigstellung des zweiten Bauabschnittes mit einem „Pflastersteinfest“ auf dem Windeckplatz feiern.
Das Tiefbauamt sucht bei der Baumaßnahme den engen Kontakt zu den Anliegern. Dazu stehen Karl-Heinz Bernhardt (Telefon 06201-82 264, Mail k.h.-bernhardt@weinheim.de) und Karl-Christian Geßner (06201-82 402 k.-c.gessner@weinheim.de) zur Verfügung. “